Restaurant Horváth : Die emanzipierte Gemüse Küche

Sebastian Frank ist kein großer Fan von Küche, die das Herz nicht berührt, im Gegenteil: Ihn langweilen zu ausbalancierte Teller, die weder Ecken noch Kanten haben. Was ihn auch ein wenig stört, ist die Tatsache, dass er viel zu lange als "der Österreicher in Berlin" wahrgenommen wurde. Doch hinter dem unscheinbaren Eingang des bereits 2016 im Guide Michelin mit 2 Sternen geführten Restaurants Horváth verbirgt sich viel mehr. Das bescheidene Restaurant mit einer reichen Geschichte am Paul-Lincke-Ufer sollte als Anlaufstelle Nummer 1 für alle Gemüsefans gelten. Mein Besuch im Spätsommer zusammen mit Alexander van Hessen von der Berlin Food Week kann als kleine Offenbarung bezeichnet werden.

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Interview mit Julia Leitner aus dem CODA

Julia Leitner ist an der Seite von René Frank die Küchenchefin des CODA in Berlin. Bis vor kurzem trugen sie noch zusammen den Titel als die World Best Patissier der The World's 50 Best Restaurants. Nach wie vor werden sie mit 2 Sternen im Guide Michelin bewertet und gelten somit zur Crème de la Crème und schaffen auf kleinstem Raum wahrlich Großes. Heute darf ich euch ein Interview mit Julia zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlichen zu dürfen. Wir sprachen über ihren Werdegang, Innovation, die Dessertentwicklung und Nachhaltigkeit.

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Le Duc Salon – Mindful Private Dining

Für The Duc Ngo gibt es keine Schublade, in der er hineinpassen würde. Der Erfolgs-Gastronom in Berlin ist nicht nur in Berlin bekannt wie ein bunter Hund. Er betreibt nun bereits 14 Restaurants in Berlin, Baden-Baden und Frankfurt. Doch satt ist er noch lange nicht. Mit dem Le Duc Salon möchte er eine neue Marke setzen und sein kulinarisches Geschick mit einem Meisterstück krönen. In der Tat schafft er mit seinem uniqen Konzept in Berlin Charlottenburg neue Maßstäbe, was das Private Dining anbelangt. Ich durfte Teil seiner Soft-Opening Phase im November sein – ein Erlebnisbericht.

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136 Restaurant • italienisch-peruanische Fusionküche at its best

Ich muss offensichtlich meine Gastro-Kenntnisse der Hauptstadt hinterfragen. Erst kürzlich habe ich im Wedding das UUU-Chinese Dining für mich entdeckt. Nun ist es die peruanisch-italienische Küche, die auf meinem Gastro-Radar auftauchte. Neben all den benachbarten Fine-Dining Adressen in der Nachbarschaft mit Nähe zur Oranienburger Straße ist das 136 Restaurant noch immer kein allzu bekannter Culinary Hotspot. Dabei muss ich nach meinem Dinner der Crossover-Küche von Matias Diaz Silva anmerken, dass es wie kaum ein zweites Konzept in Berlin unterbewertet ist. Daher halte ich es für überfällig, euch heute meine Impressionen zu diesem unscheinbaren Gourmettempel zu teilen.

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HERITAGE BERLIN – Ein Ort für ausgefallenen Genuss

Endlich - der Gendarmenmarkt kann nun auch modern. Es gibt ab sofort ein zeitgemäßes Restaurant, um an diesem kulturellen Platz zu speisen. Denn bisher galt dieser Platz eher als Touristenfalle schlechthin. Florian Glauert, in Berlin bekannt wie nur wenige Küchenchefs, versteht es, im HERITAGE eine spannende, überregionale Küche auf den Teller zu bringen. Im HERITAGE erlebst Du den bekannten Clash zwischen Klassik und Moderne inmitten eines wunderbar eingerichteten Restaurants, das zudem mit ausgezeichneten Gastgebern aufwarten kann.

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India Club

Dass Deutschland ein Land der unterschiedlichsten Kulturen und ethnischen Strömungen ist, erfährt man in keiner Stadt so deutlich wie Berlin. Die Spreemetropole trägt eine multikulturelle Gesellschaft in sich. Das lässt sich ebenfalls an der vielschichtigen Gastronomielandschaft erkennen. Dank der Vielfalt ist für jeden etwas dabei. Wie zum Beispiel der India Club nahe dem Hotel Adlon, welcher die indische Küche auf sehr hochwertige Art hochleben lässt. Genau dieses Restaurant habe ich kürzlich besucht und konnte einen Einblick hinter die Kulissen der Küche von Manish Bahukhandi erhalten.

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Berlin Chef Stories: Restaurant Aufwind

In Berlin gibt es nicht viele Neueröffnungen in diesem Jahr, so dass man auf die Restaurants, dessen Betreiber es dennoch in diesen unbeständigen Zeiten wagt, einen genaueren Blick wirft. Das Restaurant Aufwind im Westteil der Hauptstadt geht genau diesen mutigen Weg und versucht sich in diesem Stunt und die Resonanz ist bisher sehr positiv, so dass ich nicht umhin kam, mich zu dieser Lokalität mit Nähe zum Kaiserdamm zu begeben. Herausgekommen ist eine Reportage über ein schönes Restaurant, wie ich finde. Es birgt ein Konzept, welches im Bezirk Charlottenburg nicht selbstverständlich ist.

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Ein lauwarmer Schokokuchen aus dem CODA to go

Die Lieferbranche brummt in Berlin. Wir erleben in diesen Tagen in der Hauptstadt eine unheimlich vielfältige Gastronomie, die sich gerade auch im stark florierenden Geschäftsfeld der Lieferdienste und Pick-Up- Services täglich neu erfindet. Das besternte CODA hat nun ebenfalls ein Dessert entwickelt. Ein lauwarmer Schokokuchen mit Rhabarber und Kokosblütennektareis wird nun von René Frank samt Team in einer limitierten Anzahl zum Mitnehmen angeboten. Ich habe diesen Service ausprobiert und berichte gerne über das Endergebnis.

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Die Bleiche – Ein Ort der Gemütlichkeit

Ein Trip ins Umland ist nie verkehrt, wenn man in einer derart pulsierenden Stadt wie Berlin lebt. Ganz klar gibt es in der Hauptstadt mannigfaltige Möglichkeiten der Erholung. Verlässt man diese Erholungseinrichtungen, ergreift einen später der stressige Alltag umgehend und dahin ist sie, die Entspannung. Eine Lösung ist ein Aufenthalt in dem Bleiche Resort & Spa in Brandenburg. Dort nächtigt man in der Regel und diese Art des Ankommens lässt einen erst mal so richtig runterkommen bevor man in die verschiedenen Relaxing-Angebote schnuppert. Für die Kulinarik wird hier übrigens auch gesorgt – und zwar auf Sterneniveau mit Tellern von Alexander Müller. Es folgt ein Bericht nach einem sehr erholsamen Wochenende im Spreewald.

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Der Goldene Schnitt im Restaurant Reinstoff

Mit dem scheidenden Jahr verabschiedet sich auch eine gastronomische Instanz von der Berliner Bühne. Daniel Achilles, der Küchenchef des Restaurant Reinstoff, hat bereits vor einigen Monaten die Schließung verkündet. Bis dato waren die historischen Edison Höfe sein Dreh- und Angelpunkt. Damit ist bald Schluss. So bleibt nicht mehr viel Zeit, um seine eigens dafür eingeläutetes „Best of“- Menü zu genießen. Für die letzten Wochen bildet er mit dem sogenannten „Goldenen Schnitt“ seine Lieblingsgänge aus der aufregenden Zeit im Reinstoff ab.

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