Die Firma Deutsche See ist mir ja schon aus beruflichen Gründen ein Begriff, steht sie doch wie kaum eine andere Firma für ein stets qualitativ hochwertiges Produkt und eine zuverlässige Zustellung, welche bei weitem nicht von allen Zulieferbetrieben, welche sich für die Berliner Gastronomie verantwortliche zeigen, sagen kann. Natürlich hat dieser Anspruch an Qualität und Pünktlichkeit auch seinen Preis.

Als mir vor kurzem eine Einladung für ein Bloggerevent gesandt worden ist, habe ich mich erst gewundert, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einordnen, warum sich denn die „Deutsche See“ an die Blogger und somit auch an die Endverbraucher bzw. Privatkonsumenten richtet.

http://shop.deutschesee.de/

Doch folgte die Auflösung prompt. Es läuft seit einigen Monaten ein Projekt in Berlin, welches bei Erfolg deutschlandweit umgesetzt werden soll. Die Rede ist von einem Lieferservice ihrer Fischspezialitäten, welcher online ausgelöst werden kann. Gleichzeitig erhält man das Versprechen einer termingerechten Auslieferung. Soweit so gut.

So lud nun die Fischmanufaktur zu einem „get together“ ein. Für Vorfreude war auch schon gesorgt, da sich ja die A- Prominenz der Berliner Foodbloggerszene angekündigt hatte, allen voran Ailine Lielfeld von Aicuisine, Peggy Schatz von multikulinarisch.es und Paul Fritze von einfach lecker essen. Aber auch das offerierte Menü im Einladungstext lies schon einen höchst angenehmen Abend erahnen.

Sylter Royale Auster
Kartoffel | Gurke | Gartenkresse

Arktisches Saiblingsfilet
Rote Bete | Quitte | Meerrettich

Steinbutt | Hummer
Sellerie | Cidre

Sanddorn | Mandel
Knuthenlund Joghurt

Direkt nach der Ankunft bemerkte ich aber sofort, dass es den Schaffern dieses Projekts bei diesem Treffen nicht ausschließlich um die Foodblogger ging. Es war eine kunterbunte Mischung von Menschen aus der kulinarischen Szene Berlins, die sich hier vor Ort von den Begebenheiten der Niederlassung überzeugen sollten. Eine Führung durch die Fertigungshallen lieferte sogleich auch die ersten Eindrücke. So konnte man sehen, dass „Deutsche See“ dem nationalen Markt längst nicht mehr ausschließlich mit Fischprodukten begegnet, sondern das Angebot auf weitere Felder, wie Fleisch oder gar auch Gemüsesorten ausgeweitet hat.

Für die Verpflegung wurde also auch gesorgt, aber nicht ohne vorher selbst Hand angelegt zu haben. Es galt Austern zu öffnen, Saibling zu filetieren und die Teilnehmer durften dann auch gerne die verschiedenen Gänge mit anrichten. Für die fachmännische Betreuung kam extra aus Bremerhaven Sebastian Bruns angereist. Er vermittelte das nötige Know- How und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Ein kleines Abschiedsgeschenk war auch noch drin und so bekam ich obendrein noch einen »Nori-Lachs« IKARIMI, der sich auch gleich einer meiner ersten Spargelkompositionen dieses Jahr erfreuen durfte. Dazu aber in einem anderen Beitrag später mehr, für den Teaser sei hier aber noch ein Platzhalter eingeräumt.

Demnächst in Ihrem “kulinarischen Kopfkino”

Alles in allem war der ganze Abend gespickt mit diversen Gesprächen über die gastronomische On-und Offline- Kultur, die mit diesem Verkaufskonzept hoffentlich für einen Mehrwert am heimischen Herd sorgen kann. Berlin und ganz gewiss auch andere Orte ohne direkten Zugang zum Meer sind ja diesbezüglich eher unterversorgt. Das gilt es zu ändern.

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

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