Das neue iGelb | superhochauflösend aber trotzdem ohne Retina- Display!

Ich habe es lange angekündigt und in vereinzelten Medien wurden bereits einige Details verraten. Ich muss unbedingt die Hälfte meiner Leute zum Rapport antreten lassen. Wie konnte das passieren.

Auch wurde bereits dieser Gang in einem Lokal meiner jetzt nicht mehr engeren Wahl liegen gelassen und gefunden.
Diverse Zeitungen haben da natürlich nicht lange gefackelt und zugeschlagen, so dass auch schon Bilder vorab veröffentlicht wurden.

Doch nun zum Produkt.

Das iGelb besticht nicht zuletzt durch seine hochwertige Ausstattung.”

OK, letztes Jahr gab es ja schon die angemalte hohle iSchale. Diese Jahr legen wir nicht nur noch was drauf sondern befüllen sie sogar. Und das nicht mit irgendeinem x- beliebigen Produkt, sondern mit Spinatcrème und Kartoffelespuma. Na wenn das nichts ist.
Dazu gibt es noch gebackene Kartoffelpralinen und das konfierte iGelb. Man merkt ihm sofort seine Brillanz an und möchte da sofort in dieses cremige Etwas reinbeißen. Böse Zungen behaupten, es hätte einen Gelbstich. Das kommentiere ich nicht.

Du brauchst für dieses Objekt der Begierde den Eierschalensollbruchstellenverursacher, kurz iBruch. Die erste Palette ist davon komplett ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein. Es bilden sich schon unruhige Schlangen vor den Einkaufszentren. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen, ist von uns aber eigentlich auch nicht anders gewollt. Logisch, oder?


Wir beobachten mit höchster Besorgnis, das billige Kopien den Markt gerade überschwemmen, wir warten noch ein wenig ab, bis diese Großproduktionen lange genug angelaufen sind, um dann Patentverletzungen gerichtlich anzufechten.

Aber nun zum Rezept.

Frohe Ostern”

 

 

 

Nicht gerade weltmeisterlich aber trotzdem lecker!

Der Weltmeister meines Vertrauens, nennen wir ihn mal Florian, hat wohl so einige unangetastete Rezepte in seinem Verzeichnis.

Eines davon, nämlich das der Salzburger Nockerln, wurde heute herausgeholt. Die Motivation war eigentlich eine Große, doch der gestrige Abend forderte seinen ihm zustehenden Tribut und so schlichen sich “Ungenauigkeiten” ein, welche dem Geschmack zwar in keinster Weise einen Abbruch bescherten, sondern sich aber im Äußeren wiederspiegelten.

Aus dem klassischen dreifachen Gipfelg(en)uß wurde ein Einziger, dafür jedoch umso voluminöser. Kritisch beäugt, doch letztendlich komplett verzehrt, und das nur zu dritt, weiß man nun das Rezept beim nächsten Male ensprechend geändert anzugehen. Ich werde es hier auch selbst noch einmal aufbereiten.

In dieser Variante hat Florian einen Boden aus eingelegter Birne, Mandelblättchen, Haselnußgrieß und Rosinen in einer Cocotte ausgelegt. Darauf kam dann ein Teil des Guss` aus Milch und Butter. Wir vermuten, dass sich hier das Malheur eingeschlichen hatte, indem wir zuviel der übrigen Milch dem luftig aufgeschlagenem Ei zumuteten. Die Haube war zwar leider nicht in ihrem Gerüst stabil genug, um ihr die signifikante Form zu geben, doch gleichwohl unheimlich locker & leicht, so dass man nach dem Backen das Gefühl hatte, man nascht hier von einer Wolke. Einfach nur großartig.

Jeder, der für den Sonntag Nachmittag eine durchaus in kurzer Zeit zu realisierende und in ihrer Beispiellosigkeit nicht zu überbietende Nascherei sucht, der ist mit den Salzburger Nockerln sehr gut beraten.