…in 4 Gängen: Kartoffel x3 | Schweinebauch | Koriander

Mit der bezaubernden Judith von In & Out Eating hatte ich schon länger vor, ein Jointventure zu starten. Doch es fand sich aufgrund der Tatsache, dass der Tag nach wie vor nur 24 h hat, kaum eine Möglichkeit sich über ein gemeinsames Unternehmen zu beratschlagen. Doch durch die vorzeitige Abkehr von Claudia aus dem Projekt
„…in 4 Gängen“ kam es zu der unverhofften Möglichkeit sich zu einer gemeinschaftlichen Arbeit zusammen zu tun, glücklicherweise dann doch eher als gedacht.

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Ihr Input zu diesem nun schon mehr als einen halben Jahr andauernden Event kommt wie schon die letzten 2 Wochen zuvor der Kartoffel zugute. Sie schlägt zum ersten Mal überhaupt in dieser Reihe asiatische Töne an und kredenzt den schon seit einiger Zeit wieder salonfähig gewordenen Schweinebauch zusammen mit in Panko ausgebackener Kartoffel, einer satten Jus und Aromen von Koriander und Knoblauch. So darf es gerne weitergehen.

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Ich werde sie natürlich, wie alle anderen Schreiber auch, Euch über ein ganz persönliches Interview morgen vorstellen. Wer also ihren Blog „In and Out Eating“, den sie noch mit zwei weiteren Mitstreitern betreibt, näher kennen lernen möchte, muss sich bis morgen gedulden oder klickt sofort auf ihre Seite. Dort ist auch ab jetzt der komplette Bericht zu diesem klasse Gang zu finden, samt weiterer Impressionen und dem Rezept.

Kartoffel in 4 Gängen - Judith-1 - 23. September 2013 - 001
Kartoffel x3 | Schweinebauch | Koriander
Pälzer Grumbeere

…in 4 Gängen: Pälzer Grumbeere

Kürzlich veröffentlichte sie erst einen tollen Post mit beeindruckenden Fotos ihres selbst hergestellten Hopfenlikörs. Doch nun wendet sie sich heute wieder unserem Projekt „… in 4 Gängen“  zu. Von keiner geringeren als Heike von Au ist die Rede. Ihre Zusage kam nach der Anfrage zu diesem Bloggerevent prompt.

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Aufmerksam wurde ich auf sie durch die vielen vielen klasse Fotos, die sich von ihr rasend schnell im Netz verbreiten. Ihre Kochzeilen sind ein Garant für kreative Food- Kompositionen und durch die stimmigen Bilder auch optisch ein Genuss. Wer sie in Aktion sehen möchte, der kann sie im angefügten Video der Topfgeldjäger bestaunen.

Beim Öffnen der Mail war ich so ziemlich gespannt und wie bei den bisherigen eingesandten Gängen ihrerseits wieder mal vollends entzückt. Sie zeigt uns ihre „Pälzer Grumbeere“, eine wunderbare Kartoffelsorte erster Güte, als Suppeninterpretation mit einer tollen Einlage. Gerade in diesen küheln Tagen ist doch solch eine heiße Kartoffelsuppe eine kraftbringende Stärkung um den doch hoffentlich goldenen Herbst draußen zu genießen.

Dreizeiler-Heike-von-Au
Die Rezepte findet Ihr wie immer auf ihrem Blog „Küchenzeilen“ und mit Sicherheit wartet außerdem noch das eine oder andere erstklassige Foto auf Euch.

Kartoffel in 4 Gängen von Heike-7972-1720-1721 - 15. September 2013 - 001
Pälzer Grumbeere

…in 4 Gängen: Lamm | Süßkartoffel | Granatapfel

Ariane hat uns ja schon im letzten Monat ihr tolles Gericht mit der Karotte als Hauptdarsteller präsentiert. Sie buk einen Karottenkuchen mit Orange und Polenta und versprach gleichzeitig beim nächsten Mal nicht mehr so viel Schaum zu schlagen. Sie blieb ihrem Wort treu und offeriert uns als dritten Gang eine Creme zum herrlich rosa gebratenen Lamm, welches sie dazu noch gratinierte.

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Beim Lamm neigen die meisten sowieso eher dazu es rosa zu braten. Ich bin gespannt, was nächste Woche mit ihm angestellt wird. Aber eine deutliche Tendenz zu den edleren Stücken kann zeichnet sich hier schon ab. Sehr interessant finde ich hier auch die Kombination der Granatapfeljus mit der Korianderkruste, die nicht nur rein optisch eine Hingabe sind.

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Lamm | Süßkartoffel | Granatapfel

Inspiriert wurde sie zu diesem Gericht wurde sie von den ganz Großen ihres Fachs. Aber lest selbst!

Lamm-in-4-Gängen-Ariane-DreizeilerUnd wer nun Lust auf noch mehr Fotos und den ganzen Beitrag samt Rezept bekommen hat, der gehe sofort auf die Kulinarischen Momentaufnahmen und zolle ihr den dafür gebührenden Respekt mit einer anständigen schriftlichen Verneigung über die Kommentarfunktion. Verdient hat sie es.

lamm©arianebille (3 von 3)-1679 - 08. August 2013 - 003
Lamm | Süßkartoffel | Granatapfel

…im Close up: Claudio Del Principe

“Claudio sollte eigentlich hier niemanden vorgestellt werden müssen”, so lautet wahrscheinlich die Meinung der meisten Foodblogger. Für die Leser, welche neben dem Kochen auch noch andere Hobbies haben und das Ganze vielleicht auch noch professionell, und das unterscheidet die kochende Fraktion vom Rest der Menschheit, so besagt es doch ein Dokument, das kürzlich im Netz gefunden wurde, gibt es hier seinen ganz persönlichen Steckbrief. Wer mehr von ihm Lesen möchte und das auch gerne mal offline, der holt sich am besten sein Buch. Und Claudio heiße ich herzlich willkommen im Club der “4- Gänger”.

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Portrait_Dachterasse_s - 11. August 2009 - 001
Claudio Del Principe

Geburtstag: 02.11.1967
Geburtstort: Basel
Wohnort: Binningen bei Basel
gelerntes Handwerk: Werbetexter
Name des Blogs: „Anonyme Köche“
Link: http://www.anonymekoeche.net

Info     
Ich bin freier Autor und Werbetexter, arbeite und lebe mit meiner Frau und zwei Söhnen in der Schweiz und freue mich, wenn ich diese heftige Leidenschaft fürs Kochen und Genießen entfachen kann, die in so vielen von uns schlummert.

 

1. Zum Bloggen bin ich gekommen durch …
… reine Notwehr. Die Leute um mich herum konnten es nicht mehr hören, wenn ich übers Kochen sprach. Zum Glück gibt’s im Web genug Verrückte, die mein Gesülze lesen wollen.

2. Inspirationen für meinen Blog bekomme ich durch …
… Lebensmittel. Sie sprechen zu mir. Also muss ich sie nach Hause nehmen und mich gut um sie kümmern. Bilder und Menschen treiben mich aber auch regelmässig an den Herd.

3. Über- bzw. unterbewertet finde ich …
Überbewertet: Kulinarische Trends. Immer.
Unterbewertet: Kulinarische Tradition. Meistens.

4. An der deutschen Bloggerlandschaft finde ich …
… gut, dass es unheimlich viele leidenschaftliche Leute gibt, die bereit sind, so viel zu geben und es mit anderen zu teilen. Wenn es etwas Schlechtes gibt, dann ist das Gute daran, dass man es einfach wegklicken kann und es nicht zu lesen braucht.

5. Am besten essen war ich jemals bei …
… Horst Petermann, Kunststuben war toll. Aber ganz ehrlich – das beste Essen besteht für mich aus vier Komponenten: dem Essen, dem Ort, der Zeit und den Menschen. Und da steht auch das einfache italienische Fischrestaurant ganz weit oben im Genusshimmel.

6. Ich habe etwa 100 Kochbücher und mein Lieblingsbuch heißt …
… Made in Italy von Giorgio Locatelli.

7. Mein Lebensmotto lautet:
“Lebensmottos kann man nicht essen, also vergiss es.“

Meine 4 Lieblingsblogs sind:
http://nutriculinary.com
http://blog.dasmagazin.ch/author/christian-seiler/
http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/wordofmouth
http://lamiacucina.wordpress.com