The Barista Express
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Wer Kaffee mag, wird The Barista Express von Sage lieben. Ich habe sie gegen meine alte eingetauscht und seit nun 14 Tagen im Dauertest. Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: Integriertes Mahlwerk, Tamper, Milchkännchen mit Temperaturanzeige, 2 Liter Wassertank, programmierbare Tassengröße, Milchaufschäumer und Espresso- Manometer. Das sind längst nicht alle Features dieser Barista Maschine. Ich habe mir alle für Euch angeschaut.

The Barista Express

Kaffeegenuss at its best • Sage The Barista Express

Ich habe schon lange den Wunsch gehegt, mir eine gescheite Barista-Maschine zuzulegen, um meine regelrechte Gier nach (gutem) Kaffee zu befriedigen. Als ich kürzlich die Maschine von Sage mit dem Namen The Barista Express erblickt hatte, war ich mir schnell sicher, dass es diese sein musste. Ausstattung, Größe, Look und Verarbeitung sind bei diesem Gerät genauso, wie ich es mir bei einer Kaffeemaschine in dieser Preisklasse gewünscht habe.
Zudem verspricht der Hersteller eine Kaffeezubereitung von der ganzen Bohne bis zum fertigen Espresso in lediglich 60 Sekunden. Ein Versprechen, welches ich natürlich auf die Probe stellen werde.

The Barista Express

Unboxing

Direkt nachdem ich vom Postboten das Paket übergeben bekommen habe, fange ich mit dem Auspacken an. Das Gerät ist gut schützt und leicht zu entnehmen.

Neben der ansprechend gestalteten Kaffeemaschine bekommt Ihr diverse Kaffeezubereitungstools geliefert. Das ist zum Beispiel ein Set von vier Sieben. Zum einen sind diese definiert durch die Kaffeegröße (1 oder 2 Tassen) und zum anderen, ob es sich um vorab gemahlenen oder Kaffee von ganzen Bohnen handelt. Je nach Bedarf kommt beim Kaffeekochen das Sieb Eurer Wahl in den Siebträger. Außerdem wird mit dem Paket noch ein sogenanntes Razor-Tool gesandt. Wofür dies zuständig ist, erfahrt Ihr später im Text.

The Barista Express ist ja mit einem Milchaufschäumer ausgestattet. Da darf ein passendes Milchkännchen nicht fehlen. Dieses ist zudem mit einem recht smarten Skill ausgestattet. Es lässt sich hier obendrein noch die vorherrschende Temperatur, während des Aufschäumens ablesen. Warum das wichtig ist, erfahrt Ihr ebenfalls weiter unten.

The Barista Express

Mit integriertem und tauschbaren Wasserfilter

Des weiteren dürft Ihr mit einem Wasserfilter rechnen, da die Qualität des Wassers in Deutschland höchst unterschiedlich sein kann, ist es mit eines der wichtigsten Installationen der Maschine. Gute Wasserqualität ist essentiell für alles Weitere.

Dieses Maschinenkonzept kommt ohne einen großen und komplizierten Aufbau aus. Lediglich sämtliche Leitungen sollten vor der ersten Tasse Kaffee gut gespült werden. Danach kann es sofort losgehen. Da die Maschine mit einem konischen Mahlwerk ausgestattet ist, kann man seinen Espresso von frisch gemahlenen Bohnen zubereiten. Das ist schon ein erheblicher Unterschied zum bereits vorab gemahlenen Kaffee.

Wer sein koffeinhaltiges Heißgetränk in kompletter Eigenregie braut, muss vieles beachten und wird sicherlich so einige Versuche brauchen, um zum gewünschten Kaffee zu kommen. Diese Barista- Maschine bietet einige nützliche Hilfen an. So wird vor dem Zerkleinern der Bohnen, welche in einer Vorratskammer oberhalb der Maschine gelagert werden können, der Mahlgrad von 1 bis 10 bestimmt. Ist dieser festgelegt nimmt man den Siebträger, platziert ihn in der Halterung und stößt mit diesem einen Schalter und in der Konsequenz den Mahlvorgang an. Sehr praktisch. Das kenne ich nur von großen und teueren Maschinen aus der professionellen Gastronomie.

So kann man einhändig das Mahlen starten. Das benötigte Pulver fällt praktischerweise direkt in das Sieb. Danach erfolgt die Entnahme und das Stempeln. Dafür ist ein magnetisch angebrachter Stamper auf der linken Seite angebracht. Idealerweise stempelt Ihr mit einer Kraft von bis zu 15 kg. Doch wie stark sind denn eigentlich 15 kg- Andruckkraft. Dafür habe ich mir einmalig einmal die Personenwaage geholt und darauf gestempelt. Es ist mehr als ich gedacht hatte. Mit diesem Wissen im Speicher, arbeitet es sich leichter.

Wichtig hierbei ist das gerade Andrücken, so dass das Wasser gleichmäßig durch das Kaffeepulver gedrückt werden kann. Nun kann der Siebträger eingespannt werden und per Knopfdruck losgelegt werden. Ob für eine oder gleich zwei Tassen entscheidet Ihr. Die zentral platzierte Druckanzeige liefert Euch in Echtzeit ein Feedback über den aufgebauten Druck.

So habt Ihr neben der eigentlichen Kaffeeextraktion auch noch ein weiteres Indiz im Auge, um eventuelle Fehlerquellen bei der Zubereitung auszumachen. Wie schon angesprochen, werden viele Tassen durchlaufen, bis die optimale Einstellung von Euch gefunden worden ist. Aber der Aufwand lohnt sich. Ihr wollt ja schließlich an die perfekte Crema auf dem Kaffee kommen.

The Barista Express

Sage • The Barista Express

  • “Großer Bohnenbehälter” • Für die Zwischenlagerung von bis zu 250 g Bohnen (25 Espresso Shots)
  • “Integriertes Kegelmahlwerk” • Edelstahl-Kegelmahlwerk – zur Reinigung Entnehmbar
  • “Verstellbarer Mahlgrad” • 18 Mahleinstellungen von grob bis fein
  • “Drehwähler für Mahlmenge” • Mengenanpassung der Mahleinstellung
  • “Automatische Mengenregelung” • Einzel- oder Doppel-Filtersieb
  • “Tamper” • Integrierter und entnehmbarer Tamper
  • “Freihändig bedienbares Mahlwerk” • Selbstabschaltung für freihändiges Mahlen direkt in den Siebträger
  • “Wärmeplatte” • Wärmeplatte für 6 Tassen
  • “Espresso-Manometer” • Zur Kontrolle des Extraktionsdrucks
  • “Niederdruckvorbrühfunktion” • Zunächst schrittweise Steigerung des Drucks für gleichmäßigere Extraktion
  • “Elektronische PID-Temperaturregelung” • Für große Temperaturstabilität
  • “1700 W High Power” • Für schnelles Aufheizen und hohen Dampfdruck
  • “Instant Hot Water” • Für schwarzen Kaffee oder zum Vorwärmen von Tassen
  • “Verstellbare Temperaturregelung” • Für optimales Kaffeearoma
  • “Auto- Durchspülung” • Für optimale Espresso-Extraktionstemperatur
The Barista Express

Kein Kaffee ohne Latte Art

Für den Milchschaum braucht Ihr dann lediglich den an der Seite befindlichen Schalter umlegen. Der sorgt für heißen Dampf aus der Düse. Füllt einfach Eure Milch in das Kännchen, haltet im richtigen Winkel die Milch unter die Düse und wartet, bis sie die richtige Temperatur auf der Anzeige des Kännchens angezeigt wird.Mit ein wenig Übung kann man sogar die richtige Temperatur fühlen. Wenn es unangenehm heiß wird, seit Ihr recht nah am Punkt.
Fertig ist Eure Milch und für Eure Latte Art.

Ihr seht, dass diese Maschine viel Technik und Equipment bereithält. Doch wirkt sie für mich dennoch nicht überladen und erlaubt eine angenehm rasche und unkomplizierte Kaffeezubereitung.

The Barista Express

Technik und Ablauf.

Mir ist natürlich zu Beginn erst einmal wichtig, welche technischen Merkmale die Kaffeemaschine mitbringt. Doch mit voranschreitender Zeit rücken diese Dinge in den Hintergrund und ich lege mehr Wert auf Funktionalität, einfache Handhabung und Zuverlässigkeit. Natürlich kann ich bei der Sage The Barista Express nicht viel darüber berichten, inwiefern sie auf längere Zeit ihre Dienste abliefert, doch wirkt dieses Kaffeemaschinenkonzept sehr durchdacht und die eingebaute Technik ist absolut überzeugend.

Viele Dinge und Vorzüge habe ich hier noch nicht beschrieben, doch werde ich demnächst noch weitere Artikel mit Kaffeezubereitungen und passenden Rezepten folgen lassen. Wer diesen Blog kennt, weiß, wie sehr mir guter Kaffee wichtig ist. Mit der Sage The Barista Express ist man mit dieser Neigung sehr gut beraten.

The Barista Express

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All about... Kaffee

Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

42 thoughts on “Sage – The Barista Express

  1. Filu on 23. März 2019 at 20:31 Antworten

    Super! Ich freue mich über Tips zur Zubereitung von einer tollen Tasse Kaffee mit Milch. Wir besitzen die Maschine auch, aber sind bis jetzt nur auf eine gute Espresso Einstellung gekommen.

  2. Christiane on 20. Juli 2019 at 17:31 Antworten

    Hallo Steffen,

    nachdem der Espresso nun sehr gut klappt, interessiert mich deine Meinung wie man aus der Barista Express einen Café Creme herauszaubern kann (Bohnen in Café Creme Röstung).
    Herzlichen Dank und Gruesse Christiane

    1. Steffen Sinzinger on 22. Juli 2019 at 11:17 Antworten

      Hallo Christiane,

      was meinst du konkret? Wie Du die Maschine am besten einstellst? Ich habe mir dafür eine Briefwaage genommen und versucht die optimalen Mengen für eine Tasse Espresso zu wiegen so dass ich die entsprechende Menge Kaffeepulver und hinterher die perfekte Menge fertigen Espresso extrahiere. Den Druck beim Andrücken des Kaffees habe ich auch ein paar Male gewogen, das mache ich heute aber nicht mehr. Das geschah nur, um ein Gefühl dafür zu erhalten. Die Einstellungen ändern sich aber bei unterschiedlichen Kaffeesorten. Wenn Du Dich auf eine Sorte eingestellt hast, musst Du nicht jedes Mal neu regeln.

  3. Dirk Ballerstein on 26. Oktober 2019 at 09:10 Antworten

    Hallo Steffen! Ih bin jetzt an dem Punkt angelangt, an dem ich mich entscheiden muss was für eine Siebträgermaschine ich kaufen möchte. Ich selbst lese bereits seit ca. 2 Jahren alles mögliche über Kaffee/Espresso, die Zubereitung und die versch. Siebträgermaschinen. Bisher hatte sich in mir der Wunsch manifestiert auf eine Lelit 62 oder Bezzera BZ10 zu gehen. Nun las ich deinen Artikel über die Sage. Bist du noch immer damit sehr zufrieden? Hast du mittlerweile die Schwachstellen der Maschine gefunden oder sind diese nicht vorhanden? Liebe Grüße Dirk

    1. Steffen Sinzinger on 26. Oktober 2019 at 13:12 Antworten

      Hallo Dirk,

      vielen Dank für Deine Anfrage. Ich kann Dich voll und ganz verstehen. Ich habe ebenfalls oft darüber sinniert, welches System das beste für mich ist. Mir war wichtig, dass es bei den täglich anzufassenden Teilen kein Plastik eingesetzt wird, was mir dann nach vermutlich zwei Jahren abbricht und so ein Neukauf einer anderen Maschine forciert wird. Hier ist alles sehr robust und für den häufigen täglichen Einsatz pro Tag konzipiert. Allein mein Bedarf beläuft sich auf ca. 6-8 Tassen pro Tag. Durch diese Maschine sparst Du bei der Zubereitung Geld, wenn Du die ganzen Bohnen einsetzen kannst und hast auch noch den Vorteil, dass der Kaffee einfach tausend mal besser schmeckt als bei Kapseln oder Pads. Es ist ein eingebauter Filter drin, den nachzukaufen empfinde ich ein wenig zu teuer. Ich gehe da lieber auf externe Filterlösungen von Amazon zum Beispiel und filtere das Wasser in einer Kanne und gebe das dann in die Maschine. Ist einfach günstiger mit dem gleichen Effekt.
      Ich kann schlecht was über die anderen Maschinen beitragen. Was ich über diese sagen kann, ist, dass hier ich noch nie Probleme gehabt hatte. Lediglich zu Beginn musst Du Geduld mitbringen. Bei der Zubereitung von Kaffee musst Du viele Dinge in Balance bringen. Mahlgrad, Kaffeemenge, Wassermenge, Anpressdruck beim Tampen. Wenn du das alles einmal erledigt hast, bleibt die Maschine Dir auch treu und reproduziert immer und immer wieder das gleiche Ergebnis, vorausgesetzt Du bleibst auch beim Kaffee. Bei manchen Bohnen musste ich etwas anpassen, aber man hat den Dreh dann irgendwann gut raus. Die Entkalkung ist auch einfach. Schwachstellen sehe ich hier keine.

      Von daher kann ich Dir nur Positives berichten. Gerade auch für Beginner ist ein sinnvolles Tool mit dabei, da gibt es die Razorblade, die beim Dosieren hilft. Du kannst die Maschine mit gutem Gewissen kaufen. Solltest Du etwas nachordern müssen, weil halt mal was verloren gegangen ist oder so, dann sind die Teile auch nicht allzu teuer. Schau mal nach. Der Service ist ebenfalls sehr schnell zugange. Ich finde wirklich keinen konkreten Ansatzpunkt. Go for it!

      PS: Solltest Du Dich dafür entscheiden und entscheidest Du Dich für einen Kauf via Amazon, kannst Du mit einem Klick auf den Link hier im Beitrag meine Arbeit gar unterstützen. So oder so möchte ich wissen, wie Du Dich entschieden hast. gib mir also gerne Bescheid. Beste Grüße!!!

  4. Heiko Cordes on 2. November 2019 at 11:36 Antworten

    Hallo Steffen, meine Entscheidung die Maschine zu kaufen steht schon fast fest, was mir noch fehlt ist die Info, wie lange braucht die Maschine bis sie Betriebstemperatur erreicht?
    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht zum Gerät.

    Heiko

    1. Steffen Sinzinger on 2. November 2019 at 15:10 Antworten

      Das geht recht schnell. Gib Ihr zehn Sekunden. Bis das Wasser zum Aufschäumen steht braucht sie vielleicht 20. beim Wechsel zwischen den beiden Systemen, Wasser für Espresso und Wasser für milchschaum vergehen vielleicht zehn Sekunden. Alles absolut schnell.

      1. Ulrike on 15. November 2019 at 10:07 Antworten

        Hallo Steffen,
        ich liebäugel gerade mit dieser Maschine um meine Alte zu ersetzen (nach 10 Jahren Anzeichen von Altersschwäche). Treffen die 10 Sekunden zum Aufheizen auch zu, wenn die Maschine vorher komplett aus war? Meine aktuelle Maschine braucht etwa 30 Sekunden, bis sie betriebsbereit ist. In der Zeit mahle ich meist die Bohnen und fülle den Siebträger. Also 2 Fragen:
        1. Wie lange braucht die Barista Express von komplett ohne Strom bis Betriebstemperatur zum Espresso brühen?
        2. Kann die Mühle sofort genutzt werden, wenn die Maschine eingeschaltet wird und so die Zeit während des “Heizens” genutzt werden?

        1. Steffen Sinzinger on 17. November 2019 at 06:45 Antworten

          Hallo Ulrike. Vielen Dank für Deine Anfrage. Ich habe jetzt einmal den Test gewagt und kurz vor meinem Aufbruch zu meiner Frühschicht die Zeit genommen. Also aus dem absoluten Kaltstart heraus braucht die Maschine 30 Sekunden bis das Wasser zum Aufschäumen bereit ist. Währenddessen kann man bereits den Kaffee mahlen und stempeln. Nach 90 Sekunden ist die Milch fertig geschäumt, dann kannst Du wieder umstellen und da dauert es auf den Wechsel zum Espresso nicht lange. Vielleicht drei vier Sekunden und du kannst den Espresso ziehen. Die Dauer des Brühvorgangs hängt natürlich auch von Deinen individuellen Einstellungen ab. Mein Cappuccino war nach etwas mehr als zwei Minuten fertig. Und ich habe mich nicht sonderlich beeilt. Anbei ich denke die Zeit ist in Ordnung. Was sagst Du?

    2. Diana on 31. Dezember 2019 at 05:15 Antworten

      Ich habe Probleme bei der Zubereitung. Die Anzeige geht gar nicht hoch, keine crema, der Kaffee ist bitter scharf…. Ungenießbar. 1 kg Bohnen bereits verbraucht.

      1. Steffen Sinzinger on 31. Dezember 2019 at 10:01 Antworten

        Hey Diana,
        Schick mir mal eine Mail an post@berlinerspeisemeisterei.de

      2. Steffi on 29. Februar 2020 at 11:28 Antworten

        Hallo, wir sind auch neue, stolze Besitzer der Maschine! 😊 Leider haben wir das gleiche Problem, dass sich die Druckanzeige gar nicht bewegt! Ich habe es nun schon mit der Einstellung des Mahlgrads versucht usw… tut sich nix…

        1. Steffen Sinzinger on 29. Februar 2020 at 11:55 Antworten

          Hello Steffi, dann probiere doch mal etwas mehr Menge. Sollte das nicht funktionieren, stärker tampern. Tamperdruck sollte bei 14 kg liegen. Mahlgrad würde ich bei 7 lassen. 7,5 g gemahlener Kaffee und dann sollte es schon passen.

        2. Uwe Watteroth on 29. Februar 2020 at 13:01 Antworten

          Moin,
          ich kann mich nur wiederholen. Nur als Tipp: Besorgt euch einen anderen Tamper. Mit dem Tamper den ich mir gekauft habe gelingt es wirklich einfach… Und nein, ich habe nichts von der Empfehlung. gönne nur jeder/m einen guten Kaffee 😊.

      3. Melvin on 27. März 2020 at 16:31 Antworten

        Hallo Zusammen,

        ich habe mir die Maschine ebenfalls zugelegt und bin soweit auch zufrieden. Komischerweise bekomme ich mit dem 2er Sieb für frisches Kaffeemehl keinen Druck mehr hin (die ersten Male hat’s funktioniert) obwohl ich bereits die Menge, den Tamperdruck und den Mahlgrad geändert habe. Mit dem einwandigen 1er Sieb klappt es…
        Anscheinend hat das wohl was mit der Aufschaumdüse zu tun. Nachdem ich die Milch aufgeschäumt hatte, hat‘s nichtmehr funktioniert…
        Woran kann das liegen?

        Beste Grüße aus dem Norden!

  5. Michael on 3. November 2019 at 21:19 Antworten

    Hallo Steffen. Ich bin eben per Zufall über Deine Seite gestolpert. Danke für den ausführlichen Bericht und die ehrliche Einschätzung der Maschine. Ich hab gerade über den Link bei amazon bestellt. Hoffe das hat geklappt. LG aus Köln

  6. Leon Hoeppner on 19. November 2019 at 15:08 Antworten

    Hallo Steffen,

    Welchen Mahlgrad benutzt du am häufigsten für guten Espresso?

    Lg Leon

    1. Steffen Sinzinger on 19. November 2019 at 15:09 Antworten

      Nummer sieben.

  7. Leon Hoeppner on 19. November 2019 at 17:11 Antworten

    Hattest du anfangs auch Probleme den richtigen Druck hinzubekommen?

    Ich bewege mich aktuell leider immer am Limit zu zuviel Druck und bin immer noch auf der Suche nach den Gründen.

    Lg Leon

    1. Steffen Sinzinger on 19. November 2019 at 17:52 Antworten

      Absolut. Ich empfehle Dir für das Herausfinden des richtigen Stempeldrucks eine Waage zu nehmen. Du kannst mir aber auch gerne deine Telefonnummer per Mail an post@berlinerspeisemeisterei.de schicken dann ruf ich dich zurück und erkläre es dir gerne. Geht schneller.

  8. Uwe on 28. November 2019 at 17:44 Antworten

    Moin,
    ich habe mich von Deinem Blog dazu “hinreissen” lassen die Maschine zu kaufen. Freue mich schon auf ein experimentelles Wochenende und tollen Kaffee…

    1. Steffen Sinzinger on 28. November 2019 at 17:53 Antworten

      Wenn du Fragen hast, melde Dich! Ansonsten viel Spass.

      1. Uwe on 4. Dezember 2019 at 07:57 Antworten

        Moin Steffen,
        danke für das Angebot. Ich habe die Maschine seit zwei Tagen im Einsatz und bin grundsätzlich sehr überzeugt, muss wohl och üben… Der Espresso hat zwar eine dunkle Farbe und schmeckt auch, nur der Druck geht höchstens knapp ans untere Drittel. Was laut Handbuch auf zu geringe Extraktion deutet. Und das trotz Mahlgrad „3“ und meines Erachtens genügend Tamper-Druck (habe das mit der Waage geübt). Vielleicht nicht der richtige Kaffee? Noch ist Altbestand aus dem Vollautomaten im Test, der ist zwar gute Markenware überzeugt mich in der neuen Maschine aber nicht. Ich werde mal zu einer lokalen Rösterei fahren und mir dort welchen besorgen und üben, üben, üben…

        1. Steffen Sinzinger on 6. Dezember 2019 at 09:30 Antworten

          Also der Mahlgrad 3 ist schon ziemlich weit weg von meinem. Ich bin da bei Stufe 7. Der Hersteller empfiehlt ja auch einen Mahlgrad um sieben oder acht. Der Kaffee spielt eine entscheidende Rolle. Kaufe nie mehr als 500 g Kaffeebohnen auf einmal. So schnell bekommst du den Kaffee nicht verbraucht, bevor er dann nicht mehr fein ist. Ich empfehle Roast Market. Dort gibt es ein recht feines Probepaket mit fünf oder sechs Sorten Kaffee drin. Die sind fast alle uneingeschränkt zu empfehlen. Du kommst insgesamt auf 19,80 Euro pro kg, wenn ich mich recht erinnere. Da ist Elbgold Kaffee und so weiter mit dabei. Habe hier gerade auch eine Packung eine großen Anbieters, der Kaffee ist einfach nur schrecklich. Die kann man zumeist vergessen. Ich schwöre ja auf Andraschko Kaffee.

          1. Uwe on 5. Januar 2020 at 10:31

            Moin,
            wir haben die ersten Wochen mit der Maschine viel probiert und sind immer noch nicht perfekt. Ich glaube das gehört einfach dazu wenn man sich einen Siebträger kauft. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben, allein wegen des guten Geschmacks vom Kaffee. Die Maschine ist auch im Preis-/Leistungsvergleich echt gut ausgerüstet. Ein paar Kleinigkeiten habe ich entdeckt die besser sein könnten. Der Tamper ist im Vergleich zu anderen Tampern ziemlich leicht, ich habe mir einen anderen dazu gekauft. Der Kaffeeauswurf streut leider über den Siebträger raus, auch wenn er nicht voll ist. Das gibt dann jedesmal eine kleine Sauerei um die Maschine…
            Ansonsten empfehle ich Neueinsteigern einen Baristakurs, da lernt man auf jeden Fall etwas zur Zubereitung. Immer guten Kaffee kaufen und testen, testen, testen…😊

  9. Ulrike on 5. Dezember 2019 at 20:06 Antworten

    Hi Steffen,
    wir haben uns die Maschine gekauft (die Zeit bis zum fertigen Espresso ist super). Hast Erfahrungen damit, ob man die Maschine auch ohne Filter laufen kann? Unser Wasser wird sowieso vorher gefiltert und aus der Maschine kommt das Wasser mit einem leicht sauren Geschmack. (Wir dachten zu erst es kommt vom falschen Mahlgrade oder Druck)… Aber auch das teewasser schmeckt sauberer als aus dem Wasserhahn…

    1. Steffen Sinzinger on 6. Dezember 2019 at 09:26 Antworten

      Hey Ulrike,
      das kann ich leider nicht beurteilen. Habe diese Erfahrung nicht machen können. Aber umso besser, wenn es Euch so ergeht. 🙂

  10. Raimund on 30. Januar 2020 at 16:08 Antworten

    Was ich nicht verstehe, ist die Funktion der beiden unterschiedlichen Siebtypen. Doppelwandig und einwandig. Die Doppelwandigen sind für vorgemahlenen Kaffee, die einwandigen für einfachen Kaffee. Bei dem letzteren baut sich überhaupt kein Druck auf.
    Obwohl die beiden Kaffeearten nicht so unterschiedlich sind, sind die Siebe aber ganz anders gebaut. Da habe ich auch Verständnisschwierigkeiten, wie das eigentlich funktionieren soll. Beim einfachen kann man durchsehen, beim doppelwandigen geht kein bisschen Luft durch wenn man reinbläst …. . Bitte um Auskunft !! Danke Raimund

    1. Steffen Sinzinger on 1. Februar 2020 at 13:17 Antworten

      Ich grüße Dich, warum man bei vorgemahlenen Kaffee die doppelwandigen Siebe nehmen soll, kann ich nicht sagen. Hat sicherlich was mit dem Druckaufbau zu tun. Vermutlich geht es da um Öle, genau kann ich es aber nicht sagen. Ich benutze immer frisch gemahlenen Kaffee, insofern stellt sich für mich die Frage nicht. Hast Du schon mal mit dem Service geredet? Die sind da recht schnell und gut informiert.

      1. Mario on 5. Februar 2020 at 09:32 Antworten

        Hallo, ich möchte kurz auf das Problem mit den Doppelwandigen Sieben eingehen. Das habe ich mal von zwei Schweizer Barista erfahren. Zunächst muss man wissen, die Crema im Espresso entsteht durch den hohen Druck und durch das Kohlendioxid das noch in der frischen Bohne gefangen ist. Nimmt man jetzt alte Bohnen und versucht sich einen Espresso zu machen, wird die Crema nicht so gut. Das gleiche Problem hat bereits gemahlener Kaffee, das Kohlendioxid ist entwichen und die Creme entsteht fast gar nicht. Hier setzt jetzt das Doppelwandiger Sieb an, wenn man sich das Sieb ganz genau anschaut entdeckt man dass es auf der Rückseite nur ein einziges ganz kleines winziges Loch hat. Das ist auch der Grund warum das durch pusten durch das Sieb nur sehr schwer gelingt. Wenn man sich jetzt allerdings vorstellt dass der Kaffee durch dieses Sieb möchte, und sämtlicher Kaffee nur durch dieses eine einzige winzige kleine Loch gepresst wird, dann versteht man, dass da ein sehr hoher Druck entstehen muss. Dieser sehr hohe Druck sorgt am Ende dafür, dass sich Der Kaffee aufschäumt und eine Creme bildet, obwohl kein Kohlendioxid mehr im Kaffee vorhanden ist. Es wird also nur beschissen, mein Rat: nimm frische Bohnen. Solltest du beim normalen Sieb weiterhin das Problem haben, dass sich kein richtiger Druck aufbaut, dann liegt es womöglich an den Einstellungen. Variiere doch bitte den Mahlgrad, die Mahlmenge und den Anpressdruck mit dem Stempel. Wie Steffen schon richtig sagt, am Anfang muss man erst ein wenig probieren bis man die richtigen Einstellungen gefunden hat für den perfekten Kaffee. Aber auch ich bin da kein Profi, ich wollte nur mal eben das Phänomen mit dem Doppelwandigen Sieb erklären.

        1. Steffen Sinzinger on 5. Februar 2020 at 13:45 Antworten

          Hallo Mario,
          Wow, Du hast Dir ja Mühe gegeben. Das ist in jedem Fall eine Bereicherung. Vielen Dank dafür. Ich werde mir mal die unterschiedlichen Konzepte anschauen und es testen. Bin gespannt, wie die Unterschiede sind. Frage: Macht es den Kaffee schlechter, wenn er durch diese kleine Öffnung durch muss?

  11. Mario on 5. Februar 2020 at 20:57 Antworten

    Hallo Steffen,
    Ich kann tatsächlich nicht sagen, ob der Kaffee besser oder schlechter wird, wenn er durch diese kleine Öffnung muss. Ich habe es einfach noch nicht ausprobiert, Da ich immer frische Bohnen nehme. Aber probier es doch einfach einmal aus. Nimm den gleichen Kaffee und lass ihn einmal durch das normale Sieb laufen, und einmal durch das Doppelwandige Sieb.
    Da sich dieser Artikel um die Kaffeemaschine dreht, möchte ich noch anmerken, dass ich die Maschine seit drei Monaten besitze und sehr zufrieden damit bin. Ich kann sie leider nicht mit einer anderen Maschine vergleichen, da das meine erste Siebträgermaschine ist. auf jeden Fall hat sie mich geschmacklich verändert, denn ich kann jetzt nur noch wieder willig Filterkaffee trinken.
    Mich würde aber interessieren: welche Bohnen benutzt ihr für eure Maschine? Also welche Sorte von welchem Produzenten. Welche ist für euch die beste Sorte?

    1. Steffen Sinzinger on 5. Februar 2020 at 21:42 Antworten

      Ich nutze selbst tatsächlich nur frische Bohnen. Aber auch nur in kleinen 250 g Beuteln. Die 1 kg Pakete sind ja zum Ende hin nicht mehr frisch. Ich nehme gerne mal das „normale“ Sieb.

      Sehr gut, dass Du die Maschine zu schätzen gelernt hast. Ich kann sie mit anderen vergleichen undress sagen, gerade die schnelle Bereitschaft nach dem Brauen ist enorm. Man benötigt nicht diese langen Anlaufzeiten wie bei anderen Maschinen, wenn man beispielsweise mit dem Schäumen der Milch fertig ist. Man kann quasi direkt wieder loslegen.

      Ich kaufe mir, ein ich absolut keine Ahnung habe, Produkttestpakete bei Roast Market. Dort bekommt man für 20 Euro das kg ein Quartett oder Quintett an Bohnen, um rauszufinden, was man mag. Da ist garantiert etwas dabei. Kann ich jedenfalls nur empfehlen.

  12. Uwe Watteroth on 5. Februar 2020 at 21:30 Antworten

    Moin,
    wir haben die Maschine seit Ende des Jahres. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten beim Tampern haben wir einen Baristakurs belegt. Nach dem Kurs und Kauf eines speziellen Tampers läuft es…😊
    Wir haben verschiedene Kaffesorten probiert umd bleiben jetzt bei einem lokalen Röster aus Hamburg gelandet (baristahaus.eu), Kaffesorte Bartista I.

    1. Steffen Sinzinger on 5. Februar 2020 at 21:37 Antworten

      Was ist das für ein spezieller Tamper. Kannst Du mir mal den Link schicken. Ich schaue mir den mal genauer an. Habe immer gesagt bekommen, dass Tampern nicht sooo wichtig sei, wenn es gerade gemacht wird, weil der Druck der Maschine viel höher ist, als man tampern kann.

  13. Uwe Watteroth on 7. Februar 2020 at 10:36 Antworten

    Moin,
    der mitgelieferte Tamper erforderte gefühlt ziemlich viel Kraftaufwand, für mein empfinden ist der Tamper zu leichtgewichtig. Wir haben uns einen Doppelkopf-Tamper gekauft.
    Mit dem Tamper muss man quasi gar keinen Druck ausüben! Damit gelingt uns allen die Kaffeezubereitung recht einfach. Leider gibt es nur eine Quelle in Amerika über Amazon. Ich schicke gerne den Link.

  14. Dida on 15. Februar 2020 at 20:31 Antworten

    Ich möchte mir zur Maschine gerne einen zweiten Siebträger zulegen. Am besten mit nur einem Auslauf für die kleine Tasse Espresso.
    Wo kann man einen solchen bestellen bzw. welchen Siebträger kann man alternativ zum Original verwenden?

  15. Lisa Buchholz on 19. Februar 2020 at 09:18 Antworten

    Hallo Steffen,

    wir haben uns die Sage Siebträgermaschine gekauft und bekommen es nicht hin einen Druck zu erzeugen.
    Wir haben bereits alles versucht.
    Kann es sein, dass es an den Bohnen liegt? Welche Bohnen benutzt du?

    Ganz Lieben Dank!

    1. Uwe on 19. Februar 2020 at 10:07 Antworten

      Moin Lisa,
      wir hatten anfangs auch diese Schwierigkeiten. An den Bohnen wird es kaum liegen, solange du frische Bohnen nimmst ist das nur eine Geschmacksfrage. Ich empfehle eich einen anderen Tamper. Wir haben uns einen Doppelkopftamper gekauft. Mit dem kannst du ohne Kraftaufwand das Kaffemehl in dem Siebträger verteilen und pressen. Das gelingt quasi immer!

      1. Steffen Sinzinger on 19. Februar 2020 at 10:23 Antworten

        Hallo Uwe, vielen Dank für den Hinweis. Der wurde jedoch mit einem Affiliate Link gekoppelt, der nicht markiert war. Das kann ich leider nicht durchgehen lassen. Daher hier ein Ersatzlink.

        https://www.amazon.de/SOUL-HAND-Distributor-Nivellierwerkzeug-wunderbarer/dp/B07YTFWJPD/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Doppelkopftamper&qid=1582104150&sr=8-1-spell

        1. Uwe on 19. Februar 2020 at 10:40 Antworten

          Danke Steffen, dein Link führt zu einem Tamper mit 58 mm. Der passt nicht…
          Wen es interessiert hier mein Erfahrungsbericht:
          https://youtu.be/AfySv0drEu4

    2. Steffen Sinzinger on 19. Februar 2020 at 10:24 Antworten

      Ich kaufe prinzipiell die Probepackungen bei Roast Market ein, die sind immer sehr gut von der Qualität. Danach kannst Du sicher sagen, welche Dir am besten gefällt und die Maschine daraufhin einstellen.

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