Shiori
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Die Beliebtheit von Poké Bowls, Bibimbap und dergleichen ist ungebrochen. Gerade Berlin ist bekannt dafür, Trends zu vermischen und ihm so einen neuen Twist zu geben. Wer die leicht abgewandelte Version des Chirashi, dem Bara Chirashi, erleben will, kann das mit dem Lieferdienst von Shiori in Berlin Mitte auf einfachste Art für zu Hause erhalten. In einer großartigen Schale wird diese in Bojagi gewickelt geliefert und kommt so in höchst traditionellem, koreanischen Gewandt daher.

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Berlin als Schmelztiegel der Kulturen

Berlin hat mit seiner vielfältigen Kulturlandschaft die perfekte Basis, um eine nicht weniger breitgefächerter Gastronomie darzustellen. Die Hauptstadt ist die Bühne für die unterschiedlichsten Konzepte, welche nach einer anfänglichen Welle der Neuinterpretation von diversen Länderküchen sich nun immer mehr der traditionellen Art des Kochens widmet.

So findet man fernab des Mainstreams, vorausgesetzt man begibt sich ein wenig auf die Suche, hier und da richtige Perlen. Eine solche ist zweifelsohne das Shiori Berlin – hier findest Du ein traditionelles Speiseerlebnis namens Omakase. Das konnte bis vor kurzem hier noch genossen werden. Aber was ist Omakase eigentlich genau?

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Omakase im Shiori ein Erlebnis mit wiederkehrendem Ritual

Bis zur Coronakrise galt im Shiori Berlin ein stets gleich durchgeplantes Ritual. Abend für Abend begaben sich zehn Gäste um 19:30 Uhr in das Restaurant. Zu spät kommen ist höchst unbeliebt und sicherlich ist es auch eine Frage des Respekts, rechtzeitig zu erscheinen. Als Gastgeber treten Choi und Arais in Erscheinung.

Wer sich einem Omakase Menü hingibt, der überlässt die Verantwortung letzten Endes beim Koch. Wortwörtlich übersetzt heißt Omakase soviel wie “ich überlasse es dir”. Darum bestellst Du keine Speisen aus der Karte (Okimari).

Du kannst es also fast schon mit einem Degustationsmenü vergleichen. Der Koch stellt die Gerichte zusammen, welche primär von deren Saisonalität, Qualität und Frische abhängt. Der Grundsatz liegt dabei nicht darin, eine Menüfolge zusammenzustellen, die per se mit den jeweiligen Gerichten untereinander funktioniert. Viel mehr werden ausschließlich die frischesten Zutaten eingesetzt und für Dich zubereitet.

Die Herausforderung liegt also darin, das Produkt so schnell und ursprünglich wie möglich zu verarbeiten. Normalerweise bekommst Du ca. 10 unterschiedliche Speisen nacheinander gereicht. Jede könnte davon ein überraschendes Element beinhalten.

Shiori
THE IDEA OF SHIORI

The name „Shiori“ consists of two Kanji characters: 史 織.
史 (shi) means history and 織 (ori) means weaving.
As we appreciate that people, time, space, encounters and our heart can be like threads, which are like interwoven and naturally formed communicators, we feel the word Shiori expresses the sense of evolving stories. We hope that all these natural threads are interwoven and new pieces of stories are written here at Shiori.

Ein Omakase Menü bedeutet auch viel Interaktion mit dem Küchenchef

Typisch bei dieser Art zu speisen auch die Interaktion mit dem Küchenchef. Ihm kann man in der Regel sehr gut beim Zubereiten der Speisen zuschauen. Sogar ein direkter und persönlicher Kontakt wird manchmal bei der Erklärung der Speisen gegeben sein. Dafür bietet sich ein so angenehm kleiner Rahmen mit zehn Gästen im Shiori Restaurant geradezu an.

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Essen auf japanische Art ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme

Du kannst schnell erkennen, dass die Einnahme von Speisen auf diese oder auch andere japanische Arten oft mehr als der blanke Verzehr ist. Es geht oft um die Einhaltung von traditionellen Ritualen oder Abläufen. Ein Omakase Menü ist ein großartiger Rahmen, um Einblicke in diese abwechslungsreiche Esskultur zu erlangen. Das Shiori wird sich ganz sicher nach der Rückkehr in die neue Normalität wieder dem Konzept widmen.

Shiori

In einem koreanischen Gewand

Zusätzlich zu dem hervorragendem Essen wird selbiges in einem speziellen Stoff geliefert – dem sogenannten BOJAGI. Die ist ein traditioneller, koreanischer Stoff, der laut Überlieferung Glück bergen bewahren soll. Die Gastgeber des Shiori Berlin entschieden sich dafür, ihr Essen in diesem Stoff auszuliefern, da er aufgrund der Eingesetzen recycelten Textilien nachhaltig ist und zudem durch die unterschiedliche Farbstruktur jede Box individuell ist. Jeder Kunde wird zudem angehalten, beim nächsten Besuch den Stoff mitzubringen, so dass sie ihn wieder einsetzen können.

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Shiori Berlin ist nun auf meiner Liste

Mit derart viel Sorgfalt werde ich gerne beliefert. Es hat viel Freude gemacht, diese behutsam eingewickelte Bara Chirashi auszupacken. Ich bin nun auf meinen ersten Besuch im Shiori Berlin gespannt. Denn das ist nun weit oben auf meiner Liste mit dem Titel “Things I have to visit after Corona”.

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Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 10 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an. Als vermutlich Deutschlands einziger Küchenchef produziert er regelmäßig seinen eigenen Blog.

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