Less is more

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Der hier steht für Qualität!

Wer gestern vielleicht etwas aufmerksamer auf meinem Blog unterwegs war, hat es wohl schon bemerkt. Die „Berliner Speisemeisterei“ hatte ein Facelift, einen neuen Anstrich oder ganz einfach gesagt mal neue Tapete nötig. Weil zudem ich gestern noch meinen ganz eigenen Tag feiern durfte, bekam ich von meinem Bruder, seines Zeichens Dipl. Grafikdesigner, ein wunderbares Geburtstagsgeschenk in Form eines aufgefrischten Blogdesigns geschenkt. Alles wird hier nach und nach entschlackt und aufgehübscht gemäß dem Motto:

Less is more.

Auch ein Umzug auf eine eigene Domain wird stattfinden, die könnt Ihr auch schon jetzt nutzen. Sinnigerweise nennt sich das neue Zuhause dann endlich www.berlinerspeisemeisterei.de und wer Lust hat probiert es einfach schon mal aus.

Kaisinzinger.de
http://www.kaisinzinger.de

 

Wir sind natürlich auch auf Euer Feedback angewiesen und freuen uns sehr über Euer Lob, Anmerkungen und Kritik. Und wer selbst sein eigenes Projekt umgesetzt wissen möchte, der fragt meinen Bruder unter www.kaisinzinger.de doch einfach selbst.

 

Viel Spaß auf der neuen/ alten Berliner Speisemeisterei.

3 Jahre | Berliner Speisemeisterei

Satte 3 Jahre ist es nun her, seit dem ich mit den magischen Worten „Das hab` ich selbst gemacht“ diesen Blog namens „Berliner Speiseimeisterei“ zum Leben erweckt habe. Angetrieben durch die innerliche Gier, den besten Foodblog der Welt zu betreiben, nur um wenig später die vielen anderen tollen Blogs, die nach und nach aus dem Boden sprießten, zu entdecken und gleichzeitig zur Erkenntnis zu kommen, dass das doch nicht so leicht sein wird.

3-Jahre

Viel hat sich seither getan, der Blog entwickelte sich mehr und mehr und gleichzeitig mein Anspruch nach noch mehr Themenvielfalt. Ich wollte meinen Blog so gestalten, wie ich mir ihn selbst aus der Sicht eines Lesers wünschen würde. So konnte es also nicht „nur“ bei Rezepten bleiben. Ich erweiterte ihn um eine eigene Kochbuchecke, dort werden seit nun fast zwei Jahren Kochbücher der besonderen Natur vorgestellt. Diese für meine Begriffe elitären Bücher bekommen bei mir ein besonderes Podium, da ich denke, diese als Momentaufnahmen der kulinarischen Speerspitze anzusehen sind. Vergäbe ich nach nun drei Jahren meinen persönlichen Preis für die drei meistgelesenen Kochbuchbesprechungen, hätten wir folgende Gewinner:

Platz 1 “Eleven Madison Park” | Daniel Humm
Platz 2 “Sven Elverfeld – Das Kochbuch” | Sven Elverfeld
Platz 3 “Kulinarische Überflieger 2007” | Roland Trettl

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Und da ich so ein Statistik- Fan bin, präsentiere ich Euch hier gleich noch ein paar weitere Kategorien. Einen wichtigen Kern bilden die vielen Rezepte, welche ich nach wie vor gerne dokumentiere. Eure drei beliebtesten waren:

Platz 1 “Triple X of Chocolate”
Platz 2 “Blaukraut ist für mich jetzt auch wirklich blau…”
Platz 3 “Fine Dining im Blog”

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Auch bin ich sehr stolz darauf, das unheimliche Glück zu haben, dass viele der von mir angeschriebenen Personen rund um die Gastronomie, sich meinen hier nicht mehr weg zu denkenden 12 Food Art Questions stellen. Teilweise bedurfte es ein wenig Beharrlichkeit, um ans Ziel zu kommen, es hatte sich aber immer gelohnt. Eure drei begehrtesten Interviews der letzten Jahre waren:

Platz 1 “12 F.A.Q. an Luzia Ellert”
Platz 2 “12 F.A.Q. an Kathrin Koschitzki”
Platz 3 “12 F.A.Q. an Tim Raue”

Luzia Ellert Thumb Tim Raue

Zudem zeichnet sich der Blog aus, über Dinge zu berichten, die wesentlichen Einfluss auf unseren gastronomischen Alltag ausüben. Ein besonderes Augenmerk geht dabei an die Kollegen von den Sternefressern. Ein Blog, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die meist gelesensten in dieser Kategorie waren:

Platz 1 “SweetTank #2”
Platz 2 “”Bitter, bitterer, Pinienkerne!”
Platz 3 “Genug ist nicht genug” | Thomas Platt

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Auch ist es immer wieder erstaunlich, welche Gedankengänge notwendig waren, um als Leser hierhin zu gelangen. Suchbegriffe sind dabei ein manchmal sehr belustigender Spiegel. Bisher habe ich es aber meine Themen noch nicht bewusst an das offensichtliche Begehren, vor allen Dingen an das der Waldbeeren, anpepasst. Die drei häufigsten Suchbegriffe zu meiner Seite waren neben “Steffen Sinzinger” und “Berliner Speisemeisterei” folgende:

Platz 1 “Waldbeeren”
Platz 2 “Silvestermenü”
Platz 3 “Zuckerspirale”

Waldbeeren auf Bisquitschnitte mit Frischkäse Silvestermenü 2010 Zuckerspirale 1

Alles in allem bin ich überaus zufrieden, wie der von mir gestartete Bloggerevent “…in 4 Gängen” anläuft.  Es sind so viele tolle Beiträge von den Teilnehmern zusammen gekommen, und die Halbzeit haben wir noch nicht einmal erreicht. Folgende drei haben Euch mit am meisten interessiert:

Platz 1 “Schokolade in 4 Gängen – Schokolade | Mango | Kokos”
Platz 2 “Schokolade in 4 Gängen – Damwild | Petersilienwurzel | Urkarotte | Kakaojus”
Platz 3 “Rote Bete in 4 Gängen – Borschtsch 2.0”

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Schaue ich zurück auf die letzten 3 Jahre, bin ich froh, über die ein oder andere “schwache” Zeit hinweg gekommen zu sein. Viele Dinge sind erst nur über den Blog zustande gekommen. Ich denke da an die verschiedenen Treffen mit verschiedenen tollen Bloggerschreiberlingen und auch an den einen oder anderen Event außerhalb der virtuellen Welt. Ich bin gespannt, was mich die nächste Zeit erwartet.

Auch geht der größte Teil meiner Danksagung an meine bessere Hälfte, welche mir mein Hobby erst ermöglicht und durch ihre ständige Bereitschaft Geduld mit dem komischen Mann in der Küche zu haben, der noch dazu ständig mit einer Kamera in der Hand bewaffnet ist. DANKE!

Auf in die nächsten Jahre und die tollen Projekte, die noch kommen werden.

…im Close up: Steffen Sinzinger

Der Monat März ist nun fast komplett. Die ersten zwei Wochen war es Sitte, sich nach der Vorstellung seiner Interpretation am Samstag, sich  zum Wochenausklang noch der Leserschaft vorzustellen. Warum sollte es denn auch bei mir anders sein, die Regeln sind für alle gleich. Hier von mir für Euch der Steckbrief zu meiner Person.

Steffen-Sinzinger-der-Berliner-Speisemeisterei

Hardware-Check

Ich bin dem Aufruf von Zorra, welcher wieder quer durch die Food- Bloggerszene ging, gefolgt und zeige Euch heute mein Kamera- Equipment und lüfte somit mein letztes Geheimnis meines Schaffens. Und siehe da, da gibt es garnichts zu enthüllen. Ein in die Jahre gekommenes Modell einer guten Einsteigerkamera, welche bei jedem Gebrauch in mir mehr und mehr das Verlangen schürt, endlich ein neues Modell anzuschaffen. Aber nicht nur ein neues Modell soll es sein, nein gleich ein neues System muss da her. Aber lest selbst. Hier zu den Fragen.

Welches Modell ist im Einsatz?

Ich besitze eine Sony alpha 100 und habe mir diese 2006 zugelegt. Sie kam damals um die 800 Euro. Von der Ausstattung hat sie einen 10,2 Megapixel Sensor und ist dabei relativ leicht, da sie nur 545 g ohne Objektiv wiegt. Das empfand ich beim Kauf als Vorteil, entwickelte sich dieses eigentlich immer wieder eher zum Nachteil. Bei Kameras mit einem zu leichten Gewicht, verhält es sich genauso, wie bei den zu leichten Stativen. Sie sind einfach instabil. Als größtes Kaufargument entpuppte sich jedoch der fest installierte Bildstabilisator, welcher so auch den Kauf von nicht stabilisierten Objektiven zuließ und so Sparpotential versprach.

Wurde es speziell für Food-Fotografie zugelegt?

Die Kamera habe ich zum größten Teil wegen der Food- Fotografie gekauft, aber andere Themen wollte ich damit auch handhaben. Ich fotografiere gerne zudem Architektur oder Stills.

Welches sind die Vor- und Nachteile des Modells?

Vorteile:

Für damalige Verhältnisse war es schon ein sehr gutes Rundum- Startermodell, welches gute Werte und Ausstattungsdetails versprach.

Treu bis zum heutigen Tag.

Nachteile:

Kein geeignetes Modell um qualitativ hochwertige und teure Linsen zu erwerben um somit auf diese Kamera ausgerichtet einen Objektivpark aufzubauen

Zu plastische Haptik

Zu leicht

Zu ungenauer Autofokus

Zu schlechte Bildqualität und viel zu hohes Bildrauschen bei schon 800 ISO

filet mignon | erbse | 2 x melone | parmesan | morchel | kräuter - unbearbeitet
filet mignon | erbse | 2 x melone | parmesan | morchel | kräuter – unbearbeitet

Entspricht es euren Anforderungen?

Früher ja, heute längst nicht mehr.

Würdet ihr das Modell wieder kaufen?

Nein.

Welche ist eure Traumkamera?

Canon EOS 5D Mark II, obwohl sie schon seit vier Jahren auf dem Markt ist.

Technische Daten:

Produkttyp Digitalkamera – SLR
Breite 13.3 cm
Sensorauflösung 10.2 Megapixel
Tiefe 7.1 cm
Typ des optischen Sensors CCD
Gesamtanzahl Pixel 10.800.000 Pixel
Höhe 9.5 cm
Wirksame Sensorenauflösung 10.200.000 Pixel
Gewicht 545 g
Größe des optischen Sensors 15.8 x 23.6 mm
Sichtfeld – Crop-Faktor 1.5
Sensor zur Staubreduzierung Ja
Sensormerkmale Anti-Staub-Technologie
Bildstabilisator Optisch (Super Steady Shot, CCD-Shift-Mechanismus)
Autofokus TTL-Phasenerkennung
Auto Focus Points (Zones) Qty 9
Anz. Fokussierungspunkte (Zonen) 9
Bildaufnahmeformat JPEG, RAW, RAW + JPEG
AV-Schnittstellen Composite Video/Audio
AV-Schnittstellen Composite video/audio

 

Welche Objektive besitzt ihr?

2 Festbrennweiten von Minolta (28er & 50er)

1 Standardzoom von Sony (18 – 70 mm)

1 Telezoom von Tamrom (70 – 300mm)

1 Lensbaby- Set

Falls mehrere welches ist euer liebstes Objektiv für Foodfotos und warum?

Meist benutze ich entweder das Standardzoom und die Festbrennweiten zum Schießen der Foodaufnahmen. Dabei tausche ich oft während des Schießens das Objektiv.

 

© fotogestoeber – Fotolia.com

Best of "Berliner Speisemeisterei" 2010

Das Resumée des vergangenen Jahres ist für mich als eigentlich noch taufrischer Blogger positiver als eigentlich erwartet ausgefallen. Ich habe beim Erschaffen dieses Blogs mich ja, wie denke ich 95 % aller Food- Blogger, vom Blockbuster Julie und Julia inspirieren lassen und war dabei von der Hauptfigur und ihrer vermeintlichen Leichtigkeit fasziniert, mit der die porträtierte Heimköchin das Rezeptbuch der französischen Profiköchin Tag für Tag auseinander nimmt und dabei mit Sicherheit viel aufgibt, aber zum anderen sich stets und ständig neuen logistischen aber auch handwerklichen Herausforderungen stellen muss, welche das eigene und stets suboptimal ausgerüstete zu Hause nun mal mit sich bringt. Dass sie dabei alles mit Hilfe ihres Blogs in einer Art einjährigem Tagebuch aufarbeitet, grenzt nun nach selbst gemachter Erfahrung für mich fast an absoluter Unmachbarkeit, jedoch belehrt mich Andreas stets eines besseren. Er legt in seiner Welt ein nur schwer haltbares Schlagtempo vor, was für mich so gar nicht realisierbar ist. Trotzdem galt es für mich zuerst einmal die richtige Spur, also die geeignete Oberfläche und auch die Art & Weise des Herantretens an den eigentlichen Leser zu finden. Große Inspirationsquelle war und ist da für mich der Blog von Nicole Stich namens “Delicious Days”. Jedem Blogger ein Begriff und da gute Fotos für mich ein Muss sind, war ich dort sowieso bei der richtigen Adresse.

 

Und wenn dann auch noch der Blog dabei behilflich ist Wettbewerbe zu gewinnen, wird die Angelegenheit dadurch nur abgerundet.

Ich hoffe, all das entwickelt sich weiter so gut und dass es mir möglich ist, weiterhin in der bis jetzt gelebten Regelmäßigkeit Beiträge hier bereit zu stellen. Man möge mir aber den einen oder anderen Aussetzer verzeihen.

Auch packe ich hiermit gerne die Gelegenheit beim Schopfe und möchte mich bei folgenden Personen bedanken…

…Astrid

Nicht zuletzt für das angesprochene Schlauch- Experiment mit dem Lachs, sondern für die vielen lustigen Konversationen, welche nicht immer nur rein genußtechnisch waren, deswegen ist sie eine meiner Liebsten unter den geschätzten “Kollegen”

…Simone

Für die tollen Tortellini & Ravioli, welche Du bei uns gezaubert hast. Es wird mal wieder Zeit, denke ich.

…meiner Mutter & Hans- Joachim

Für die tolle Ware aus eigenem biologischem Anbau, welche Ihr uns stets frei Haus zukommen läßt. Eigentlich müsstet Ihr auch mal was mitkochen.

…Peggy

Für das Interesse an meinem Blog und der Person dahinter, und ich freue mich schon aufs Gespräch im  nächsten Jahr.

…Florian

Für die eigentlich doch regelmäßige Unterstützung und helfende Hand hier und da. Und verzeih es mir bitte, wenn der Blog hier eine nicht allzu politische Richtung einschlägt.

…Vivi (“Bessere Hälfte”)

Für die Geduld, die Du all die Zeit mit mir hast, und dass Du mich gewähren und ab und zu auch kurz vor dem Essen das ein oder andere Blitzlichtgewitter über Dich ergehen lässt. Dir gilt wohl der meiste Dank. Ich hoffe die Erzeugnisse wiegen einen kleinen Teil der Strapazen wieder auf.

Zu guter letzt gibt es noch anzumerken, dass ich dieses Jahr wohl keinen weiteren Rezeptbeitrag  mehr schaffen werde, da ich die wenig verbleibende Freizeit in diesem Jahr voll und ganz meiner Familie widmen werde. Aber vielleicht reicht es ja noch hier und da für einen kurzen Dreizeiler. In jedem Falle lesen wir uns nächstes Jahr wieder.

Paßt auf Euch auf, Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch wünsche ich Euch allen.