Wer kennt das nicht? Stressiger Arbeitstag, der noch dazu viel zu lang geworden ist. Der Körper fordert schließlich seinen Tribut, schließlich ist man ja bei der ganzen Hektik nicht zum Essen gekommen, und was tun wir? Wir stopfen ihn vor lauter Erschöpfung mit irgendwelchem Fertigkrams voll, da wir nicht entschlossen genug sind, uns noch einmal aufzutun um etwas Gescheites einzukaufen. Auch ist man zu schwerfällig, um jetzt noch irgendwelche aufwändigen Prozeduren am Herd durchzumachen, man will doch nur die Beine hochnehmen und „How I met your mother“ schauen um den Tag abzuhaken.

Aber der Fertig- bzw. Fast Food- Kram macht die ganze Sache nicht besser,… im Gegenteil… er verschlimmert mein ohnehin schon schlechtes Wohlbefinden zusätzlich mit Völlegefühl und dem Unbehagen, meinem Pelz noch mehr Schaden hinzugefügt zu haben.

Wie sollte man dagegen Abhilfe schaffen?

Jules Clancy schreibt auf dem Foodblog Stonesoup über genau dieses Problem und hat einen Lösungsansatz entwickelt, welcher den Weg weisen soll. Dieser besteht darin, bereits gut vorbereitet zu sein, will heißen, wer nichts zu Hause hat, kann auch nicht schnell mal kochen. Das ergibt Sinn. Zumal Resteessen vom Wochenende für meine Begriffe auch nicht immer die gesündesten sind.

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Hat man ihre Einkaufsliste befolgt, versorgt sie uns zudem mit einigen Rezepten, welche wirklich ein Weg sein können, sich der Problematik ernsthaft zu stellen. Das erste ist mit Sicherheit keine kulinarische Sensation, doch ist es so puristisch und ohne Aufwand schnell herzustellen, dass es wirklich nicht länger als 10 Minuten bei der Herstellung brauchen dürfte. Es ist eine Erbsensuppe mit Pesto. Die Zutaten sind TK- Erbsen, Wasser und Pesto.

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Andere Rezepte, die in die gleiche Kerbe schlagen, hat sie in ihrem kostenlosen eBook „5 pillar map for quick & healthy dinners“ veröffentlicht. Sie stellt das gerne auch auf diesem Blog zum Teilen zur Verfügung. Mich würde interessieren, wer das von Euch auch austestet. Meine heimliche Hoffnung ist zudem, bei der Nummer auch noch etwas abzunehmen. Mal schauen, ob das funktionieren kann.

 

 

 

 

Quellenangaben:
@pdf von „5 pillar map for quick & healthy dinners“ via stonesoup.com | Jules Clancy
© Gennadiy Poznyakov – Fotolia.com
 

Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

2 thoughts on “Ich koche, also bin ich…

  1. Thomas Rith on 31. Juli 2012 at 11:37 Antworten

    Also das sieht wirklich nicht kompliziert aus. Werde das mal versuchen. Ist jedenfalls besser, als der ganze FastFood-Mist. 🙂

    Bin das erste Mal hier und suche noch eine Anleitung für ein perfektes (Medium-)Steak. 🙂 Ich kriege das irgendwie nicht hin. Wenn es geht, am besten schon damit anfangen, was für Fleisch und in welcher Stärke man das kaufen muss. Hast Du da schon was, oder kannst mir eine Seite empfehlen? Wäre echt toll.

    LG
    Thomas

  2. gastrophil on 6. August 2012 at 16:40 Antworten

    Ich finde das ist eigentlich reine Übungssache. Ich kenne das auch. Stressiger Bürotag, Stau auf dem Nachhauseweg, echt keinen Bock mehr auch noch in den vollen Supermarkt zu gehen. Aber Hey, es gibt so viele super Rezepte die schnell gehen und super lecker / frisch sind. Meistens Dinge wie Pastagerichte, Fisch usw. Klar, irgendwas muss da dann schon im Kühlschrank sein, einen gewissen Grundstock hat ja aber jeder im Haus bzw. kann sich jeder anlegen.

    Das Buch muss ich mal genauer unter die Lupe nehmen. Danke für den Tipp 🙂

    Gruß Tom

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