The Grand Tour

The Grand Tour – Das goldene Zeitalter des Reisens

Für uns ist heutzutage Reisen fast schon kein besonderes Privileg mehr. In keiner Generation zuvor war Traveling für viele so erschwinglich wie es das für uns heute ist. In den 60-er Jahren war es eigentlich nur etwas für Singles, kinderlose Paare der Mittelschichtigen und Angehörige der Oberschicht. Bis heute hat sich das durch verschiedene Entwicklungen in der Tourismusbranche geändert, so dass auf den sozialen Medien die Sehnsucht nach der Ferne unmittelbar nach dem spannenden Sommerurlaub omnipräsent ist. Die ersten „Throwback-Stories“ werden dort gepostet, welche den verheißungsvollen Urlaub fast schon hinterher trauern und nur zu oft mit dem Hashtag „bringmeback“ versehen werden. Man möchte nur zu gerne wieder die Sommersonne genießen und die salzige Luft atmen. Wie das Reisen früher gewesen ist wird vom neuen, riesigen Band The Grand Tour – Das goldene Zeitalter des Reisens festgehalten. Hier wird ein Bild aus einer anderen Zeit umrissen in der der Betrachter die Lust zum Aufbruch in andere unbekannte Welten fast schon spüren kann.

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Tischkultur

Tischkultur

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In diesen Tagen wurde das neue Buch Tischkultur von Björn Kroner aus dem Hause Callwey veröffentlicht. Es ist ein Buch über die Inszenierung der Tafel, die natürlich auch in den privaten Wänden durch besondere Dekoration, Rituale und Zeremonien und zu den verschiedensten Anlässen gelebt wird. Die Idee zu diesem Buch kam Björn bei dem Besuch von Gastgebern mit gewissen Wohlstand jedoch ohne Gespür für eine stilvolle Tischgestaltung. Wie es richtig geht, habe ich selbst bei einem Fotoshooting zu “Tischkultur” erleben dürfen. Dort hat er zusammen mit Nonfood-Caterer Party Rent (die mich schon in früheren Beiträgen begleitet haben) auf einem der angesagtesten Dächern über Berlin ein Rooftop Dinner verwirklicht.

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Bücherherbst 2013 a.k.a. "Early X-Mas"

Wie jedes Jahr wird nun so langsam die literarische Hochsaison eingeleitet. Die sommerliche Hitze ist nun vorüber und das Wetter lässt wieder entspannte Temperaturen am Herd zu. Dass man dafür eine gescheite Kochanleitung braucht, ist ja auch kein Geheimnis und so passt es doch, dass stets nach der Sommerflaute die ersten hochkarätigen Bücher auf den Markt kommen.

Dieses Jahr scheint es aber so, als wolle man direkt Weihnachten etwas vorziehen. Um einige Titel, die ich mir natürlich für Euch aufs Gründlichste vornehmen werde, Euch jetzt schon mal schmackhaft zu machen, habe ich eine kleine Auswahl schon mal hübsch aufbereitet.

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„Eleven Madison Park – Das Kochbuch“ – Daniel Humm

“Eleven Madison Park” ist in der Originalfassung bereits voriges Jahr erschienen. Aufgrund der Popularität und dem derzeitigen Hype um Daniel Humm scheint es sich wohl nur um eine Frage der Zeit gehandelt zu haben, bis sich ein deutscher Verlag die Rechte an dem Vertrieb hierzulande gesichert hat.

Der Matthaes Verlag tat dies auch mit der notwendigen Erfahrung und dem Wissen dieses Projekt auch möglichst nah an das Ursprungswerk heranzuführen. Ein solches sehr ehrgeiziges Ziel konnten sie kürzlich mit dem Kochbuch von Peter Gilmore namens “Quay” umsetzen. Dieses wurde mit all seinen detailreichen Facetten übernommen und konnte so sehr hochwertig ins Deutsche übersetzt werden.

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„ph10“ – Pierre Hermé

Aus dem Sohn eines Pâtissiers in vierter Generation ist längst ein hiesiger Geschäftsmann mit einem nicht zu unterschätzenden Pralinenimperium mit achtstelligen Jahresumsätzen geworden. Pierre Hermé ist eine Ikone schlechthin, ein Superlativ in sich. Seine Laufbahn begann bereits im Alter von 14 Jahren, welche er fortan ohne Unterlass aufbaute. Nach etlichen Stationen folgte 1996 seine erste Unternehmensgründung. Er interpretierte die Macarons neu und erhob sie so zu Frankreichs beliebtesten Feingebäck. Er gilt als oft kopiert und nie erreicht.

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Ich koche, also bin ich…

Wer kennt das nicht? Stressiger Arbeitstag, der noch dazu viel zu lang geworden ist. Der Körper fordert schließlich seinen Tribut, schließlich ist man ja bei der ganzen Hektik nicht zum Essen gekommen, und was tun wir? Wir stopfen ihn vor lauter Erschöpfung mit irgendwelchem Fertigkrams voll, da wir nicht entschlossen genug sind, uns noch einmal aufzutun um etwas Gescheites einzukaufen. Auch ist man zu schwerfällig, um jetzt noch irgendwelche aufwändigen Prozeduren am Herd durchzumachen, man will doch nur die Beine hochnehmen und „How I met your mother“ schauen um den Tag abzuhaken.

Aber der Fertig- bzw. Fast Food- Kram macht die ganze Sache nicht besser,… im Gegenteil… er verschlimmert mein ohnehin schon schlechtes Wohlbefinden zusätzlich mit Völlegefühl und dem Unbehagen, meinem Pelz noch mehr Schaden hinzugefügt zu haben.

Wie sollte man dagegen Abhilfe schaffen?

Jules Clancy schreibt auf dem Foodblog Stonesoup über genau dieses Problem und hat einen Lösungsansatz entwickelt, welcher den Weg weisen soll. Dieser besteht darin, bereits gut vorbereitet zu sein, will heißen, wer nichts zu Hause hat, kann auch nicht schnell mal kochen. Das ergibt Sinn. Zumal Resteessen vom Wochenende für meine Begriffe auch nicht immer die gesündesten sind.

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Hat man ihre Einkaufsliste befolgt, versorgt sie uns zudem mit einigen Rezepten, welche wirklich ein Weg sein können, sich der Problematik ernsthaft zu stellen. Das erste ist mit Sicherheit keine kulinarische Sensation, doch ist es so puristisch und ohne Aufwand schnell herzustellen, dass es wirklich nicht länger als 10 Minuten bei der Herstellung brauchen dürfte. Es ist eine Erbsensuppe mit Pesto. Die Zutaten sind TK- Erbsen, Wasser und Pesto.

Andere Rezepte, die in die gleiche Kerbe schlagen, hat sie in ihrem kostenlosen eBook „5 pillar map for quick & healthy dinners“ veröffentlicht. Sie stellt das gerne auch auf diesem Blog zum Teilen zur Verfügung. Mich würde interessieren, wer das von Euch auch austestet. Meine heimliche Hoffnung ist zudem, bei der Nummer auch noch etwas abzunehmen. Mal schauen, ob das funktionieren kann.

 

 

 

 

Quellenangaben:
@pdf von „5 pillar map for quick & healthy dinners“ via stonesoup.com | Jules Clancy
© Gennadiy Poznyakov – Fotolia.com
 

„Kräuter Kressen Sprossen" – Thomas Ruhl Port Culinaire

Mit Ralf Hiener stellte ich Euch über den letzten 12 F.A.Q.- Fragebogen, den Macher von „Essbare Landschaften“ vor. Mit seinem Konzept der selbst angebauten Wild- & Würzkräuter im Gutshaus Boltenhagen in Mecklenburg- Vorpommern, liebevoll auch „McPom“ genannt, hat er sich recht schnell unter all den Kochgrößen Deutschlands einen Namen gemacht.

Unter anderem wird er auch sehr detailliert von seinen Kräutern im 2010 erschienenen Buch „Kräuter Kressen Sprossen“ beschrieben.

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