Atelier Nespresso

Die Berlinale ist nun vorüber und was bleibt, sind enorm viele Eindrücke, die ich zu diesem besonderen Ereignis im Jahr sammeln durfte. Zweifelsohne zählen hierzu die Events im eigens dafür geschaffenen „Atelier | Nespresso“, welches an einem recht merkwürdigen Ort in Berlin errichtet worden ist.

Selbst wohne ich als Wahlberliner bereits seit 1992 in der Spreemetropole, doch war ich an diesem Ort der Hauptstadt noch nie gewesen.

In der Nähe zur Reinickendorfer Straße in Berlin- Wedding lud Nespresso ausgesuchte Teilnehmer in die „Fabrik 23“ ein. Dies ist ein im Hinterhof verstecktes Gebäude, welches seit mehr als 100 Jahren besteht. Mit seinem authentischen Industrieambiente haben sich die Veranstalter ein recht einzigartiges Objekt im Vintage-Stil ausgesucht. Die lichtdurchfluteten Räume schufen hierfür eine wirklich wunderbare Atmosphäre.

Insgesamt führte man am ersten Tag durch drei Stationen, welche verschiedene Themen behandelten, denn Nespresso hatte einige Neuheiten zu kommunizieren.

Die neuen Kaffeesorten in limitierter Version

Zum einen ging es um zwei zeitlich limitierte Sorten, welche man nun im Handel erwerben kann. Das ist zum einen der „UMUMTIMA wa LAKE KIVU RWANDA“, welcher wie der Name schon verrät seinen Ursprung in Afrika hat. Dort wird der Kaffeeanbau des Arabica mit modernsten Nachernteverfahren am Kiwusee in Ruanda vollzogen. Im Vordergrund steht die höchstmögliche Kaffeequalität. So wird bei dieser Sorte die Hälfte des Rohkaffees leicht geröstet um so die fruchtigen Noten herauszuarbeiten. Die andere Hälfte wird währenddessen sehr intensiv geröstet, so erhält die Bohne ihre Stärke und Textur. Die so gewonnene Komplexität ist das herausragende Ergebnis, welches aus dieser begrenzten Sorte eine ganz besondere macht.

Atelier Nespresso

Beim zweiten Kaffeeprodukt, welches den Namen „TANIM de Chiapas Mexico“ trägt, handelt es sich um eine Kaffeebohne aus der Region Chiapas. Hier handelt es sich ebenfalls um einen Arabica, welcher auch einem „Split- Roasting“- Verfahren unterzogen wurde. Ein Teil des Rohkaffees wird hier jedoch über einen längeren Zeitraum bei geringer Temperatur geröstet, um die speziellen nussigen, an Brot erinnernden Noten hervorzuheben. Die restlichen Bohnen erhalten eine kürzere, intensive Röstung, um die Intensität zu verstärken und eine samtig-cremige Textur zu erlangen. Hierdurch wird eine eher weiche Textur geschaffen, welche die oben beschriebenen nussigen und an Brot erinnernden Noten aufweist. Er ist von der Intensität etwas stärker als der „UMUMTIMA“.

Produktdesign der „PURE Collection“

Neben dem Kaffee macht man sich bei Nespresso auch über verschiedene Lifestyle- Produkte Gedanken. So kennt man schon seit einiger Zeit die „REVEAL“ – Gläser aus dem Hause Riedel, welche die Kaffeearomen besonders verstärken. Heute verschaffte man den Designern der neuen „PURE Collection“ ein Podium, um ihre Kreation eigens vorzustellen. Sie kommen aus dem Hause „BIG GAME“. Sie hatten die Aufgabe erhalten, ein elegantes und innovatives Accessoire für jeden Kaffeemoment während des Tages zu schaffen. Das kann der morgendliche Cappuccino oder auch der Espresso zum Abendessen sein.

“We were challenged by the sensory experts at Nespresso to create a collection that fused timeless materials with contemporary design. We took iconic Nespresso shapes as our inspiration and created the unique square base which reflects the Nespresso monogram logo, the round rim is evocative of the classic Nespresso capsule shape and the bright white colour with a mix of matte and gloss finishes is a balance of contemporary design with classical, functional porcelain.”

So ist eine recht umfassende „PURE Collection“ entstanden, welche folgende Teile beinhaltet:

  • 2 Espressotassen mit passende Untertassen
  • 2 Lungo Tassen mit passende Untertassen
  • 2 Cappuccinotassen mit passende Untertassen
  • 2 Tassen mit passende Untertassen
  • 2 Espressotassen, 2 Lungo Cups mit 4 passenden Untertassen
  • 2 Espressotassen, 2 Cappuccino-Tassen mit 4 passenden Untertassen

Atelier Nespresso

Technik

Ein besonderes Schmankerl wurde mir noch in der dritten Station geboten. In diesem Jahr geht Nespresso erneut mit einer weiterentwickelten Kaffeemaschine an den Start. Dieses Mal wurde sie um ein bedeutendes Merkmal erweitert. Die Rede ist von dem bestimmenden Trendthema überhaupt. Das „Internet of things“ durchzieht gerade alle Bereiche im täglichen Leben. So auch hier. Die Maschine mit dem Namen „Prodigio“ brüht natürlich perfekt abgestimmt den Kaffee der Wahl auf, das steht außer Frage. Diese Maschine kann aber noch viel mehr. In Verbindung mit einem gekoppelten Smartphone besteht die Möglichkeit, viele weitere intelligente Aufgaben auszuführen. So wird automatisch über ein integriertes Zählersystem erkannt, wann der heimische Stand der Kaffeekapseln sich dem Ende nähert. Ein automatischer Bestellvorgang über das Telefon kann einfach und direkt vollzogen werden. Ebenso ist es möglich, den Kaffeevorgang zu einem bestimmten Zeitpunkt zu starten. Diese Zeit wird wie bei einem Wecker eingestellt. Somit steht einem Wecken per aromatischen Kaffeeduft durch den frisch gebrühten Espresso nichts mehr im Wege. Zusätzlich erinnert die App nach Wahl auch an das Befüllen des Wassertanks und gibt dem Nutzer den Hinweis, dass der Entkalkungsvorgang wieder durchgeführt werden müsse. Ebenfalls gibt es auch in dieser Reihe wieder eine Version mit und ohne integrierten Milchaufschäumer. Die Maschine wird von März an verfügbar sein und für 199 € bzw. 249 € (mit Milchaufschäumer) im Handel zu erwerben sein.

Atelier Nespresso

Wieder einmal zeigt Nespresso, dass es auf die Kundenwünsche eingeht und auch in der Lage ist sinnvolle Zukunftstechnik in den Alltag zu integrieren.

Abgeschlossen wurde dieser Tag mit einem herrlichen Menü, welches natürlich das Hauptthema Kaffee in sich trug. Die drei Gastgeber waren Heiko Antoniewicz, Daniel Achilles und Hendrik Thoma. Allesamt höchst sympathisch und absolut nahbar. Sie führten sehr galant durch den Abend und man hatte jederzeit die Möglichkeit beim Anrichten der Teller nicht nur zuzuschauen, sondern auch mit anzupacken. Nicht jeder hatte sich getraut, sahen die fertigen Gerichte allesamt sehr filigran aus. Der anschließend stattfindende Gaumenschmaus konnte auf ganzer Linie überzeugen. Ein paar Bilder des tollen abends lasse ich Euch hier selbstverständlich auch noch da.

Fabrik 23
Gerichtstraße 23
13347 Berlin

Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 6 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

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