Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Werbung-grauKein Tag ist zeitlich gesehen weiter von Weihnachten entfernt als der 24.6., für Thermomix ist das ein Grund diese lange Zeit zu nutzen, und den „Schenk-mal-was-Tag“ auszurufen. Ihr seid also allesamt angehalten, Eure eigene Murmel einmal anzustrengen und originelle und einzigartige Rezeptideen unter dem Hashtag #TIY auf der Facebookseite von Thermomix Deutschland zu präsentieren.

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Wir lassen es langsam angehen.

Man liest es immer wieder aus den verschiedensten Erfahrungsberichten im Netz:“Es gibt ein Leben vor und nach dem Thermomix“.

Selbst hatte ich die erste Konfrontation mit diesem Gerät kurz nach der Jahrtausendwende im professionellen Bereich.

Wir bekamen eines der bis dahin noch kaum auf dem Markt vertretenen Geräte. Doch keiner wußte eigentlich, was man mit diesem Hilfsmittel eigentlich so anstellen kann. Und so kam es, dass dieser nur sehr eingeschränkt, nämlich zum Mixen von Gemüsepürees und Cremesuppen, eingesetzt wurde, …leider.

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Einlegen und abwarten…

Mitten im Sommer und eigentlich immer noch keinen Deut schlauer. E-HEC ist in der Medienlandschaft kein Thema mehr, aber das Problem der Schnelllebigkeit in solchen Angelegenheiten kennen wir ja bereits durch unsere alljährlichen und irgendwie immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale (siehe verschiedene Dioxin- Fälle, BSE, Frostschutzmittel im Wein, Gammelfleisch, und und und…). Nur der Umfang scheint einen durch die immer weiter fortschreitende Anbindung der Medien in den gesellschaftlichen Alltag immer mehr zu erschlagen, was nicht selten zu Misstrauen, Verunsicherung und in Folge dessen auch Ängste schürt, dessen Suppe dann von den betroffenen Schichten alleine ausgelöffelt werden muss.

Diese abzubauen und neues Vertrauen der Verbraucher in die Produkte und dessen Produzenten wieder zu gewinnen ist leider bei einigen schon zur Routine geworden. In die Hände spielt denen natürlich die Tatsache, dass der Abnehmer nicht selten sehr vergesslich ist, wenn es darum geht, auf industriell verursachte „Lebensmittelpannen“ mit entsprechenden Konsequenzen zu reagieren.

Nein, der Kunde ist in aller Regel bei einer Sache sehr konsequent, und das ist prinzipiell erst einmal der Preis. Er hat die Kraft für die meisten Belange eine Rechtfertigung zu stellen und dient zuerst einmal als Kompass für den Erwerb. Dieser wird dann erst hinterfragt, wenn wir wieder einmal durch z.B. „Rucola mit stark erhöhten Anteil von Pestiziden“ versorgt worden sind. Dann dauert es aber nicht lange, bis der Händler die Ware aus dem Regal nimmt und gemäß dem Motto:“Aus dem Auge, aus dem Sinn“, der Konsument sich wieder in Vergesslichkeit übt. Nach einen guten Monat kann die Ware dann wieder wie gewohnt und scheinbar ohne einen erkennbaren Lerneffekt verkauft werden.

Und wer den Verbraucherschutz als Freund und Helfer in der Not heranzieht, fühlt sich des öfteren auch gerne mal allein gelassen, gerade wenn es um eine abgestimmte und auch flächendeckende Aufklärung zum geeigneten Zeitpunkt geht, ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, umfassend und professionell aufzuklären. Auch wirken dessen Versuche gegen die Lobby anzukommen eher lächerlich. Man ist also auf eine dauerhafte und stets weiterbildende Maßnahme der Produktauseinandersetzung angewiesen. Wer sich damit nicht befasst, muss mit den Folgen leben.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass gerade in der Nahrungsmittelindustrie sich jeder selbst der Nächste ist.

So ziehe ich mir jetzt einen der Hauptverdächtigen heran. Es handelt sich in diesem Fall um die gemeine Einlegergurke / Gartengurke, welche von mir vorsichtshalber mit dem kochenden Fond überbrüht wird. Es konnte mir in dem E-HEC Krisenfall wirklich keiner begreiflich machen, ob der Erreger nur auf der Schale oder doch in der Frucht enthalten ist und somit ein Abwaschen auch nicht mehr unbedingt reichen und das Erhitzen über 70 °C Sicherheit bringen würde, behaupten jedenfalls ein beträchtlicher Teil der so genannten Experten. In diesem Sinne…

Zutaten…

  • 500 g Einlegergurken
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Essig
  • 1 TL Senfkörner
  • 5-6 x Stück Pimentkörner
  • 10 x Stück Pfefferkörner „weiß“
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 1/2 Bund Einlegedill
  • 50 g Zucker
  • 1 x Haushaltszwiebel

Zubereitung…

  1. Die Gurken werden streng nach der Verordnung für mind. 30 Sekunden abgewaschen. Optional mit einer mittelharten Bürste abgeschruppt.
  2. In einem Topf wird der Zucker in etwas Wasser aufgelöst und das Ganze wird so lange erhitzt und reduziert, bis ein Karamell entsteht.
  3. Diesen mit dem Weißwein und Essig abgelöscht. Wiederum bis auf 1/3 einkochen.
  4. Mit Wasser bis auf ca. 1,5 Liter auffüllen und mit Salz und gegebenenfalls mit Zucker nachschmecken. Der Fond muß kräftig abgeschmeckt sein, damit die Gurken entsprechend Geschmack aufnehmen können.
  5. In das gewünschte Glas die mit einer Gabel bereits mehrere Male angestochenen Gurken abwechselnd mit dem Dill und der klein geschnittenen Zwiebel schichten.
  6. Den Fond aufkochen und auf die Gurken geben. Wer die Gurken haltbar machen möchte, verschließt die Gläser und kocht sie für zehn Minuten in Wasser ab und lässt Sie auf den Kopf gestellt auskühlen.

Let`s kick out the jams!

Zwanzig Jahre ist es her, da trat eine Band aus Seattle aus dem Reigen der Grunge- Szene hervor, mit dem Ziel anderes als die anderen zu sein. Diese Band behielt es sich vor seit dem mein Leben musikalisch zu begleiten und zu jedem Anlass den passenden Song parat zu haben. Sie spielen quasi den „Soundtrack of my life“. Es gibt nicht viele Gruppen, die das von sich behaupten können, nach zwanzig Jahren immer noch den richtigen Nerv zu treffen und dabei sich selbst stets treu zu sein. Der ein oder andere weiß vielleicht schon von welcher Band hier die Rede ist: Pear Jam. Was für ein Glück, dass sich die Band um Eddie Vedder so sehr in die Berliner Waldbühne verliebt hat, so dass man prinzipiell von einem der raren Konzertbesuche in Deutschland ausgehen kann. Und diese von einigen auch als Punk- Band (pah!) verschriehene Formation feiert ihr zwanzig jähriges Bestehen.

Photos taken by Danny Clinch

Eddie Vedder entgegnete einmal in einem Interview, dass der Bandname aus einer Erinnerung an eine Urgroßmutter namens Pearl, welche es verstand Marmelade (Jam) mit halluzinogener Wirkung herzustellen, stammt. Nachgewiesen konnte die ihm nicht, doch lassen wir es mal als Legende stehen, des es zählz bei so was ja nur der „Spirit“.

Darum soll es heute an diesem wunderschönen Sonntag zu meinem Frühstück eine kleine Gedenkmarmelade geben, mit ganz viel Perlen Beeren darin. Meine Marmelade ist eigentlich, wie wir ja bereits gelernt haben keine Marmelade, aber wir wollen da mal heute zwecks der passenden Namensgebung nicht so sein. Und halluzinogene Wirkungen erzielt nur derjenige, welcher die Tonkabohne nicht nach Rezeptur benutzt.

Für Pearl Jam braucht ihr…

  • 500 g Waldbeerenmix „TK“ („Es ist ja Winter“)
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • Tonkabohnenabrieb
  • 1/2 Stück Zimtstange

Was bei einem vollwertigen Frühstück natürlich auch nicht fehlen darf, sind die geeigneten Brötchen, in unseren Gefilden auch liebevoll „Schrippen“ genannt. Wir holen die wahrscheinlich, wie alle hier in einem Radius von 10 km wohnenden Frühstücker bei unserem Bäcker des Vertrauens. Den gibt es hier schon mehr als 30 Jahre und dieser hat schon einen Mauerfall, zwei Währungsreformen und einen Weltmeistertiel 1990 mitgemacht. Also setzt sich Qualität doch am Ende durch.

Zubereitung…

  1. Die Beeren zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben.
  2. Etwas Tonkabohnenabrieb und die halbe Zimtstange hinzufügen.
  3. Das Ganze bei mäßiger Hitzeeinwirkung langsam köcheln lassen.
  4. Die geeigneten Abfüllgläser für ca. 5 Minuten abkochen und aus dem Wasser herausnehmen.
  5. Die gelierte Marmelade (Konfitüre) in die abgekochten Gläser füllen und verschließen.
  6. Abkühlen lassen und nach belieben Verzehren.

 

Das ganze dann natürlich mit dem aktuellem Live- Album genießen. Versteht sich ja von selbst.

Rezept
Rezept
Quellen: Foto von Eddie Vedder von Karen Loria

Aprikosenkonfitüre

Das Einwecken geht hier munter weiter, so wird es heute um Aprikosenkonfitüre geben. Schnell noch die letzten Aprikosen beim Händler gegriffen und ab in den Topf damit.

Nach all dem Streß und der Kocherei der letzten Wochen brauchte ich mal etwas, das schnell geht und nach wenig Arbeit trotzdem wunderbar herrlich und lecker ist.

Da kam mir das Ende der Aprikosenzeit gerade recht. Und ich merke gerade, dass die Zwetschgenzeit auch bald rum ist. Herrje…

Doch nun zuerst mal zu den Aprikosen…

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