Mein Trip vor ein paar Tagen hat mir erneut ins Leben gerufen, wie sehr ich doch ganz bestimmte Drinks aufgrund ihrer Einfachheit mag. Der Negroni gehört ganz sicher mit dazu. Ich habe ihn erst vor einem guten halben Jahr für mich entdeckt und natürlich soll er auch hier in der Datenbank einen Platz bekommen.

Negroni – der Star unter den italienischen Drinks

Es gibt wohl kaum einen zweiten so erfolgreichen Drink aus Italien, wie es der Negroni ist. Auf der ganzen Welt wird er genossen. Erfunden wurde er von einem Grafen mit diesem Namen:”Negroni”.

Der ursprüngliche Drink, ein Americano, war ihm ein wenig zu schwach. So orderte er für seinen letzten Besuch in London eine etwas stärkere Variante. Der Sodaanteil wurde für ihn mit Gin ersetzt und so entstand der spätere Negroni. Benannt wurde er später nach dem Grafen selbst, denn ab diesem Moment ist diese Mixtur zu seinem Lieblingscoktail geworden. Man findet diesen Cocktail sogar auf der offiziellen Liste der International Bartenders Association (IBA), deren Cocktails weltweit nach dem Originalrezept zubereitet werden.

Negroni – Das Rezept

Zutaten

Zubereitung

  1. Alle Zutaten direkt in einen Tumbler mit Eis geben
  2. Mit einer Orangenscheibe garnieren

Mit der Knallgarantie

Doch vor diesem Drink muss gewarnt sein. Der ist nichts für Zartbesaitete. Er besteht ausschließlich aus Spirituosen und ist somit extrem stark und aufgrund der Auswahl der Alkoholika recht herb. Aber für mich ist er gerade perfekt und ich genieße ihn sehr gerne in guter Gesellschaft bei einem anregenden Gespräch. In seltenen Fällen eignet er sich ebenso als sehr stylischer Feierabenddrink.

Negroni

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Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

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