Das Einwecken geht hier munter weiter, so wird es heute um Aprikosenkonfitüre geben. Schnell noch die letzten Aprikosen beim Händler gegriffen und ab in den Topf damit.

Nach all dem Streß und der Kocherei der letzten Wochen brauchte ich mal etwas, das schnell geht und nach wenig Arbeit trotzdem wunderbar herrlich und lecker ist.

Da kam mir das Ende der Aprikosenzeit gerade recht. Und ich merke gerade, dass die Zwetschgenzeit auch bald rum ist. Herrje…

Doch nun zuerst mal zu den Aprikosen…

Zutaten:

  • 1 kg Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 1:3
  • Tonkabohne
  • Vanille
  • Sternanis
  • Piment
  • Saft und Abrieb von 1 x Zitrone

Zubereitung:

  1. Da ich meine Marmeladen mit Hilfe eines Brotbackautomaten herstelle, gebe ich die Aprikosen, den Gelierzucker und den Saft in die Maschine.
  2. Dazu kratze ich ich das Mark einer Vanilleschote aus und gebe diesen zusammen mit 2 Sternanis, 4 bis 5 Pimentkörnern, 1/3 geriebene Tonkabohne sowie den Abrieb und den Saft einer Zitrone hinzu.
  3. Entsprechendes Programm einstellen.
  4. Vor dem Abfüllen in die gewünschten Einweckgläser diese 10 Minuten auskochen, befüllen, verschließen und erneut für 10 Minuten die Gläser kochen.
  5. Aus dem Kochwasser geben und auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Passt bei mir auch wunderbar zu Käse.

Rezept

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Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

4 thoughts on “Aprikosenkonfitüre

  1. Andreas on 29. August 2010 at 17:43 Antworten

    Aprikosenkonfitüre gehört zu meinen absoluten Favoriten… überhaupt eine tolle Frucht, die in meiner Küche oft Verwendung findet. Leider war das Angebot an guter Waren dieses Jahr oft nicht so gut und die Preise recht hoch…

    …die Auswahl deiner Gewürze finde ich sehr spannend.

  2. bert007 on 30. August 2010 at 18:24 Antworten

    @Andreas: Also an Aprikosen hat es hier nicht gemangelt, habe hier um die Ecke zweimal die Woche einen wunderbaren Markt, und was dort alleine schon abzugreifen war, lies bei diesem wechselhaften Ausnahme- Sommer wenig Wünsche offen.

    Das Hin und Her mit dem Backautomaten, der ja unter jeglichen Fachleuten, speziell Konditoren und Bäckern in meinem unmittelbaren Umfeld total verschrien. Ich begründe das Benutzen prinizipiell mit der Einfachheit der Anwendung, da ich mit der in den wenigsten Fällen, jedenfalls zurzeit nicht, Brot backe.

    Marmeladen (->always aus Zitrusfrüchten… Klassiker ist Bitterorangenmarmelade, verwechsle ich auch ständig)) oder in diesem Fall Konfitüren von der Aprikose stelle ich so her, dass die Steine, falls vorhanden, rauskommen und die Frucht von mir maximal halbiert werden. Also Erdbeeren kommen bei mir im ganzen Zustand rein, da der Automat die Früchte während des Erhitzens verrührt.

    Du mu0t Dich für die gwewünschte Gelierzuckersorte entscheiden, die Früchte hinzu und dann noch das gewünschte Aroma. Nach 1 h 20 Minuten ist die Konfitüre fertig und Du füllst sie ab und weckst sie ein.

    Backen funktioniert auch, wobei ich sagen muß, dass die Form nicht schon ist, man hat quasi einen Würfel und optimale Ergebnisse beim Backen hast Du eh am besten in der Kastenform im normalen Ofen. Trotzdem ist das Ergebnis durchaus befriedigend, da Du quasi einstellen kannst, dass er Dir das Brot zum Frühstück fertig machen soll. Aber wie gesagt, das mach ich nicht.

    Ich stelle aber trotzdem auch Teige wie Hefeteig her, der ja beknntlich bei 35 bis 40 °C am besten geht. Und dafür ist der Automat einfach ideal, da er nur einen kleinen Raum aufheizt, statt dafür einen riesigen Ofen zu erhitzen. Außerdem verknetet er den regelmäßig, so dass Du ein nahezu optimles Ergebnis bei minimalem Aufwand hast. Manchmal packt auch mich die Backwut und dann laß ich den auch stehen. Aber manchmal brauch ich auch die Zeit um zum Beispiel die Fotos nebenbei vorzubereiten und da kommt der mir gerade recht. Die kosten teilweise so ab 30 €, vernünftige so ab 60 €.

    Übrigens ist Deine Produktprobe unterwegs und ich werde hier mein Programm ändern und das Zwetschtgenkonfitürenrezept posten. Eine Rezession Deinerseits wäre natürlich ein Traum!

    Und nochwas, Backen macht Spaß!

  3. cornelia on 6. März 2015 at 17:05 Antworten

    Hallo, hast Du im Thermomix auch schon mal Marmelade gekocht, falls ja, wie war das?

    1. Steffen Sinzinger on 8. März 2015 at 14:01 Antworten

      Na aber klar doch. Schau mal hier!

      Total einfach und unkompliziert.

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