Restaurant Loumi

Mical und Karl-Louis sind treuen Lesern dieses Blogs sicherlich ein Begriff, habe ich doch ihr Pop-Up-Konzept mit Private-Dining-Atmosphäre im letzten Jahr vorgestellt. Sie haben nun ihre Zelte in der Sonnenallee abgebrochen, jedoch nicht, um Loumi Dining aufzugeben. Mit dem brandneuen Restaurant Loumi erfährt das Konzept ein gehöriges Upgrade. Die beiden erheben ihren Supperclub zu einem Fine Dining Konzept, das ihr nun in der Kreuzberger Ritterstraße besuchen könnt. Ich habe es für euch besucht.

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Mein kulinarischer Jahresrückblick 2023

Ich bin mir sicher, dass für viele von euch das Jahr 2023 nicht früh genug enden konnte. Dennoch möchte ich die Gunst der Stunde nutzen, um meine kulinarischen Erlebnisse, bemerkenswerte Produkte, Restaurants, Geschmäcker oder Gerichte in meiner kleinen Liste für euch als Inspiration zusammenzufassen. Aber nicht bevor ich noch ein paar aktuelle Gastronews verkündet habe. Zudem streue ich euch ebenfalls meine Lieblingsgerichte a.k.a “Fingerlicking Good” sowie die Kochbücher des Jahres mit ein. Here we go!

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Skykitchen – Hochgenuss über den Dächern Berlins

Sascha Kurgan ist im Skykitchen kein neues Gesicht, und dennoch sorgte er mit der Übernahme der kulinarischen Geschicke für einen Kurswechsel im Sternerestaurant des Skykitchens. Wie sehr er die Speisekarte an seine eigene Handschrift angepasst hat, haben wir in einem kürzlichen Besuch, bei dem wir die Voyage Culinaire ausprobiert haben, erfahren dürfen. Ein Essbericht.

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Die nächste Gastrokrise bahnt sich – und niemand interessiert sich dafür

Die Mehrwertsteuer von 7 % soll zu Beginn des nächsten Jahres wieder auf 19 % angehoben werden. Viele Gastronomen befürchten daher nicht unberechtigterweise die nächste Krise und schlagen online Alarm. Kurz vor der endgültigen Entscheidung des Kabinetts Mitte November rief Kemal Üres dazu auf, noch einmal gemeinsam gegen diese sich anbahnende Gastrokrise Flagge zu zeigen. Eine große Kundgebung oder Demonstration am Brandenburger Tor war geplant. Es sollten so viele wie möglich mobilisiert werden, doch wurden die Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt. Die Gastronomie steckt in einer der größten Krisen überhaupt.

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No-Shows: Der stille Killer in der Gastronomie

In meinem letzten Beitrag behandelte ich die sogenannte Gedeckgebühr, die im 100/200 Kitchen in Hamburg erhoben wurde. Diese Diskussion löste auf Social-Media-Kanälen und Bewertungsplattformen wie Google Maps und TripAdvisor zahlreiche Reaktionen aus. Eine reißerisch formulierte Schlagzeile einer Hamburger Zeitung heizte die Debatte weiter an und ließ sie außer Kontrolle geraten. Doch eines steht fest - Restaurants sehen sich heute anderen Kosten gegenüber als vor Corona und der Inflationszeit. Gebühren bei No-Shows sind eine Möglichkeit, gegen die steigenden Kosten anzukommen. Des Weiteren werden nun Kosten für den Service erhoben, die bisher für Gäste selbstverständlich waren. Das stößt verständlicherweise nicht bei allen auf Zustimmung.

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Die Gedeckgebühr, Protest von der Couch und die Macht der Online-Bewertungen

In einer Ära, in der Online-Bewertungen und soziale Medien den Ton angeben, werden Unternehmen und Gastronomen zunehmend mit den Folgen von "Couchprotesten" konfrontiert, bei denen negative Bewertungen und Proteste aus der Ferne die Existenz bedrohen. Aktuell ist das wegen einer Gedeckgebühr beim Restaurant 100/200 in Hamburg der Fall. In diesem Blogbeitrag erkunde ich die wachsende Problematik von Online-Bewertungen und wie sie das Geschäft beeinflussen. Ich beleuchte kontroverse Fälle und analysieren die Auswirkungen auf Unternehmen, die oft weitreichender sind, als man zunächst annimmt. Schließlich werfen wir einen Blick auf Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um sich vor ungerechtfertigten Online-Bewertungen zu schützen und erfolgreich in der digitalen Ära zu bestehen. 

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Woodcuisine – Auf Kunst gegrillt

Das Garen auf offenem Feuer oder der Glut erscheint auf den ersten Blick recht einfach. Zuerst beherrschen selbsternannte Experten das Feuer, und später widmen sie sich dem Fleisch. Was das

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Dae Mon – Open-Minded-Cuisine

Dae Mon ist Fusion Cuisine bzw. Crossover pur. Hier kochen neuerdings zwei Küchenchefs groß auf. Samuel und Phillip, beide gebürtige Österreicher, zeigen genau diese unkonventionelle Art zu kochen. Crossover war kurz nach der Jahrtausendwende "das Ding". Mit dem Zugang zu immer mehr Lebensmitteln aus aller Welt und vor allem dem kulinarischen Drang, mehr als nur frankophile Speisen in den Restaurants anzubieten, begann der Siegeszug der sogenannten "Fusion Cuisine". Doch was ist eigentlich Fusion Cuisine? Diese Frage kann ich zusammen mit einem praktischen Beispiel, dem Besuch im Dae Mon, auf den Grund gehen.

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Restaurant Horváth : Die emanzipierte Gemüse Küche

Sebastian Frank ist kein großer Fan von Küche, die das Herz nicht berührt, im Gegenteil: Ihn langweilen zu ausbalancierte Teller, die weder Ecken noch Kanten haben. Was ihn auch ein wenig stört, ist die Tatsache, dass er viel zu lange als "der Österreicher in Berlin" wahrgenommen wurde. Doch hinter dem unscheinbaren Eingang des bereits 2016 im Guide Michelin mit 2 Sternen geführten Restaurants Horváth verbirgt sich viel mehr. Das bescheidene Restaurant mit einer reichen Geschichte am Paul-Lincke-Ufer sollte als Anlaufstelle Nummer 1 für alle Gemüsefans gelten. Mein Besuch im Spätsommer zusammen mit Alexander van Hessen von der Berlin Food Week kann als kleine Offenbarung bezeichnet werden.

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25 Gründe einen Koch zu daten

Vor einiger Zeit habe ich hier recht erfolgreich eine Zusammenstellung mit 25 Dingen, die du wissen solltest, bevor du einen Koch datest, veröffentlicht. Unter der Kochmütze verbirgt sich eine Welt der Leidenschaft, Kreativität und natürlich köstlicher Aromen aber auch wirklich merkwürdiger Eigenschaften. Doch es gibt auch die guten Seiten, wenn du mit Lebensmittelkünstlern ausgehst. In diesem Beitrag werfe ich einen humorvollen Blick auf Gründe, warum das Daten eines Kochs sowohl eine leckere als auch eine unvergessliche Erfahrung sein kann – 25 Gründe einen Koch zu daten.

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