Arancini
Dieser Artikel beinhaltet bezahlte Werbung! · Mehr Information!

In einem der letzten Beiträge habe ich bereits sehr erfolgreich ein Rezept mit dem planted.pulled vom Schweizer Unternehmen Planted entwickelt. Gerade das Austüfteln von Rezepten, bei denen eben nicht alle Lebensmittel zur Verfügung stehen, empfinde ich als sehr herausfordernd und spannend. Dieses Mal verschlägt es mich bei der Rezeptentwicklung nach Italien. Es geht um die berühmten sizilianischen Arancini. Wobei es bei diesem Reisgericht bei mir noch einen zusätzlichen Zwist gibt. Ich darf vorstellen: meine griechischen Arancini.

Was sind Arancini eigentlich?

Wer Arancini nicht kennt, der muss einfach mal beim nächsten Italientrip zur Geburtsstädte ganz tief in den Süden reisen. In Sizilien sind diese kleinen ausfrittierten Risottobällchen zuhause. In aller Regel hatte man sie früher als eine Art Leftover-Dish zubereitet. Übrig gebliebener Risottoreis wurde zusammen mit Ragú (Fleisch- und Tomatensauce), Mozzarella und Erbsen gefüllt, rund abgedreht und nach dem Hüllen in Paniermehl ausgebacken. Wenn Du sie selbst nachmachen möchtest, kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen. Denn sie sind unheimlich vielseitig kombinierbar. Erlaubt ist, was Dir gefällt.

Arancini – die leckeren Reisbällchen aus Sizilien

Heute kannst Du Arancini nicht nur in Sizilien sondern überall in Italien finden. Vor allen Dingen sind sie in Großstädten wie Rom oder Neapel ein trendiges Streetfood, welches an fast jeder Ecke zu finden ist.

Arancini – Balls with a twist

Für meine vegane Kreation wollte ich noch ein wenig mehr wagen, als lediglich die tierische Komponente wegzulassen. Denn genau die knusprige Hülle besteht in der ursprünglichen Form aus einer klassischen Panierung, die Du vermutlich schon von dem Wiener Schnitzel her kennen wirst. Und die besteht nun mal aus Ei. Als ich zuletzt im Feinkostladen eine Packung des Kadaifi erblickte, kam mir die Idee, diesen als Knuspermantel für die Arancini herzunehmen. Denn hier ist kein Ei notwendig, damit die Hülle haften bleibt. Du kannst die Teigfäden sehr leicht einfach um die Bällchen herumwickeln.

Solltest Du noch Probleme beim Kochen eines anständigen Risottos haben, dann ist dieser Beitrag hier genau das Richtige für Dich. Denn hier erkläre ich die die 10 wichtigsten Tipps für Dein perfektes Risotto.

Auch für die indische Gewürzmischung habe ich Euch ein Rezept hinterlegt. Es kann ja nicht jeder eine fertige parat haben.

planted.chicken – Marinade Kräuter & Zitrone

Und mit den Produkten von Planted holst Du Dir die beste Fleischalternative nach Hause, welche es auf dem Markt gibt. Denn in Sachen Textur und Geschmack gibt es nichts Vergleichbares. Gerade auch der Blick auf die Zutaten zeigt eine sehr reduzierte Herangehensweise. Schaut man bei Konkurrenzprodukten auf eine sehr lange Zutatenliste, ist diese hier erstaunlich kurz gehalten.

Weniger ist mehr! planted mit einer sehr kurzen Zutatenliste

planted.chicken in der Natur-Version kommt gerade einmal auf fünf Zutaten. Das finde ich schon sehr beachtlich. Wenn ich beispielsweise den Beyond Meat Burger anschaue, dann sind da mehr als 20 Zutaten enthalten. Und das ist nur der Patty ohne weitere Bestandteile, die man später noch für den restlichen Burger benötigt.

Doch kommen wir nun zu den Rezepten, bei denen ich für die Arancini die oben beschriebene Version von planted.chicken Kräuter & Zitrone eingesetzt habe. Ich kann mir auch vorstellen, dass hier andere Versionen von Planted funktionieren würden. Für einen guten Überblick empfehle ich Euch die Produktseite von Planted. Dort könnt Ihr die gesamte Palette anschauen und direkt ordern.

Arancini im Kadaifi-Knuspermantel mit Mangochutney und Limettenjoghurt

Arancini im Kadaifi-Knuspermantel mit Mangochutney und Limettenjoghurt

bert007
Indisch inspirierte Arancini mit veganem planted.chicken Kräuter & Zitrone Marinade, einem Mangochutney und Limettenjoghurt. Dazu gibt es einen Spinatsalat mit Röstzwiebel.
prep time
1 h
cooking time
20 min
servings
8
total time
4 h

Equipment

  • Tiefer Topf

  • Brett

  • Messer

  • Kochlöffel

  • Sieb

  • Schüssel

Ingredients

  • 3 g Koriandersamen

  • 2 g Fenchelsamen

  • 5 g Kreuzkümmel

  • 18 g Paprikapulver

  • 8 g Kurkuma

  • 2 TL Garam Masala

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 Mango

  • 2 g Shichimi Togarash - Chili-Pfeffer

  • 250 g Jungen Spinatsalat

  • 15 g Röstzwiebeln

  • 7 g Zitronensaft

  • 14 g Olivenöl

  • 150 g Sojajoghurt

  • 1 Limette

  • 1 Haushaltszwiebel oder 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt

  • 1 EL Olivenöl

  • 500 g Risottoreis (Arborio, Carnaroli oder Vialone)

  • 50 g Weißwein

  • 1000 g Gemüsebrühe

  • Saft einer Limette

  • 1 Zehe Knoblauch, geschält und angestoßen

  • Indisches Curry- Gewürz nach Belieben

  • 1 Packung planted.chicken "mariniert", in Würfel geschnitten

  • 40 g Cashewkerne

  • 500 g Pflanzenöl

Instructions

1

Indisches Curry-Gewürz

Die Koriandersamen, Fenchelsamen und den Kreuzkümmel in einer Pfanne erhitzen und vorsichtig rösten. Fein mörsern. Danach mit dem Paprikapulver, Kurkuma und dem Garam Masala vermengen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mangochnutey mit Chili und Sesamöl
2

Mangochnutey mit Chili und Sesamöl

Die Mango schälen und das Fleisch längs am Kern vorbei herunterschneiden. Die Hälften in 5 mm Scheiben und danach 5 mm Würfel daraus schneiden. Die Würfel in eine Schale geben und zusammen mit dem Chili-Pfeffer abschmecken.
3

Spinatsalat mit Röstzwiebel

Die Spinatblätter waschen und mit einer Salatschleuder schleudern. Den Zitronensaft mit dem Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unmittelbar vor dem Anrichten die Röstzwiebeln mit dem Spinat und dem Dressing nach Belieben vermengen und in einer Schale anrichten.
4

Limettenjoghurt

Den Joghurt mit dem Abrieb der Limette vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5

Indisches Risotto mit planted.chicken Kräuter & Zitrone Marinade

Die Cashewkerne in einer Pfanne goldbraun rösten und aus der Pfanne nehmen. Die Kerne grob hacken und beiseite stellen. Das planted.chicken Kräuter-Zitrone in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen.
6
Einen weiten Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und das Olivenöl zugeben. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig anschwitzen. Den Risottoreis hinzugeben und mitschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Das indische Curry-Gewürz zugeben und unter Rühren auflösen. Den Weißwein reduzieren und die angestoßene Knoblauchzehe zugeben.
7
Die Gemüsebrühe nun nach und nach aufgießen und dabei hin und wieder rühren, damit der Reis nicht ansetzt und außerdem von allen Seiten quellen kann. Den Limettensaft hinzugeben und weiterhin die Gemüsebrühe zum Quellen des Reis' zugeben und dabei ab und zu umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
8
Wenn das Reiskorn die gewünschte Garstufe erreicht hat, das Risotto in eine breite Schale geben und die planted.chicken Würfel sowie die Cashewkerne zugeben und vermengen. Mit Klarsichtfolie abdecken und diese auf dem Risotto andrücken und ein wenig auskühlen lassen.
9
Aus dem Risotto ca. 3-4 cm große Bällchen formen und im Froster anfrieren lassen. Den Ofen auf 160°C vorheizen.
10
Die Bällchen mit dem Kadaifiteig einhüllen und in 170°C heißen Pflanzenöl ausbacken bis sie goldgelb sind. Danach in den vorgeheizten Ofen geben und für 10 Minuten fertig backen, bis sie im Kern heiß sind.
Author

Steffen Sinzinger

Steffen Sinzinger, Jahrgang 1980, ist ein in Berlin lebender Küchenchef und seit nun mehr als 10 Jahren ein passionierter Foodblogger. In der deutschsprachigen Bloggerszene ist er ein fester Bestandteil und spricht mit seinen breitgefächerten Themen sowohl die professionellen Köche als auch die am heimischen Herd kochende Fraktion an. Als vermutlich Deutschlands einziger Küchenchef produziert er regelmäßig seinen eigenen Blog.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Marked fields are required.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.