Werbung-grauHeute möchte ich den dritten und letzten Teil meiner Beitragsserie zum Thema Table Top/Tischkultur präsentieren. In den vorherigen Episoden kam zuerst das Porzellan des englischen Produzenten Steelite im „Retro- Look“ zum Einsatz, dann wurde ein sehr modernes Set von Vista Alegre aus Portugal herangezogen. Beide Muster haben mir schon beim Probelauf viel Spaß bereitet, waren sie Bestandteil des „Product Prisma“- Katalogs von Party Rent. Jedes Service hat ganz eigene Vorteile bei der Darstellung meiner Kreationen und beide Porzellan- Serien sind Teil des Product- Prisma- Katalogs von Party Rent.

Heute begeben wir uns aber nicht in fremde Länder, um die passende Bühne zu finden. In der Region Berlin/Brandenburg gibt es eine Manufaktur der besonderen Art. Sie zählt zu den besten weltweit. Die Rede ist von Hering Berlin. Die Teller mit dem kleingeschriebenen „h“ auf dem Tellerboden sind bei den Gastronomen heißbegehrt und das nicht ohne Grund. Dieses 1992 von Stefanie Hering gegründete Unternehmen und dessen Produkte verbinde ich mit einer ganz besonderen und fast schon unerreichten Ästhetik.

Die Teller, Platten, Vasen und Gläser muss man eigentlich als Kunstwerke ansehen. Ihr Flagship- Store, der vor gar nicht so langer Zeit im Erdgeschoss des Waldorf Astoria eingerichtet wurde, ist immer wieder einen Besuch wert. Wer noch nie ein Produkt aus dem Hause Hering in den Händen gehalten hatte, wird vom Gewicht sehr überrascht sein. Diese Teller wiegen schwer. Aber das Tragen lohnt sich, wie Euch meine Bilder mit Sicherheit bestätigen werden.

Ich habe mich für die Probe ganz bewusst zuletzt auf das Hering- Porzellan gestürzt, da dieses in meinen Augen so ziemlich jedes China aussticht. Ich bin fast der Meinung, man könnte eine profane Currywurst auf diesen Tellern unwiderstehlich präsentieren.

Solch ein Porzellan ist natürlich nichts für gewöhnliche Menüs. Da sollte es schon ein besonderes Ereignis sein. Es muss aber nicht zwangsläufig Jakobsmuschel, Hummer und Kaviar gepaart mit Trüffel auf diesem Teller angerichtet werden, ganz im Gegenteil. Den Beweis möchte ich heute anstellen.

Ich werde Euch dieses Porzellan mit einem Klassiker, der „Schlemmerstulle“, vorführen. Das ist bei mir im eigentlichen Sinne ein geröstetes Graubrot serviert mit frisch gehacktem Rindertatar. Natürlich bekommt diese Stulle auch noch passende Begleitung in Form eines konfierten Eigelbs, gebratener Schwarzwurzel, Wurzelgemüsecracker, Mayonnaise und Steinpilzpuder zur Seite gestellt. So wird aus einer recht bourgeoise anmutender Speise ein eleganter Gang, der auf dieser weißen Ebene unwiderstehlich erstrahlt.

Schlemmerstulle-9Ich kann Euch nur raten, dass Ihr Euch die Kunstwerke aus Porzellan von Hering Berlin einmal selbst bei der Party Rent Group vorführen zu lasst. Sie wirken absolut erhaben und passen auch wunderbar zum dazu angebotenen Besteck von Robbe & Berking aus der Kollektion Riva, welches eine ebenso charakterstarke als auch schlichte Rolle einnimmt. Zusammen mit den Zwiesel- Rotweingläsern bilden diese drei Produkte deutscher Handwerkskunst das passende Ensemble für meine „Schlemmerstulle“. Na dann:

“Guten Appetit!“

Schlemmerstulle-10

Rezept für das Tatar

Zutaten
300 g Rinderfilet
2 Sardellenfilets gehackt
1 Schalotte in feine Würfel geschnitten
10 Kapern gehackt
1 EL Dijon Senf, fein
1 EL Olivenöl
1 Eigelb
Meersalz
Pfeffer

Zubereitung
1. Das Rinderfilet von allen Sehnen und Fett befreien (parieren)
2. Das Fleisch mit einem großen scharfen Messer in kleine Würfel schneiden
3. Das Fleisch in eine Schüssel geben und mit den Sardellenfilets, Kapern, Schalotten, Eigelb, dem Olivenöl und dem Dijon Senf vermischen
4. Mit dem Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten

Hinweis der Redaktion
Dieser Beitrag wurde von „Party Rent“ unterstützt. Auf den Inhalt wurde dabei nicht Einfluss genommen. Im Artikel wird die Webseite von „Party Rent“ mehrfach genannt und verlinkt.

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Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

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