Und der Gewinner ist …

Fäviken (5 von 5)Die Wahl zum Lieblingsbuch des Jahres 2013 ist abgelaufen und einen Gewinner habe ich per Zufall ermittelt. Es ist Tina, die selbst auch einen Blog gestaltet.

Er heißt „Lunch for one“ und dürfte nun noch mehr Inspirationen durch den sehr stilvoll in Szene gesetzten Kalender, geschossen von Kathrin Koschitzki, namens „Alles zu seiner Zeit“. Der Kalender ist bereits auf dem Weg!

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Die Wahl zum Lieblingsbuch 2013

Alles zu seiner Zeit
“Alles zu seiner Zeit”

2013 ist quasi gelaufen und die alljährliche Qual der Wahl steht wieder an. Ich möchte von Euch Euer “Lieblingsbuch des Jahres 2013” genannt bekommen. Dieses Jahr war ganz im Sinne der importierten Hochkaräter. Da wäre die Bestandsaufnahme “Le Livre Blanc” von Anne- Sophie Le Pic, mein neuer Erstplatzierter namens “A Work in Progress” von René Redzepi oder das zuletzt hier besprochene Werk “Coi” von Daniel Patterson.

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Daniel Patterson | COI – Stories and Recipes

Vor einiger Zeit befasste ich mich hier mit der Auseinandersetzung der amerikanischen Küche. Es gibt derzeit viele Bestrebungen von der „Neuen Welt“, diese Küche wieder aufleben zu lassen. Mit seinem ersten und soeben herausgegebenen Buch “COI: Stories and Recipes” hat Daniel Patterson, der Chefkoch im gleichnamigen Restaurant ist, eine kulinarische Reise in seine vergangenen sieben Jahre dokumentiert. Ging es in der letzten Buchbesprechung um die amerikanische Ostküstenregion nahe New York, spielt sich der wesentliche Teil in diesem Werk in Kalifornien ab.

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Wahabi Nouri | "piment"

Schon seit dem Jahr 2001 ist er mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet und hebt somit die hierzulande eher selten auf diesem Niveau angebotene marokkanische Küche auf ihren ganz eigenen Sockel.

Die Rede ist von Wahabi Nouri. Ein Jahr früher eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant namens “piment”. Seine anfänglichen Schwierigkeiten sich zu finden, konnte er glücklicherweise handhaben in dem er einige Besuche europäischer Spitzenköche unternahm. Er schaffte es den Spagat zwischen der europäischen “Haute Cuisine” und der marokkanischen Kochkultur zu meistern. Einer Kultur, die auf den ersten Blick so gar nicht auf die Gourmetschiene umzusetzen sei.

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René Redzepi | "A Work in Progress: Notes on Food, Cooking and Creativity"

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René Redzepi | © Peter Brinch

Eigentlich ist es keinem zu erklären, dass ich das erste Werk namens “Time and place in nordic Cuisine” von René Redzepi, der bis vor kurzem noch als Chefkoch des weltbesten Restaurants geadelt wurde (3 Mal in Folge an der Spitze der “The worlds 50 best restaurants”), bisher noch nicht besprochen habe. Es dürfte sich zumindest doch für meine eigene „Top 50 Rangliste“ der bis dato hier rezensierten Bücher bestens empfehlen. Ich werde das nachholen.

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Kulinarische Überflieger

Roland Trettl | "Kulinarische Überflieger 2013"

Eine Dekade ist vollzogen. Nach nun 10 Jahren ist das Restaurant Ikarus längst zu einem Zentrum der weltweiten Kocheliten geworden. Sie versammeln sich unter der Schirmherrschaft von Eckard Witzigmann und dem Chefkoch Roland Trettl zu einem monatlich wechselndem Event, welches zum Thema hat, dem Gast Tag für Tag eine unvergleichliche Vielfalt anzubieten. Jedes Jahr sind 11 verschiedene Gastköche, die zu der Speerspitze ihrer Zunft zählen, für einen Monat Gastkoch im Hangar 7 in Salzburg.
Solch eine Einladung ist für den Auserwählten quasi als Ritterschlag zu werten. Unzählige Größen haben hier schon gekocht und aufgetischt. Dabei spielte nie die Herkunft oder Nationalität eine Rolle, einzig und allein die Qualität und Einzigartigkeit des Kochstils entschieden über die Tauglichkeit.

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Anne- Sophie Pic

Anne- Sophie Pic | "Le Livre Blanc"

Zumeist gibt es die Art von Kochbüchern, die bieten genau das, was man von ihnen erwartet. Sauber abgelichtete Gerichte, welche gepaart mit den funktionierenden Rezepten dem Leser eine solide Grundlage bilden und möglichst nachvollziehbar vermitteln, wie das Handwerk zu bewältigen sei, möchte man diese oder jene Gänge einmal selbst zubereiten. Diese Art von Büchern deckt meiner Meinung nach den größten Teil des Kochbuchmarktes ab. Sie sind nicht selten austauschbar und sie verschwinden nach dem Probieren des einen oder anderen Rezeptes gerne wieder im hinteren Regal. Sie bieten dem Leser mit Sicherheit aber eine Basis, sind sie doch für den heimischen Herdkünstler spielend leicht nachkochbar.

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Bücherherbst 2013 a.k.a. "Early X-Mas"

Wie jedes Jahr wird nun so langsam die literarische Hochsaison eingeleitet. Die sommerliche Hitze ist nun vorüber und das Wetter lässt wieder entspannte Temperaturen am Herd zu. Dass man dafür eine gescheite Kochanleitung braucht, ist ja auch kein Geheimnis und so passt es doch, dass stets nach der Sommerflaute die ersten hochkarätigen Bücher auf den Markt kommen.

Dieses Jahr scheint es aber so, als wolle man direkt Weihnachten etwas vorziehen. Um einige Titel, die ich mir natürlich für Euch aufs Gründlichste vornehmen werde, Euch jetzt schon mal schmackhaft zu machen, habe ich eine kleine Auswahl schon mal hübsch aufbereitet.

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Heiko Antoniewicz | "Flavour//Pairing"

Flavour//Pairing, das Spiel der Aromen, ist das vor kurzem erschiene Buch von Heiko Antoniewicz, der bereits so einige Werke auf den Markt gebracht hat. Darunter waren Titel wie “Verwegen kochen”, “Molekulare Basics”, “Brot”, “Sous- Vide” und nicht zuletzt das bisher schon in der vierten Auflage verlegte Stück namens “Fingerfood”.

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Stefan Wiesner | "Avantgardistische Naturküche"

Fast jedes europäische Land hat gastronomisch gesehen seine eigenen Vertreter der wohl am populärsten von René Redzepi vertretenen organischen und sehr regional bezogenen Naturküche. Sie zeichnet sich im ursprünglichen durch den absoluten Verzicht von importierter Ware aus fernen Ländern aus. Insofern zwingt sie den sich darauf berufenden Koch sein unmittelbares Umfeld zu erkennen und es notfalls neu kennen zu lernen. Es dürfte noch nicht viele Ausbildungsstätten geben, die nach diesem Credo gelehrt haben.

Hierzulande ist für meine Begriffe Matthias Schmidt einer der erfolgreichsten Vertreter dieser Zunft oder für die Schweden dürfte das Magnus Nilsson vom Fäviken sein.

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