Der Klassiker schlechthin… Tomate Caprese v2.0

Tomate CapreseBei einigen Küchenklassikern schreit es teilweise geradezu nach einer Neuinterpretation, so dass man dann auch nicht mehr umhin kommt, diese anzugehen. Die Variation eines Tomate Caprese – Salates ist mit Sicherheit eine der Gerichte, welche relativ oft neu ausgedacht und erfunden werden. Dieser Vorspeisensalat aus Italien bestehend aus Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl ist in seinen Komponenten denkbar einfach und für jeden leicht finanzierbar.

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Das neue iGelb | superhochauflösend aber trotzdem ohne Retina- Display!

Ich habe es lange angekündigt und in vereinzelten Medien wurden bereits einige Details verraten. Ich muss unbedingt die Hälfte meiner Leute zum Rapport antreten lassen. Wie konnte das passieren.

Auch wurde bereits dieser Gang in einem Lokal meiner jetzt nicht mehr engeren Wahl liegen gelassen und gefunden.
Diverse Zeitungen haben da natürlich nicht lange gefackelt und zugeschlagen, so dass auch schon Bilder vorab veröffentlicht wurden.

Doch nun zum Produkt.

Das iGelb besticht nicht zuletzt durch seine hochwertige Ausstattung.”

OK, letztes Jahr gab es ja schon die angemalte hohle iSchale. Diese Jahr legen wir nicht nur noch was drauf sondern befüllen sie sogar. Und das nicht mit irgendeinem x- beliebigen Produkt, sondern mit Spinatcrème und Kartoffelespuma. Na wenn das nichts ist.
Dazu gibt es noch gebackene Kartoffelpralinen und das konfierte iGelb. Man merkt ihm sofort seine Brillanz an und möchte da sofort in dieses cremige Etwas reinbeißen. Böse Zungen behaupten, es hätte einen Gelbstich. Das kommentiere ich nicht.

Du brauchst für dieses Objekt der Begierde den Eierschalensollbruchstellenverursacher, kurz iBruch. Die erste Palette ist davon komplett ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein. Es bilden sich schon unruhige Schlangen vor den Einkaufszentren. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen, ist von uns aber eigentlich auch nicht anders gewollt. Logisch, oder?


Wir beobachten mit höchster Besorgnis, das billige Kopien den Markt gerade überschwemmen, wir warten noch ein wenig ab, bis diese Großproduktionen lange genug angelaufen sind, um dann Patentverletzungen gerichtlich anzufechten.

Aber nun zum Rezept.

Frohe Ostern”

 

 

 

Ei(n)Soufflée dass nicht so rumzickt

Es wird mal wieder Zeit für ein klassisches Rezept, und da die Dioxin- Empöhrungswelle so langsam abebbt und der gute Robert von “La mia Cucina” hat neulich ein grandioses Tatar aufgelegt und was passt denn da besser als ein Eisoufflée mit Bratkartoffeln. Um gleich das frisch angefangene Projekt der Elemente vorzustellen, ist hier erstmal das wesentliche Symbol des Ganges.

Das ganze ist auch vom Schicken her eine nicht so schwierige Nummer, wie der Name eigentlich vermuten läßt, dieses Soufflée ist aber nicht so eigenwillig, wie das süße welche. Und bei den Bratkartoffeln bleibt mir der altbewährte Tipp, dass man die (natürlich) festkochenden Kartoffeln nach Möglichkeit einen Tag vorher kocht und beim Braten bitte nicht zu früh an der Pfanne herumspielen und den Kartoffeln Zeit geben bei erst hoher und dann mittlerer Stufe kross braun zu werden. Und das Abschmecken bitte auch erst am Ende und dann mit Salz, Pfeffer, Muskat, gehackte Kräuter und (natürlich) Butter durchführen.

Zutaten…

…für das Eisoufflée

  • 2 Stück Eier
  • 1 TL Speisestärke
  • Salz
  • Pflanzenöl

…für die Bratkartoffeln

  • 250 g dünnschalige festkochende Kartoffeln (Grenaille)
  • Kümmel
  • 1/2 Stück Zwiebel in feine Würfel geschnitten
  • gehackte Petersilie
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Pflanzenöl

…sowie

  • Blattsalat nach eigenem Ermessen
  • Radischen
  • Balsamicoessig & Olivenöl

Zubereitung…

…des Eisoufflées

  1. Die Eier werden getrennt, dabei müssen die Eigelbe jedes für sich in einer kleinen Schale gelagert werden.
  2. Das Eiweiß wird mit einem Schneebesen steif geschlagen.
  3. Eine Prise Salz und die Stärke hinzugeben und nochmals verrühren.
  4. Die Förmchen mit dem Öl einfetten und den den Schnee abfüllen und an der Oberkante mit einer Palette glatt streichen.
  5. Mit einem Teelöffel kreisrund ein Loch in der Größe des Eigelbes ausstechen.
  6. Ein Eigelb hinein geben und mit dem Eischnee abdecken und glattstreichen.
  7. Das Ganze bei den anderen Förmchen wiederholen und die Soufflées bei 140 ° C für ca. 20 Minuten backen.
  8. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit einem kleinen Messer am Rand entlang gehen und die Soufflées stürzen.

…der  Bratkartoffeln

  1. Die Kartoffeln zusammen mit etwas Kümmel und Salz in einem Topf mit Wasser garen so dass diese noch einen leichten Biss haben.
  2. Diese nun herausnehmen und erkalten lassen. Am besten 24 h im Kühlschrank lagern.
  3. Pellen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
  4. In einer Pfanne mit Pflanzenöl die Scheiben vorsichtig bei hoher Hitze anbraten, dabei die Kartoffeln nicht zu früh bewegen, damit diese nicht kaputt gehen.
  5. Nun wenden und weiterbraten und dabei die Hitze auf die mittlere Stufe einstellen.
  6. Gegen Ende werden die Zwiebelwürfel zugefügt und mitgebraten.
  7. Mit Salz, Pfeffer & Muskat abschmecken und zum Schluss die Butter zugeben und nachbraten.
  8. Gehackte Kräuter nach Belieben mit schwenken und zuletzt die Kartoffeln vor dem Anrichten auf ein Küchenpapier geben.

Anrichten…

  • Die Kartoffeln auf den Teller geben und das Eisoufflée darauf anrichten. Die Radieschenviertel und Salatblätter zusammen mit dem Essig und Öl marinieren und auch auf den Teller geben.

Rezept

Nordisches Knäcke- Bröd trifft mediterrane Auberginencrème…

…und die verstehen sich ganz gut!

Nach all den Strapazen mit dem ehemaligen Webhostern meines Vertrauens und den Studien zum Thema CSS, wordpress & Co, Theme- Templates und sowieso, kann ich mich endlich wieder dem eigentlich essentiellem Anliegen hier widmen: Essen. Zum abermaligen Aufwärmen, soll es hier doch bitte erstmal entspannt und magenfreundlich, leicht bekömmlich & doch lecker zu gehen. Ich muß erst einmal den Denkapparat auf Touren bringen. Da kommt es mir doch gerade Recht, dass sich beim letzten Einkauf neben den anderen Ingredienzien auch zwei Auberginen dazu gesellt haben.

Und als kleiner Snack ist so ein ballaststoffreiches knuspriges Knäckebröd sowieso nicht zu verwehren. Was blieb mir da anderes, als aus der Aubergine einen Aufstrich zu kochen.

Zutaten:

  • 2 x Auberginen
  • 2 bis 3 Zweige Thymian & Rosmarin
  • Fleur de Sel

  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1 x Knoblauchzehe
  • 1 Pckg. Knäcke- Bröd
  • 1 x Zucchini
  • 2 x Strauchtomaten
  • Weißer Balsamicoessig
  • eventuell etwas Frischkäse

Zubereitung:

  1. Die Auberginen werden vom Strunk entfernt und längs halbiert. Die beiden Hälften nun auf der Innenseite rautenförmig einritzen.
  2. Auf ein Backblech Aluminiumfolie ausbreiten und die Auberginen mit der Schnittseite nach oben auflegen und mit Olivenöl gleichmäßig beträufeln.
  3. Mit dem Salz und dem Pfeffer würzen, Knoblauch angestoß zugeben und mit einigen Zweigen von Rosmarin und Thymian versehen.
  4. Mit einer zweiten Aluminiumfolie abdecken und an den Rändern zusammenfalten.
  5. Die Oberseite der Folie nun mit einem Messer an mehreren Stellen einstechen.
  6. Ofen auf 160° C einstellen und die Auberginen für ca. 40 Minuten Backen.
  7. Sollten diese nun weich sein und sich leicht zerdrücken lassen, können sie dem Ofen entnommen werden. Ansonsten die Garzeit entsprechend verändern.
  8. Nach dem Abkühlen die Auberginenhälften nun mit einem Esslöffel auskratzen.
  9. Das Fruchtfleisch wird nun mittels Zauberstab püriert und erneut mit Salz & Pfeffer und ein bisschen weißen Balsamicoessig abgeschmeckt. Nach Bedarf kann dieser auch noch mit Frischkäse verrührt werden.
  10. Nun die Tomaten vierteln, entkernen und in ca. 5 mm starke Würfel schneiden.
  11. Die Zucchini ebenfalls in 5 mm starke Würfel zerkleinern und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und zusammen mit den geschnittenen Tomaten anschwitzen. Dabei darf auch gerne etwas von den Kräutern gezupft und gehackt hinzugefügt werden.
  12. Diese nun aus der Pfanne nehmen.
  13. Jetzt nur noch die Crème auf das Bröd streichen, die Würfel auflegen, sie zurücklehnen, rein beißen fertig. Nach Wunsch dürfen auf die Beine hochgelegt werden.

Um das Ganze etwas aufzuwerten, habe ich aus einem Teil der Aubergine noch Scheiben geschnitten und diese angebraten gereicht Ist gleichzeitig wohl mein erstes vegetarisches Gericht hier..

…fein fein.

Rezept