Käsekuchen

Es gibt wieder eine Bloggeraktion. Ich habe mich eigentlich stets fern solcher Events gehalten. Mir war das immer zu abgedroschen und unpersönlich. Doch der Kochtag der „ZEIT“ steht unter einem sehr schönen Motto. Hier soll der Blogautor ein Rezept veröffentlichen, welches er von einem guten Freund erhalten hatte. Dies ist für mich eine sehr schöne Gelegenheit, einmal Danke zu sagen.

Käsekuchen

Bei mir dreht es sich um Benjamin, ein langjähriger Kollege, welchen ich schon seit 2002 kenne. Zu dieser Zeit arbeitete ich als Jungkoch im „First Floor“ und lernte dort Benjamin als sogenannten „Keksschlosser“ (Patissier) kennen. Aus der Status eines Kollegen wurde nach all der Zeit ein Freund, den ich nicht mehr missen möchte.

hide_on_mobile=”no” class=”” id=””] Käsekuchen

Natürlich geschieht es, dass man sich immer wieder fachliche Ratschläge gibt. Für mich ist er so als der „Patissier meines Vertrauens herangewachsen. Wie viele andere Tipps gab er mir für eine neue Interpretation eines Klassikers, dem New York Cheesecake, eine Rezeptvorlage, die ich bis heute noch immer wieder herauskrame. Käsekuchen mit süß, sauer, salzig, cremig, knusprig und kalt.

Hier ging es darum salzige und süße Komponenten mit dem cremigen Käsekuchen der Doppelrahmstufe zu vereinen. Dafür gab es neben dem Kuchen auf dem Knusperboden die Kirsch in gleich drei Varianten (als Espuma, Tapioka und mit Kirschgel gefüllt) mit einer Erdnusscreme und knusprigen Pumpernickelchips. Getoppt wurde das Ganze mit einem Sauerampfereis. So entwickelt sich ein schöner Spannungsbogen zwischen süß, sauer, salzig, cremig, knusprig und kalt.

Das Rezept

Zutaten

600 g Frischkäse
187 g Sauerrahm
187 g Zucker
60 g Eigelb
60 g Eiweiß
95 g flüssige Butter
30 g Cremepulver
Salz, Zitronenabrieb

Zubereitung

  1. Den Quark, Sauerrahm, die Hälfte des Zuckers und die Gewürze mit einem Schneebesen glatt rühren
  2. Dann das Eigelb zugeben und das Cremepulver einrühren
  3. Zum Schluss das mit der anderen Hälfte des Zuckers aufgeschlagene Eiweiß unterheben
  4. Die Masse in die gewünschte Form geben und bei 180°C für ca. 15 bis 20 Minuten backen

Vielen Dank, Ben, für dieses als auch alle weiteren Rezepte und Ideen, welche ich von Dir in der Vergangenheit bekommen habe und in der Zukunft noch erhalten werde. Es war mir ein Fest.

PS: Benjamin ist ja ebenso unter die Blogger gegangen und arbeitet gerade an seinem Relaunch. Wenn der steht, informiere ich Euch natürlich darüber. Es wird sicherlich ein ganz fantastischer Blog werden.

Käsekuchen

In diesem Gericht kamen unter anderem folgende Artikel zum Einsatz:

ASA Salatteller D. 21, 5 cm, H. 6 cm

Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

2 thoughts on “Käsekuchen 2.0

  1. Max on 27. April 2016 at 18:26 Antworten

    Das Rezept ist wahnsinnig gut. Super schön cremig 🙂

  2. Jasmina on 20. Dezember 2017 at 20:44 Antworten

    Ein tolles Dessert! 🙂
    Aber hat der cheesecake gar keinen Boden? Und wo finde ich denn das Cremepulver?

Leave a Comment

Your email address will not be published. Marked fields are required.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.