Heut gibt`s wieder etwas aus der bodenständigen und vor allen Dingen gut bürgerlichen französischen Küche. Klassisch ist die Brandade ja vom Stockfisch und wird prinzipiell zu einem Püree mittels Olivenöl und Milch gekocht.

Aus Gründen der Sparsamkeit hat es sich in den bürgerlichen Haushalten jedoch bewährt das ganze mit Kartoffelpüree zu vermengen. So auch hier.

Ansonsten genießt es der Franzose mit einem gescheiten Röstbrot, teilweise auch gerne mit Knoblauch bestrichen. Na dann guten Appetit…

…doch soweit sind wir doch noch garnicht. Wir brauchen folgende…

Zutaten…

…für die Brandade

  • 500 g Seelachsfilet
  • 150 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 x Schalotte
  • 1 x Fenchelknolle
  • 1 x Knoblauchzehe
  • 10 cl Pernod
  • 10 cl Gemüsefond
  • 10 cl Olivenöl
  • 2 Sternanis
  • 5 g Fenchelsamen
  • Salz, Pfeffer

…für das Gemüseragout

  • 1 x Blumenkohl
  • 1 x Steckrübe
  • 1 x Kopfsalat
  • 200 ml Geflügelfond
  • 100 g Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker

Zubereitung…

…der Brandade

  1. Die Schalotte und die Kartoffel wird geschält und klein geschnitten.
  2. Dem Fenchel wird das Fenchelgrün entfernt und der Strunk heraus geschnitten und der Rest in 2 cm kleine Würfel geschnitten.
  3. Den Seelachs gegebenenfalls von Gräten befreien und auch zerkleinern.
  4. In einen Topf  das Olivenöl geben und diesen erhitzen.
  5. Darin den Fisch, die Kartoffel und das geeschnittene Gemüse geben und anschwitzen.
  6. Mit dem Pernod ablöschen und die Milch aufgießen.
  7. Die Fenchelsaat & und den Sternanis in ein Kräutersäckchen geben, zusammen binden und in den Fond legen.
  8. Den Knoblauch andrücken und auch in den Topf geben.
  9. Das Ganze für ca. 30 Minuten abgedeckt in den Ofen stellen und garen bis die Kartoffeln sich leicht zerdrücken lassen.
  10. Vor dem Pürieren das Kräutersäckchen herausnehmen und fein mixen.
  11. Nun noch mit Salz & Pfeffer abschmecken.

…des Gemüseraoguts

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerkleinern.
  2. Die Steckrübe schälen und in 1,5 cm große gleichmäßige Würfel schneiden.
  3. Butter in einem breiten Topf zergehen lassen und Die Steckrübe und den Blumenkohl darin anschwitzen.
  4. Den Geflügelfond aufgießen und das Gemüse darin dünsten.
  5. Mit dem Salz, Pfeffer, Zucker und Muskat gerieben abschmecken.
  6. Kurz vor dem Anrichten den Kopfsalat in einzelne Blätter zerpflücken und in etwas Butter bei hoher Hitze braisieren und mit den Gewürzen abschmecken.

Bon appétit!

Rezept


Flattr this

Das könnte Dich auch noch interessieren...

Worlds 50 best Restaurants Dieser Artikel beinhaltet Werbung! · Mehr Information! Es ist wieder soweit. Das alljährliche Ranking der „World`s 50 best Restaurants“ wurde am Dienstag im „Palacio Euskalduna“ in Bilbao bekanntgegeben und es gab zwei ...
Ein Tag am Meer mit Deutsche See Dieser Artikel beinhaltet Werbung! · Mehr Information! Vor zwei Monaten fand das Miele Gallery Dinner in deren Flagship Store in Berlin statt. Für Benjamin und mich war es ein großartiges Event, welches durch viele flei...
Ein Rezept von Dominique Crenn Das Restaurant Ikarus ist derzeit in aller Munde. Gestern wurde bekannt gegeben, dass dieses Spitzenrestaurant endlich den zweiten Stern erhalten hat. Ich kann dazu nur gratulieren. Solch ein einzigartiges Konzept hat es...
Und der Gewinner ist … Die Wahl zum Lieblingsbuch des Jahres 2013 ist abgelaufen und einen Gewinner habe ich per Zufall ermittelt. Es ist Tina, die selbst auch einen Blog gestaltet. Er heißt „Lunch for one“ und dürfte nun noch mehr Inspirat...
Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Marked fields are required.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.