Abschlussprüfung

Der Beruf Koch im Fokus

Die Zeit hat vor einigen Wochen im Dossier einen Leitartikel über menschenverachtende Behandlungen von Köchen in der gehobenen Gastronomie veröffentlicht. Der Beruf Koch wird in einem schonungslosen Artikel mittels einer Recherchearbeit von 1,5 Jahren in einem höchst verstörtem Bild dargestellt. Die Anschuldigungen wiegen schwer und sind im Tenor leider nicht neu. Dennoch überraschte mich die offene Darstellung der für meine Begriffe extremen Verhaltensweisen unter Nennung von Ross und Reiter. Vier Chefköche stehen im Fokus. Einer öffnet sich dem Rechercheteam und lässt Einblicke in einen denaturierten Kosmos gewähren. Eine Aussicht auf Besserung ist meiner Ansicht nach nicht gegeben, denn die Art und Weise wie bei Anfragen der ZEIT geantwortet wurde, lässt bei mir alle Hoffnungen im Keim ersticken. Mein Versuch der Bestandsaufnahme:

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Käsekuchen

Käsekuchen 2.0

Es gibt wieder eine Bloggeraktion. Ich habe mich eigentlich stets fern solcher Events gehalten. Mir war das immer zu abgedroschen und unpersönlich. Doch der Kochtag der „ZEIT“ steht unter einem sehr schönen Motto. Hier soll der Blogautor ein Rezept veröffentlichen, welches er von einem guten Freund erhalten hatte. Dies ist für mich eine sehr schöne Gelegenheit, einmal Danke zu sagen.

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Wenn einem das rauchende Frittierfett die Sicht vernebelt

Kochbuchrezensionen zu verfassen ist nicht immer leicht. Man sollte möglichst unvoreingenommen sein und den Blick nicht allzu eng auf die Sicht der Dinge haben, denn ein Vegetarier wird sicherlich kein überschwängliches Urteil bei einem Buch über Kalbsrouladen abliefern.

Krautkopf
Screenshot vom besagten Artikel (1. November 2015) – Man liest vor diesem Beitrag besser das Urteil der “Zeit” Redaktion.
Die meisten Kochbuchbesprechungen finde ich heutzutage gar nicht mehr in der hiesigen Presse sondern online bei Bloggern, die ihrer persönlichen Passion, den Kochbüchern, nachgehen. Oft sind diese verfassten Berichte nicht immer nach journalistischen Standards geschrieben, das müssen sie auch nicht. Treffe ich dann doch einmal auf Buchbesprechungen in größeren Medien, möchte ich aber, dass diese Regeln berücksichtigt werden, ganz gleich, ob es unter das Feld Meinungsfreiheit gehört oder nicht.

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