Ein Tag am Meer

Ein Tag am Meer mit Deutsche See

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Vor zwei Monaten fand das Miele Gallery Dinner in deren Flagship Store in Berlin statt. Für Benjamin und mich war es ein großartiges Event, welches durch viele fleißige Unterstützer es vom ersten Gedanken bis hin zum finalen Abend an der prächtigen Tafel zum Leben erweckt wurde. Ein großer Dank gebührt daher auch dem Engagement von Deutsche See, die uns abermals mit fantastischen Produkten zur Seite Stand.

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Foraging

Foraging

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Speziell für den ersten Gang haben wir uns vom kulinarischen Schwerpunkt her raus aus der Stadt und hinein in den Wald begeben. Das Thema lautete “foraging”. Für viele urbane Zeitgenossen dürfte der gelegentliche Waldspaziergang doch ein Erlebnis sein, welches wir ausnahmsweise direkt in der Miele Gallery stattfinden lassen wollten.

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Der Fisch muss grillen!

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Das Angrillen dieses Jahr stellte sich für mich etwas kompliziert dar, gab es für mich doch bisher kaum Gelegenheiten, das gute Wetter dafür zu nutzen. Aber die letzte Hitzewelle zu Pfingsten, welche nun bei diesen Graden kaum noch vorstellbar scheint, war dann doch für mich der offizielle Startschuss in die diesjährige Grillsaison.

Der Funke ist übergesprungen.

Gleich zwei Neuheiten galt es für mich zu testen. Zum einen der neue Kohlegrill von Ikea, welcher auf den Namen Klasen getauft ist und der dazu passende neue Lieferservice von “Deutsche See”, welcher mich rechtzeitig mit dem notwendigen Grillgut versorgte. Das ist nicht immer leicht, bei meinen Arbeitszeiten in der Gastronomie, so bin ich froh, da einen verlässlichen Lieferanten gefunden zu haben.”Deutsche See” ist von Berufswegen her schon immer ein Garant für hochwertige Produkte gewesen, so dass ich mich schnell dazu entschlossen habe, den Online- Dienst zu testen.

Vor einigen Monaten tat ich dies ja schon einmal. Kam damals ein ikarimi- Lachs zum Einsatz, entschied ich mich doch beim Grillen, für darauf speziell angebotene Ware. So gibt es Kabeljau- Gemüsespieße und einen Lachs im Buchenspan. Der Lachs hat es mir ganz besonders angetan, kommt er doch in einer maßgeschneiderten Holzhülle, die beim Grillen vor der direkten Hitze schützt und nur nach und nach durchlässt.

Der Fisch kann so nur schwer zu weit gegart werden und bekommt durch das Grillen im Holz einen wunderbaren Rauchgeschmack. Als Beilagen bereitete ich mir für beide Fischprodukte ein paar gebackene Karotten und braissierte Römersalatherzen vor.

Dazu gehört nicht viel. Man muss lediglich die gewaschenen Karotten ungeschält in etwas Rapsäl marinieren, salzen und bei 160 °C im Ofen backen, bis sie kaum noch Biss haben. Die Salatherzen werden gewaschen und längs geviertelt. Nach dem Trockentupfen auf einem Küchentuch brät man diese in einer heißen Pfanne mit Rapsöl von allen Seiten goldbraun an. Fertig.

Bei den heißen Graden verzichtete ich zudem auf eine schwere Gewürzsauce und rührte mir lieber eine leichte Limetten- Joghurtcreme an. Dafür brauchte ich etwas Joghurt und Quark, die ich im Verhältnis 1:1 mit einem Schneebesen verrührte. Nun noch mit etwas Limettensaft und -abrieb sowie Salz und frisch gemahlenen Pfeffer abschmecken.
Wie sich herausstellte, kam diese Kombination bei allen sehr gut an.

Was den Grill angeht, werde ich diesen Sommer noch so einigen Spaß mit ihm haben. Er wird also noch für den einen oder anderen Test herhalten müssen, allem Anschein nach, ist er aber gut und robust ausgestattet. Da mache ich mir die wenigsten Sorgen. So fehlt zu einem weiteren Grillvergnügen nur noch das prima Wetter.

Spargel versus ikarimi Lachs

Für das kürzlich zum Bloggerevent der „Deutschen See“ vorgestellte Filmplakat des kulinarischen Kinostreifens „Spargel vs. ikarimi“, fehlt Euch natürlich noch das Rezept. Eine Salatversion mit Spargelsalat für dieses saisonale Gemüse habe ich hier gefunden. Aber heute soll es doch asiatisch zugehen.

Das Thema mit den kulturellen Gegensätzen hat sich für mich sofort ergeben, als ich diese Lachsprobe im Noriblatt als Abschiedsgeschenk gereicht bekam. Ein paar Bilder dieser Veranstaltung hatte ich ja kürzlich schon offenbart, aber die fantastische Fotografin Ailine hat mir gewährt, auch ihre Bilder Euch zu zeigen. So bin ich ein wenig stolz, ihre Impressionen mit Euch zu teilen. Wer noch mehr von diesen einzigartigen Arbeiten sehen mag, geht am besten gleich auf ihre Seite „AiCuisine“.

Nun zu unserem Teller.

Die Spargelsaison ist ja erst kürzlich offiziell gestartet, deswegen war für mich nur noch die Antwort auf die Frage zu finden, wie ich diese beiden Protagonisten, Beelitzer Spargel und ikarimi- Lachs, unter einen Hut bekomme. Da der Spargel jedoch rein geschmacklich ein recht vielseitig einsetzbares Gemüse ist, das haben wir ja schon zu dem Bloggerevent „… in 4 Gängen“ sehen können, fielen mir da die passenden Beilagen auch recht schnell ein.

Der ikarimi- Lachs hat ebenfalls eine kleine Besonderheit, ist er doch unter dem Algenblatt mit einer leicht scharfen Wasabicreme bestrichen. Blickt man außerdem zur Spargelzeit hinter die Kulissen eines Restaurants, bemerkt man recht schnell, dass sie doch für die meisten Köche ein Graus darstellt. Allein heute schälte ich 25 kg und das sind noch nicht mal so richtig große Mengen, die es bei einem ordentlichen Geschäft zu bewältigen gilt. Neben der ebenfalls sehr anstrengenden Pfifferlingssaison ist es dementsprechend eine höchst ambivalente Angelegenheit, die für die professionellen Herdkünstler viel Ausdauer beim Verarbeiten abverlangt.

Der Anschnitt
Der Anschnitt

Eines kam für mich bei diesem sehr edlen Fischprodukt aber nicht in Frage, nämlich es mit Neuen Kartoffeln und Sauce Hollandaise zu kredenzen. Da mag ich es lieber etwas ungewöhnlicher. Und was kann bei einem ganz asiatisch im Noriblatt eingekleideten Fisch besser passen als eine Sesam- Sojasauce und geröstete Ananas. Das klingt eigentlich schon gar nicht mehr so ungewöhnlich, und nun bietet es sich sogar an, diesen Gang auf eine leichte und auch sehr reduzierte Art anzurichten, so dass es eine wunderbare Vorspeise ergibt, die für jedes Produkt genug Raum hergibt, damit es sich voll und ganz entfalten kann.

Der Spargel wird dabei in einem Fond aus Wasser, Salz, Zucker, Butter und Zitronensaft gegart. Die Ananas muss man dafür nur schälen und den Strunk entfernen, so dass danach diese in Würfel geschnitten und in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl gebraten werden können. Nimmt man die Sorte „Golden Sweet“ braucht man da auch keinen Zucker mehr.

Beim Lachs braucht es nur ein scharfes Messer und ein zwei akkurate Schnitte.

So fehlt uns nur noch das geschmackliche Zentrum, welches alles zusammenführt: die Sesam- Sojasauce. Das Rezept bekam ich dafür von Eddi, mein Chef im Restaurant „Shiro i Shiro“. In einer Kalbsjus eignet sie sich auch hervorragend für Fleischgerichte. Aber genug geschrieben, hier kommt nun das Rezept, welches so wie der gesamte Gang recht unaufgeregt zusammengerührt und aufgekocht wird.

Zutaten
5g getrockneter Chili
125g gehackter Knoblauch
125g Sesam weiß geröstet
100ml leichtes Sesamöl
400ml Sojasauce
500g Zucker

Zubereitung
1. Zucker, Sojasauce, Sesamöl zum kochen bringen
2. Danach den Rest dazugeben

Ich kann Euch diese Zusammenstellung nur empfehlen auszuprobieren, es ist so ein sehr erfrischender Auftakt zu diesem Königsgemüse und einem nicht weniger leckeren Lachsprodukt.

 

Anm. d. Red.: Der Hinweis mit dem externen Link auf das Spargelrezept wurde gesponsort.

Deutsche See Online

Die Firma Deutsche See ist mir ja schon aus beruflichen Gründen ein Begriff, steht sie doch wie kaum eine andere Firma für ein stets qualitativ hochwertiges Produkt und eine zuverlässige Zustellung, welche bei weitem nicht von allen Zulieferbetrieben, welche sich für die Berliner Gastronomie verantwortliche zeigen, sagen kann. Natürlich hat dieser Anspruch an Qualität und Pünktlichkeit auch seinen Preis.

Als mir vor kurzem eine Einladung für ein Bloggerevent gesandt worden ist, habe ich mich erst gewundert, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einordnen, warum sich denn die „Deutsche See“ an die Blogger und somit auch an die Endverbraucher bzw. Privatkonsumenten richtet.

http://shop.deutschesee.de/

Doch folgte die Auflösung prompt. Es läuft seit einigen Monaten ein Projekt in Berlin, welches bei Erfolg deutschlandweit umgesetzt werden soll. Die Rede ist von einem Lieferservice ihrer Fischspezialitäten, welcher online ausgelöst werden kann. Gleichzeitig erhält man das Versprechen einer termingerechten Auslieferung. Soweit so gut.

So lud nun die Fischmanufaktur zu einem „get together“ ein. Für Vorfreude war auch schon gesorgt, da sich ja die A- Prominenz der Berliner Foodbloggerszene angekündigt hatte, allen voran Ailine Lielfeld von Aicuisine, Peggy Schatz von multikulinarisch.es und Paul Fritze von einfach lecker essen. Aber auch das offerierte Menü im Einladungstext lies schon einen höchst angenehmen Abend erahnen.

Sylter Royale Auster
Kartoffel | Gurke | Gartenkresse

Arktisches Saiblingsfilet
Rote Bete | Quitte | Meerrettich

Steinbutt | Hummer
Sellerie | Cidre

Sanddorn | Mandel
Knuthenlund Joghurt

Direkt nach der Ankunft bemerkte ich aber sofort, dass es den Schaffern dieses Projekts bei diesem Treffen nicht ausschließlich um die Foodblogger ging. Es war eine kunterbunte Mischung von Menschen aus der kulinarischen Szene Berlins, die sich hier vor Ort von den Begebenheiten der Niederlassung überzeugen sollten. Eine Führung durch die Fertigungshallen lieferte sogleich auch die ersten Eindrücke. So konnte man sehen, dass „Deutsche See“ dem nationalen Markt längst nicht mehr ausschließlich mit Fischprodukten begegnet, sondern das Angebot auf weitere Felder, wie Fleisch oder gar auch Gemüsesorten ausgeweitet hat.

Für die Verpflegung wurde also auch gesorgt, aber nicht ohne vorher selbst Hand angelegt zu haben. Es galt Austern zu öffnen, Saibling zu filetieren und die Teilnehmer durften dann auch gerne die verschiedenen Gänge mit anrichten. Für die fachmännische Betreuung kam extra aus Bremerhaven Sebastian Bruns angereist. Er vermittelte das nötige Know- How und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Ein kleines Abschiedsgeschenk war auch noch drin und so bekam ich obendrein noch einen »Nori-Lachs« IKARIMI, der sich auch gleich einer meiner ersten Spargelkompositionen dieses Jahr erfreuen durfte. Dazu aber in einem anderen Beitrag später mehr, für den Teaser sei hier aber noch ein Platzhalter eingeräumt.

Demnächst in Ihrem “kulinarischen Kopfkino”

Alles in allem war der ganze Abend gespickt mit diversen Gesprächen über die gastronomische On-und Offline- Kultur, die mit diesem Verkaufskonzept hoffentlich für einen Mehrwert am heimischen Herd sorgen kann. Berlin und ganz gewiss auch andere Orte ohne direkten Zugang zum Meer sind ja diesbezüglich eher unterversorgt. Das gilt es zu ändern.

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.