Es gibt wieder ein neues Rezept und diesmal unter dem Einsatz modernster Küchengerätschaften. Es handelt sich hier um einen Brotbackautomaten, der es einem ermöglicht wunderbare Teige, speziell jene welche denen Hefe zum “Gehen lassen” beigefügt worden ist, herzustellen. Diese sind in aller Regel in der Anschaffung nicht sehr teuer, und dennoch lassen sich viele tolle Sachen, neben dem Brot natürlich, produzieren.

In dem heutigen Fall habe ich einen Hefeteig kneten lassen, das dauert in dem Automaten ca. 90 Minuten. Aber das Warten lohnt sich wirklich, da das Ergebnis wirklich großartig ist.

Im Warenkorb ist diesmal…

Zutaten…

…für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 0,125 l lauwarme Milch
  • 20 g Hefe
  • 40 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

für den Belag:

  • 1,5 kg Zwetschgen
  • Zucker
  • Zimt

für die Streusel:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 125 Zucker

Zubereitung:

  1. Solltet Ihr einen Brotbackautomaten besitzen ist die Herstellung des Teiges eine relativ schnelle Angelegenheit, da vom Prinzip her die Waren nur abgewogen und in der richtigen Reihenfolge hinein gegeben werden müssen. Das heißt zuerst kommt die lauwarme Milch mit der flüssig gemachten Butter hinein. Erst danach die restlichen Zutaten wie Mehl Zucker, das Salz und zu guter letzt die Hefe. Dann wird entsprechend der Anleitung des Automaten das Teigherstellungsprogramm eingestellt, welches in meinem Fall 90 Minuten dafür braucht. Solltet Ihr keinen Brotbackautomaten haben lest bei Punkt 2 weiter, ansonsten geht`s danach zum Punkt 6.
  2. Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und in der Mitte eine Vertiefung gedrückt. Die Hefe nun zerbröckeln und mit etwas vom dem Zucker, der Milch und ein wenig Mehl zu einem Vorteig angerührt.
  3. Abdecken und für eine viertel Stunde gehen lassen, so dass sich kleine Blasen bilden.
  4. Die restliche Butter nun zerlassen und den Rest der Milch, dem Zucker, dem Ei und der Prise Salz in die Teigschüssel mit dem Mehl geben.
  5. Alles gut verkneten & wieder abgedeckt gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Das läßt sich am besten bei 35 – 40° C.
  6. In der Zwischenzeit werden die Zwetschgen gewaschen, entkernt und geviertelt.
  7. Zum Ausbacken ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen schon mal auf 180° C vorheizen.
  8. Den Teig nun mittels Nudelholz ausrollen und auf das Blech legen und mit einer Gabel den Teig gleichmäßig stippen.
  9. Die geviertelten Zwetschgen werden nun nebeneinander in Reihen auf den Teig aufgelegt, so dass jede dieser Reihen die vorige halb abdeckt.
  10. Mit dem Zucker und dem Zimt eine Mischung herstellen und die Zwetschgen damit gleichmäßig bestreuen.
  11. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 bis 35 Minuten backen.
  12. Wer möchte kann sich wie im Bild abgebildet auch noch Streusel herstellen. Dafür einfach das Mehl mit der Butter und dem Zucker zu einem Teig verkneten und nach eigenem Ermessen auf den Früchten verteilen.
  13. Fertig.
Rezept

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Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

2 thoughts on “Zwetschgenkuchen oder doch Quetschekuchen?

  1. Webnews.de on 4. August 2010 at 11:29 Antworten

    Zwetschgenkuchen oder Quetschekuchen?…

    Es gibt wieder ein neues Rezept und diesmal unter dem Einsatz modernster Küchengerätschaften. Es h…

  2. Andreas on 22. August 2010 at 21:35 Antworten

    Pflaumenkuchen auf Hefebasis ein schöner Klassiker… schmeckt mir am nächten Tag am besten.

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