Bahadur
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Das in Berlin nach und nach die Restaurantszene wieder zum Leben erwacht, heißt nicht, dass die Lieferdienste deswegen zurückgefahren werden. Noch immer ist die Qualität der Take Away Services oder auch Speisen, die man nach Hause bestellen kann, nicht mit dem Angebot von vor einem Jahr zu vergleichen. Heute ist die Auswahl und vor allen Dingen das Niveau deutlich besser. So kann ich nun die Gerichte eines der besten Inder der Stadt, dem Restaurant Bahadur, nach Hause beordern. Nach all den bisherigen kulinarischen Erlebnissen war das eine sehr abwechslungsreiche Zusammenstellung.

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Bahadur – Der mutige Kämpfer

Das Restaurant im Westen Berlins war für mich noch ein wenig unbekannt gewesen, bevor ich mich mit ihm wegen meines Projektes auseinander gesetzt habe.
Die Besitzer Gaurav Sharma, von Berufswegen her studierter Maschinenbauer, und Chefkoch Man Bahadur Vir haben mit diesem Restaurant einen eigenen Traum in die Tat umgesetzt.

Bereits seit 2016 ist dieses indische Restaurant in Wilmersdorf geöffnet und für viele Gäste, ein authentischer Platz für nordindische Küche. In der Corona Krise haben auch sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die Situation gut gelöst werden kann. Herausgekommen ist die Möglichkeit, die Speisen der Karte nun ebenfalls in die heimischen vier Wände liefern zu lassen.

Natürlich birgt die Karte vor allen Dingen eines – die authentische indische Küche. Sie ist voller Aromen, vielseitig, frisch und vor allen Dingen Teil einer Kultur, die das Teilen des Mahls vorsieht.

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Viel Freude beim Auspacken

Als wir die vielen Schalen mit dem warmen Essen aus dem Bahadur auspacken, umgibt uns freilich sofort dieser typisch indische Aromenmix. Wir haben uns für all die verschiedenen Gerichte unzählige Schalen vorbereitet, die wir dafür nehmen können. So kommt in die erste “Dal Makhni”, das sind Lisen, welche für 12 Stunden gegart worden sind. Wunderbar in der Textur und Geschmack.

Nicht weniger spannend ist der Kadhai Paneer. Das ist ein indischer Paneer- Käse, welcher scharf zubereitet wird. Als Zutaten kommen dabei Tomaten, Koriandersaat, Kashmiri Chili und Paprika zum Einsatz. Eine fruchtig-scharfe Kombination, welche auch nicht zu knapp mitgeliefert wird.

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Samosa & Chutneys

Auch ein sogenannter Samosa, also eine Teigtasche aus Weizenmehl, war mit von der Partie. Der Mantel war extrem knusprig, die Füllung bestand aus Paneer- Käse und Käse. Dazu werden diverse Chutneys mitgeliefert, die sich wunderbar als Dip eignen. Zum Beispiel das Tamarind- Chutney oder ein Monz- Joghurt Chutney.

Überhaupt ist jeder, welcher gerne scharf ist mit dieser Auswahl gut bedient. Sämtliche Gerichte, wie vor allen Dingen das Hari Mich ka Gosht, tragen eine Menge an Würze in sich. Das scharf zubereitete Lamm mit Fleisch von der Keule wird zusammen mit Kardamom, Nelke, Kumin und Kashmiri- Chili Charakter Leben eingehaucht.

Es macht viel Freude, zusammen mit Freunden und Familie all diese Speisen an einer großen Tafel durchzukombinieren. Das beigepackte Papadam Brot oder gerne auch das lauwarme Naan Brot darf dabei natürlich nicht fehlen.

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Fazit

Was man im Bahadur Restaurant in Wilmersdorf erwarten kann, wird im Lieferservice erst recht erfüllt. Hier bietet sich dem Gast eine traditionelle nordindische Küche mit einem breitgefächertem Spektrum an Geschmacksrichtungen. Das geht von süß bis salzig bis zu scharf und bitter.

Seit Mitte des Monats hat auch das Restaurant wieder die Pforten geöffnet. Dort trifft man auf Gäste aller Art. Denn das Restaurant ist ein Treffpunkt für Zugezogene, Touristen und Familien geworden, die das Teilen von Speisen der nordindischen Küche zu schätzen gelernt haben.

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Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 8 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an.

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