Karottenkuchen
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Ich liebe Kaffee! Was dafür wichtig ist, ist eine Spitzenkaffeemaschine, bester Kaffee und am besten noch ein passender Snack oder besser noch, Kuchen dazu. In Deutschland gehört ja sowieso zum aromatischen Kaffee am Nachmittag ein gescheites Stück Kuchen zum guten Ton. Bei mir ist stets der Karottenkuchen eine sehr gern gesehene Begleiterscheinung. Gerade zu Ostern ist dieser Gemüsekuchen sehr beliebt. Für den Thermomix gibt es im Netz viele Rezepte. Bei diesem hier bin ich mit einer eigenen Weiterentwicklung zum Wiederholungstäter geworden.

Karottenkuchen

Karottenkuchen aus dem Thermomix

Normalerweise ist ein Karottenkuchen kein Hexenwerk. Man braucht keine besonders ausgefallenen Zutaten um aus Karotten, Mehl, Speiseöl, Backpulver und Zimt einen saftig leckeren Gemüsekuchen wie diesen herzustellen. Und ehrlich gesagt, kenne ich kaum einen, welcher zu einem Stück Rüblikuchen oder Mohrenkuchen “nein” sagen kann. Und ein cremiges Frosting darf dabei natürlich nicht fehlen.

Wer einen Thermomix sein eigen nennen kann, kann diesen sogar auf eine sehr bequeme Art herstellen und muss nicht aufwändig Karotten reiben.
Auch das Ei cremig aufzuschlagen kann an diesen Küchenhelfer abgegeben werden. Diese Maschine nimmt einen das wunderbar ab. Die Zwischenzeit kann man entweder wie ich, mit einer entspannten Tasse Kaffee, oder zu Ostern mit dem Bemalen der Eier nutzen. So oder so hat man einfach weniger zu tun.

Karottenkuchen

Kakaonibs meets Karottenkuchen

Um diesem gefragten Kuchen noch ein wenig zu veredeln, habe ich mich dazu entschieden, ihm neben dem Zimt eine besondere Note in Sachen Biss und Geschmack zu verleihen. Dafür wurden von mir beim letzten Schritt Kakaobohnennibs zum Teig hinzugegeben. Diese kleinen Splitter haben einen leicht herben Geschmack und sind wunderbar knackig beim Verzehr.

Zusammen mit dem leicht säuerlichen Frischkäsetopping sind sie beim Karottenkuchen einfach ein wunderbares geschmackliches Match und für mich ab sofort unverzichtbar geworden. Probiert es einfach mal aus! Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

Somit wünsche ich Euch Frohe Ostern und hoffe auf einen besonders schönen Kaffee- & Kuchenklatsch dieses Jahr.

Karottenkuchen

Coffeelicious

Und natürlich geht es hier ebenso ein Stück weit auch um die Kaffeezubereitung, welche sich mit der SAGE- Kaffeemaschine, welche ich derzeit kräftig am Austesten bin, als sehr einfach und schnell erweist. Die sogenannte “Barista Express”, die Kaffeegenuss in Rekordzeit verspricht, kann die gesetzten Ziele auch halten. Mit ein wenig Übung und einem gut durchdachten Ablauf kommt man locker unter die beworbenen 60 Sekunden für einen Espresso. Um die Handhabung dieser Maschine zu verstehen, bedarf es nicht viel. Dennoch kann man an den vielen Einstellungsmöglichkeiten sehr genau auf den Geschmack des Kaffees Einfluss nehmen. Lest dazu am besten auch meinen ersten Beitrag zu dieser Kaffeemaschine.

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier festgehalten wissen, dass mein erstes Modell leider einen Defekt aufwies, der aber mit einem Austauschgerät seitens SAGE sehr schnell und unkompliziert behoben worden ist. Für mich ist es immer wichtig zu wissen, ob ein Unternehmen nur daran interessiert ist, möglichst vielen Kunden ihr Produkt zu verkaufen, und im Nachgang ein nicht allzu guter Kundenservice bei Mängelanzeigen zu ertragen ist. Bei diesem hier kann man sich in Sicherheit wiegen, dass man schnell und kundenorientiert behandelt wird. Und der Kaffee fließt jetzt wieder in Strömen. 😁

Doch nun zum Rezept.

The Barista Express
Karottenkuchen

Rezeptesammlung für Karottenkuchen mit Kakaonibs und Frischkäsetopping a.k.a. Frosting

Bestandteil

Zutaten

  • 380 g Karotten
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 260 g Mehl
  • 180 g Zucker,
  • 100g Puderzucker
  • 1 TL selbstgemachter Vanillezucker
  • etwas Salz
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 250 g Speiseöl
  • 4 Stück Volleier
  • 100 g Mandeln
  • 100 g Mandelstifte
  • 200 g Frischkäse, doppelrahm
  • 2 EL Schlagsahne
  • Abrieb einer Limette
  • 2 TL Kakaobohnennibs

Zubereitung 

  1. Die Möhren für 5 Sekunden bei Stufe 5 grob zerkleinern und umfüllen
  2. Den Schmetterlingsrührer einsetzen und 180 g Zucker, den Vanillezucker, die Eier und und das Speiseöl in den Mixtopf geben und 2 Minuten bei Stufe 3 cremig rühren
  3. Den Schmetterlingsaufsatz wieder einfernen
  4. Das Mehl, Backpulver, Salz und Zimt hinzufügen und für 40 Sekunden bei Stufe 4 vermengen
  5. Die Mandeln und Möhren hinzufügen und für 1 Minute bei Stufe 2 im Linkslauf Gentle stir setting vermengen
  6. Eine Kastenform mit Butter einfetten und Mehl abstäuben
  7. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteiken und für 50-60 Minuten bei 150°C  Umluft backen
  8. Für das Frosting den Frischkäse mit der Sahne, dem Abrieb einer Limette und dem Puderzucker in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden bei Stufe 3 verrühren
  9. Das Frischkäsetopping bzw. Frosting nun auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen

Kleiner Tipp am Rande

Dieser Kuchen eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Einfach in Klarsichtfolie einschlagen nachdem der Kuchen ausgekühlt ist und direkt einfrieren.

Karottenkuchen
Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

11 thoughts on “Karottenkuchen

  1. Dave on 20. Dezember 2019 at 09:44 Antworten

    Hi,
    danke für das tolle Rezept!
    Leider ist die Angabe der Zuckermenge nicht identisch mit dem Text (180g – 280g) ich habe mich für 180g entschieden und der Kuchen war perfekt!

    Grüße Dave

    1. Steffen Sinzinger on 20. Dezember 2019 at 10:55 Antworten

      Hey Dave,
      vielen Dank für die aufmerksame Handhabung. Ich hab es direkt korrigiert. Sehr gut, dass Du auch die richtige Menge Zucker getroffen hast. Ich hoffe, es gab einen gescheiten Kaffee dazu!

      Viele Grüße
      Steffen

      1. Dave on 20. Dezember 2019 at 11:00 Antworten

        Ob du es glaubst oder nicht, DHL müsste jeden Moment vor der Tür stehen mit meiner neuen Sage The Barista Express (dadurch bin ich auf deinen tille Blog gestoßen)

        Schöne Feiertage und weiter so!

        1. Steffen Sinzinger on 20. Dezember 2019 at 11:09 Antworten

          Sehr gut… lass mich wissen, wie Du mit der Sage zurecht kommst. Wie bist du zu dem Entschluss gekommen, Dir diese zu kaufen?

          1. Dave on 20. Dezember 2019 at 11:19

            Ich hab nach einer All in One Maschine gesucht da ich Anfänger bin und in der Küche ohnehin schon zu virle Geräte stehen habe 😉
            Aufgrund der Bewertungen und Rezessionen hat sie mir gabz guf gefallen auch wenn sie nicht iimmer perfekt abschneidet.
            Ich denke und hoffe, dass das Preis-Leistungsverhältnis passt.
            Bist da noch zufrieden oder würdest du mittlerweile eher eine andere bevorzugen?

          2. Steffen Sinzinger on 20. Dezember 2019 at 11:20

            Die Maschine steht bei mir nicht still. Läuft quasi im Dauereinsatz. Bis jetzt hat sie stets gute Dienste geleistet und habe keinen Bedarf zu wechseln.

  2. Jonas on 23. Dezember 2019 at 23:37 Antworten

    Hi Steffen,

    ich habe mich auch für die Maschine entschieden. Bin mit der Habtik und allem auch super zufrieden. Nur der Café will mir einfach nicht gelingen. Auch beim milchschaum scheitere ich. Ehrlich gesagt finde ich das Aufschäumen auch ziemlich laut. Eventuell habe ich aber auch den falschen Winkel. Magst du ggf mal deine aktuellen “Standard-Einstellungen” teilen? Ich habe gelesen du hast mahlgrad 7, Mahlmenge auf 15Uhr? Ich nutze Elbgold Kaffee. Wie viel Gramm auf wie viel Durchlaufzeit hast du denn für Eibe Tasse? Fur Tipps und Tricks wäre ich dir wirklich dankbar. Gerade bin ich doch etwas am verzweifeln.
    Frohe Feiertage,
    Jonas

    1. Steffen Sinzinger on 23. Dezember 2019 at 23:42 Antworten

      Absolut kein Problem. Wir können auch gerne telefonieren.

      Vorab sei gesagt, dass es zum aufschäumen zig Videos online gibt. Du liegst mit dem Winkel und der Höhe in der Milch genau richtig, wenn die Milch rollt und dabei fast keinen Sound von sich gibt. Das Rohr am besten in der Kanne auf Zwölf Uhr und die Düse unter der Oberfläche der Milch auf drei Uhr halten. Das klappt mit der Zeit.

      Café ist unterschiedlich. Hängt bei der Sorte ab. Meiner ist gerade bei Mahlgrad sieben. Die Kaffeemenge habe ich so angepasst, dass der metallene Rand vom Stamper nach dem Stampen bündig abschließt. Das habe ich nach 13 Tassen rausgehabt. Aber lass gerne per Mail deine Nummer da und ich rufe zwischen den Jahren durch. Wenn’s dringend ist, auch morgen Vormittag. Ich kann’s verstehen, wenn der Kaffee nicht will. An der Maschine liegt’s nicht. 😉

  3. Marion Kreft on 1. Februar 2020 at 17:05 Antworten

    Hallo Steffen , vielen Dank für deinen tollen Blog. Ich habe mich jetzt auch für die SAGE barrista 875 entschieden. Aber der Kaffee will und will nicht gelingen,,,habe jetzt alle möglichen mahlgrade ausprobiert aber der Druck steigt einfach nicht in den Express orange Bereich. Einmal ist es gelungen aber bei direkter und m E völlig gleicher Handhabung dann wieder nicht,,, zum verzweifeln echt. Kannst du mir da weiterhelfen und mir sagen was ich falsch mache? Herzlichen Dank schonmal und viele Grüße Marion

    1. Steffen Sinzinger on 1. Februar 2020 at 21:41 Antworten

      Hallo Marion,
      Vielen Dank für Deine Anmerkung. Wie Du siehst, bist Du hier in guter Gesellschaft. Ich überlege hier ernsthaft ein kleines Tutorial zu bauen. So dass man nachvollziehen kann, wie man die Maschine einstellt. Es ist schon ein kleines Hexenwerk, wenn man zu viel auf einmal verstellt. An den Mahlgraden mach ich zum Beispiel nicht so viel. Da folge ich der Empfehlung und bewege mich um die acht bis sieben herum. Es kommt im Wesentlichen auf die Kaffeemenge an. Die liegt bei 7 g +/- 0,5 g. Wiege das bitte einmal aus und dann bist Du da auch schon mal safe. Dann gehts an den richtigen Tamperdruck. Der liegt bei ca. 14 bis 15 kg. Ich habe wirklich meine Personenwaage genommen, und mal darauf gestempelt, um eine grobe Vorstellung zu bekommen, wie viel das eigentlich ist. Wenn das dann durch ist, lässt du den Espresso durch und wiegst vorher aber Deine Tasse leer aus. Danach lässt Du den Espresso ein und wiegst ab. 30 ml sollten bei einem einfachen rauskommen. Das kannst Du ja auch an der Maschine einstellen. Und wenn das sitzt, kannst Du schauen wie die Crema ist. Ist die nice, super, Dann hast Du einen guten Kaffee und die Einstellungen sind ebenfalls spitze. Ist er nicht gut, fängst Du an an dem Mahlgrad zu drehen. Du verstellst aber pro Durchgang immer nur eine Sache. Entweder den Mahlgrad oder die Menge an Kaffee. Niemals zwei Dinge auf einmal, Du verstehst dann nicht, was ursächlich für das Ergebnis war. Habe Geduld. Ich habe für meinen Lieblingskaffee bestimmt 15 Tassen durchgelassen. Danach, vorausgesetzt Du wechselst die Kaffeesorte nicht, brauchst Du kaum noch verstellen. Wichtig bei jedem Durchlauf ist immer ein trockener Siebträger. Ich wünsche viel Erfolg. Ich bin mir sicher, es liegt nicht an der Maschine. Meistens ist es sogar auch schlechter Kaffee, Probiere im Zweifelsfall mal auch einen Wechsel aus. Kaffee für 20 € plus pro kg hat oft spürbar bessere Ergebnisse als der aus Dem Discounter. Und niemals 1 kg Pakete kaufen. Bis der aufgebraucht ist, ist der letzte Rest ranzig. Sollte es nicht funktionieren, melde Dich.

      1. marion kreft on 4. Februar 2020 at 15:17 Antworten

        Hallo Steffen, herzlichen Dank und Deine schnelle und so umfangreiche Antwort. Was soll ich sagen…es läuft! Dank Deiner Tipps können wir nun besten Kaffee genießen. Dauert tatsächlich ein wenig, bis man sich da so “reingefuchst” hat aber das Ergebnis spricht für sich. Endlich wirklich guter Kaffee! Danke Dir sehr für Deine Hilfe und einen lieben Gruß Marion

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