Und wieder gibt es hier eine Erweiterung des Contents. Da ich mich mit diesem Blog auch sehr stark mit der Heimatstadt Berlin identifiziere, habe ich ab sofort auch einige Impressionen parat. Momentan ist hier ja aufgrund der Berlinale wieder der Bär los und da kann man sich einiger Augenfänger nicht entziehen. Die ganze Stadt ist quasi im Filmfieber.

Und wen das nicht interessiert, der kann in der Neuen Nationalgalerie ja der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts frönen. Mir war das Dargestellte im Großen und Ganzen etwas zu düster, doch muss man wissen, dass zu der Kunst in der Zeit von 1900 bis 1945 ja vorwiegend durch die Ereignisse der zwei Weltkriege geprägt wurden.

Aber auch kulinarisch wird hier viel geboten. Die Bioläden sprießen wie Pilze aus dem Boden und reine Kochbuchläden sind fast schon keine Geheimtipps mehr. Ein Projekt hat mich sehr angesprochen, es wurde bereits unter anderem von Ariane auseinander genommen, aber ich habe mir zum Ziel gesetzt, mich dem auch einmal zu widmen. Man überspringt beim Kochen hier komplett den kreativen Teil und widmet sich komplett der Zubereitung der empfohlenen und je nach Personenanzahl gekauften Produkte, welche relativ genau kalkuliert sind. Aber dzu später mehr…

Also hier erstmal noch eine kleine Auswahl von Eindrücken aus unserer Hauptstadt und den Rest gibt es dann in der Rubrik Berlin unter Photographie & me.

Quellenangabe: Loo © www.kochhaus.de

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Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

One thought on “Berlin, Berlin

  1. Hannes on 4. März 2011 at 20:36 Antworten

    Ich liebe Berlin. Vor allem das alte Berlin von vor ein paar Jahren. Wo man sich noch nicht quälend zwischen 30 Kaffesorten “to-go” entscheiden musste.
    Das, in dem die göttliche Botschaft der Berliner “Schrippenpredigt” noch jedem Touristen kraftvoll in die Knochen fuhr. So, dass er es zeitlebens nie wieder vergisst.
    Ich empfing meine im Oktober 1987 in einer kleinen, alten und leider längst geschlossenen Bäckerei. Von einer vierschrötigen, pommerschen Verkäuferin. Wie es sich gehört: laut und deutlich vor allen Wartenden!
    Sie hatte die liebreizende Stimme eines Staff-Sergeant und und kam druckvoller in mein Ohr als eine große Kirchturmglocke.
    Wie ich mich damals schämte, öffentlich als Touri entlarvt worden zu sein!!
    Und wie ich es nie, nie wieder vergessen werde! Und wie oft wir uns dafür später jedesmal verschwörerisch zuzwinkerten, wenn es einen anderen erwischte!
    Das ist Berlin! Darum liebe ich diese Stadt und bleibe hier alle Zeit als Familienknecht!
    Danke Frau Schabulski!

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