Die Wahl zum Lieblingsbuch des Jahres 2012

In diesem Jahr sind viele hochkarätige Kochbücher herausgekommen. Auch jährt sich dieses Jahr zum ersten Male das Bestehen meiner virtuellen Kochbuchecke in der ich beachtenswerte Bücher vorstelle.
Grund genug nun zum Jahresende zu fragen, welches denn Euch am besten gefallen hatte. Unter allen abgegebenen Kommentaren mit einer Nennung der zur Wahl stehenden Titel, welche außerdem bis zum 24.12.2012 abgegeben wurden, verlose ich mein persönliches Lieblingskochbuch 2012. Ich bin auf Eure Antworten gespannt.

Zur Wahl stehen…

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„Eleven Madison Park – Das Kochbuch“ – Daniel Humm

“Eleven Madison Park” ist in der Originalfassung bereits voriges Jahr erschienen. Aufgrund der Popularität und dem derzeitigen Hype um Daniel Humm scheint es sich wohl nur um eine Frage der Zeit gehandelt zu haben, bis sich ein deutscher Verlag die Rechte an dem Vertrieb hierzulande gesichert hat.

Der Matthaes Verlag tat dies auch mit der notwendigen Erfahrung und dem Wissen dieses Projekt auch möglichst nah an das Ursprungswerk heranzuführen. Ein solches sehr ehrgeiziges Ziel konnten sie kürzlich mit dem Kochbuch von Peter Gilmore namens “Quay” umsetzen. Dieses wurde mit all seinen detailreichen Facetten übernommen und konnte so sehr hochwertig ins Deutsche übersetzt werden.

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Sergiology – Sergio Herman

Sergio Herman

Sergiology ist kein normales Kochbuch mit Rezepten zum Nachkochen. Es ist eine Momentaufnahme. Sergio Herman versucht in dieser Publikation darzustellen, wie er das schuf, was er heute ist. Welche Gedankengänge er dabei durchschritt, wer ihn beeinflusst hat. Er gewährt Einblicke in sein Leben und unterstreicht diese noch durch einen sehr limitierten und auch nummerierten Bildband samt beigefügten Audiobegleiter. Man musste sich für diesen gesondert im Internet einschreiben und bekam eine Plakette mit eigener Nummer, welche aus dem gedruckten Buch ein individuelles Exemplar für den zukünftigen Besitzer darstellt. Dies geschah bereits diesen Sommer im Juni und sämtliche Sondereditionen waren recht schnell vergriffen. Für alle weiteren Interessenten gibt es jetzt die “normale” Version. Es ist komplett in englischer Sprache geschrieben. Dem Exemplar wird für die deutsche und französische Leserschaft aber ein kleines Buch im Softcover mit den Übersetzungen beigelegt.

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„ph10“ – Pierre Hermé

Aus dem Sohn eines Pâtissiers in vierter Generation ist längst ein hiesiger Geschäftsmann mit einem nicht zu unterschätzenden Pralinenimperium mit achtstelligen Jahresumsätzen geworden. Pierre Hermé ist eine Ikone schlechthin, ein Superlativ in sich. Seine Laufbahn begann bereits im Alter von 14 Jahren, welche er fortan ohne Unterlass aufbaute. Nach etlichen Stationen folgte 1996 seine erste Unternehmensgründung. Er interpretierte die Macarons neu und erhob sie so zu Frankreichs beliebtesten Feingebäck. Er gilt als oft kopiert und nie erreicht.

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Cool Restaurants | Top of the World – Volume 2

Ein Besuch in einem Restaurant der gehobenen Klasse ist immer auch eine Frage des Geschmacks ganz gleich welcher Couleur. Die vergangenen Buchbesprechungen haben gezeigt, dass diese auf dem Teller unterschiedlicher nicht sein können. Versucht es Christian Bau mit einer asiatisch inspirierten Küche, sieht man bei Sven Elverfeld diese weniger. Nicht nur kulinarisch sondern auch optisch bestechen diese beiden Macher durch ihre Wiedererkennbarkeit, durch sogenannte „Signature Dishes“

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Ein wunderbarer Bücherherbst deutet sich an…

Der diesjährige Herbst verspricht ein ganz besonderer zu werden. Jedenfalls im kulinarischen Sinne. Es drängen in den nächsten zwei bis drei Monaten so einige aufregende Neuerscheinungen auf den Markt. Neben nationalen Kochgrößen wurde auch ein Kollege aus der Schweiz, derzeit in den Staaten tätig, in deutscher Sprache neu aufgelegt und wird sicher genauso einschlagen, wie bei sich in New York. Aber auch unsere Kochhelden müssen und werden sich auch nicht wegducken müssen.

Also es empfiehlt sich immer mal wieder hier vorbei zu schauen, da alle diese Werke hier besprochen werden.

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„Robuchon – Die Klassiker: Grand Livre de Cuisine“

Mit J. Robuchon veröffentlichte letztes Jahr einer der bisher vier ernannten Jahrhundertköche sein „Großes Buch der Küche“. Dass man sein Werk nur so nennen sollte, wenn es denn auch im Ansatz die riesigen Fußstapfen der ähnlich klingenden Buchbände eines Ducasse` oder Paul Bocuse ausfüllen kann, muss man hierbei wohl nicht erwähnen. Er ist schon in jungen Jahren stets mit dem Bestreben vorangegangen, immer der Beste zu sein.

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