Laima Ceramics

Die perfekte Bühne • LAIMA Ceramics

Essen ist immer etwas höchst Emotionales. Wer Bissen für Bissen die eigene Lieblingsspeise im Munde zergehen lässt, der empfindet dabei mit Sicherheit auch ein hohes Maß an Emotionen, die vielleicht mit den verschiedensten Dingen zusammenhängen. Das können Erinnerungen an einen Urlaub, an einen Ort oder an ganz bestimmte Ereignisse sein. Dabei spielt nicht nur die Speise an sich eine große Rolle, sondern auch das Geschirr auf dem es angerichtet ist. An einer Serie von Laima Ceramics aus Litauen durfte ich mich kürzlich probieren. Ich war selten von einem Handwerk derart vorbehaltlos überzeugt gewesen.

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It`s time for gold!

Jedes Jahr aufs Neue stellt sich in vielen Haushalten die Frage, was es wohl zu den Festtagen geben wird. Das heilige Federvieh ist da nicht allzu selten auf dem Speiseplan. Die klassischen Begleiter sind neben Rot- und Grünkohl entweder Kartoffelklöße oder auch gerne die Serviettenknödel, so weit so routiniert. Tradition verpflichtet ja eben.

 

Jedoch nicht bei mir, bleibt alles anders. Seitdem ich im Restaurant first floor kurz nach der Jahrtausendwende während eines Gourmet- Festivals das Vergnügen hatte, mit Ralf Zacherl als Gastkoch zu arbeiten, ist auch mein gewohntes Bild der Weihnachtsgans ins Wanken geraten. Zu dieser Zeit war in den Großstädten ein neuartiges Szenegetränk namens Latte Macchiato schon längst auf dem Vormarsch, so dass Ralf diese Kaffeespezialität aufgriff und eine Gänsevelouté als Macchiatto auftischte. Mich inspirierte dieses Gericht sehr, so sehr, dass ich regelmäßig neue Ableitungen entwickelte. Teilweise auf Basis von Hummerbisque oder auch vegetarische Varianten. Zum Weihnachtsfest gibt es aber immer wieder den ursprünglichen „Latte Macchiato von der Gans“.

Dieser Macchiato besteht aus einer kraftvollen Gänseessenz, welche die eigentliche Rolle des Kaffees einnimmt. Gefleckt wird der Kaffee aber nicht mit normal aufgeschäumter Milch. Um der intensiven Essenz etwas entgegenzusetzen, bedarf es einem würzigen Zimtschaum.

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Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden!

Damit die Festlichkeiten noch ein wenig mehr gewürdigt werden, heben wir diesen Gang noch auf ein besonderes Niveau und warten mit einer Gänseleberpraline mit Haselnuss und Schokolade auf. Das gehört natürlich noch angemessen im Goldpapier präsentiert und schafft ein ganz besonderes Genusserlebnis. Aufgrund der Optik und in Anlehnung an eine Euch vielleicht schon bekannte Nascherei gebe ich dem Ganzen den Fanatsienamen: „Foie Rocher“.

Gänselebermousse

Zutaten:
200 g Gänseleber
1 Stück               Schalotte
1 Zweig               Rosmarin
2 Stück               Wacholderbeeren
1 Stück               Pimentkorn gemahlen
50 ml                  Portwein
20 ml                  Sherry
100 ml                Geflügelfond
3 Blatt                 Gelatine
100 ml                Sahne geschlagen

Zubereitung:
1. Die Gänseleber mit den Schalottenwürfeln anschwitzen
2. Rosmarin & Gewürze zugeben
3. Portwein & Sherry ablöschen
4.Auskühlen lassen und Gewürze herausnehmen
5.Mit dem Geflügelfond auffüllen und vermengen
6. In Pacojetdosen abfüllen und frieren
7. Pacossieren und durch Sieb streichen
8. Gelatine einweichen und auflösen und mit der Lebermasse angleichen
9. Eventuell mit etwas Rote Bete Saft die Farbe auffrischen
10. Geschlagene Sahne unterheben
11. In die Formen füllen und frieren

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“It`s time for gold”

Ein wenig knifflig ist die Produktion dieser Pralinen schon, da so einige Schritte abgearbeitet werden müssen, bevor die Süßigkeit ins Goldpapier gewickelt werden kann. Zuerst stellt man natürlich das Gänselebermousse her, und friert dies als runde Kugeln ein. Diese Kugeln werden nun auf Holzstäbchen aufgespießt und durch temperierte Zartbitter- Kuvertüre gezogen. Für den letzten Schritt benötigt man noch einen Brenner mit dem die Pralinen vorsichtig erwärmt und danach durch geröstete Haselnuss gerollt werden. Fertig!

„It`s time for gold!“

So kann sich der Gänse- Macchiato wahrlich sehen lassen.

Rewe

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

Kulinarische Überflieger

Roland Trettl | "Kulinarische Überflieger 2013"

Eine Dekade ist vollzogen. Nach nun 10 Jahren ist das Restaurant Ikarus längst zu einem Zentrum der weltweiten Kocheliten geworden. Sie versammeln sich unter der Schirmherrschaft von Eckard Witzigmann und dem Chefkoch Roland Trettl zu einem monatlich wechselndem Event, welches zum Thema hat, dem Gast Tag für Tag eine unvergleichliche Vielfalt anzubieten. Jedes Jahr sind 11 verschiedene Gastköche, die zu der Speerspitze ihrer Zunft zählen, für einen Monat Gastkoch im Hangar 7 in Salzburg.
Solch eine Einladung ist für den Auserwählten quasi als Ritterschlag zu werten. Unzählige Größen haben hier schon gekocht und aufgetischt. Dabei spielte nie die Herkunft oder Nationalität eine Rolle, einzig und allein die Qualität und Einzigartigkeit des Kochstils entschieden über die Tauglichkeit.

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CookTank #5 – Next Generation

Der CookTank ist bereits eine Institution für sich geworden. Die sternefresser, die eine stets größer werdende Gemeinschaft unter den kulinarischen Protagonisten und deren Gästen bilden, haben mit der Gründung dieses Events und dem süßen Pendant dazu, welches auf den Namen “SweetTank” hört, bereits so einige lukullische Treffen auf höchstem Niveau zustande gebracht. Kaum zu unterschätzen ist der begleitende Verwaltungsaufwand, welcher dem anhängt.

Unter immer neuen Gesichtspunkten werden diese Veranstaltungen aufgebaut. Galt es beim letzten SweetTank in Wolfsburg “Interpretationen eines Klassikers” neu darzustellen, immer mit der Bedingung, diese Speisen  seien woanders noch nicht präsentiert worden, ist in der fünften Auflage des CookTanks die Herausforderung, dass sich die Teilnehmer Gerichte zu den Themen “Verwegen vegetarisch”, “Regionalität” und “Ein Teller nach Claude Lévi- Strauss” überlegen sollten.

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Auch war es nur einer ganz bestimmten Sorte von Köchen vorbehalten hier mitzuwirken, führte doch dieser Gedankenaustausch den Untertitel “Next Generation”, welcher sich also speziell auf die heranwachsende Speerspitze der deutschen Kochelite bezog. Die Zusammenstellung konnte wohl kaum besser ausfallen. Zudem war es wieder möglich, sich über einen Wildcard zu qualifizieren. Zwei der Teilnehmer hatten sich über einen vorher eingesandten Gang beworben und konnten so, auch ohne Michelin- Sterne und Gault & Millau- Punkte, ihr Können unter Beweis stellen.

 Eric Werner | Résidence, Essen
Dirk Hoberg | Ophelia, Konstanz
Thomas Macyszyn | Navette, Rüsselsheim
Hendrik Olfen, Sous Chef von Hans Horberth | La Vision, Köln
Sebastian Prüßmann | Villa Hammerschmiede
André Rickert | Weinsinn, Frankfurt
Christoph Schmah | Graf Leopold, Daun
Matthias Schmidt | Villa Merton, Frankfurt
Andreas Tuffentsammer | Ole Deele, Großburgwedel
Sven Wassmer via Wildcard | Focus im Parkhotel Vitznau, Schweiz
Lars Middendorf via Wildcard | Seehalde, Uhldingen
Prof. Dr. Thomas A. Vilgis
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Thomas Macyszyn

Was sich aber bisher noch nie geändert hat, ist die Anwesenheit von Prof. Dr. Thomas A. Vilgis, der zahlreiche Bücher zur Naturwissenschaft des Kochens und der Physik und Chemie der Lebensmittel herausgebracht hat und zudem noch am Max- Planck- Institut in Mainz eine Arbeitsgruppe leitet.
Für fachliche Kompetenz ist also in jeder Hinsicht gesorgt worden, das kann man den sternefressern nicht aberkennen.
So bleibt nur noch die große Aufgabe, den Köchen die Zunge zu lockern, um den Austausch stattfinden zu lassen, selbst weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Zunft hinter dem Herd nicht immer die Redseligste ist. Für Billy Wagner und Benjamin Birk, zwei Top- Sommeliers aus Spitzenläden, dürfte das wohl eine der kleineren Herausforderungen gewesen sein, galt es zudem noch die Speisen anständig mit dem einen oder anderen Tropfen zu begleiten.

In diesem Beitrag habe ich sogar von den sternefressern das Privileg bekommen, Euch ein Gericht näher vorstellen zu dürfen. Es handelt sich um den Gang von Thomas Macyszyn vom Restaurant Navette in Rüsselsheim. Er zeigte mit “Tsarskaya Auster, Romana Salat, Parmesansud und fermentierter Knoblauch” einen Teller à la Lévi-Strauss.

Tsarskaya Auster mit Parmesansud
Tsarskaya Auster mit Parmesansud

Bei „Tsarskaya-Auster mit Romana-Salat, Parmesansud und fermentiertem Knoblauch in Ahornsirup“ von Thomas Macyszyn handelt es sich um ein untypisches Austern-Gericht, da hier der Eigengeschmack der Muschel nicht mittels säurelastiger Begleiter gehoben wird. Vielmehr fügt sich ein herzhaftes Gesamtbild ein, das zwischen Umami-Fülle (Parmiggiano) und „Meer“ changiert. Die herben Noten des Salats und der süßliche Knoblauch brechen die Fülle des Gerichts auf und sorgen für mehr Vielschichtigkeit. Wichtigstes Merkmal des Gerichts ist der Parmensansud, dessen tiefe Umami-Noten aus dem Käse selbst, einer Brühe und deren Reduktion stammen. Die separate Darreichung im Glas erlaubt eine gute Dosierung, was dem Gericht weitere Komplexität gibt. Interessanterweise erklärt Macyszyn, dass der Sud der eigentliche Star der Komposition ist. Er passt nicht nur zu diesem Austergang hervorragend, sondern wird als immer wiederkehrendes Element in seiner Küche genutzt und wurde so auch schon mit anderen Protagonisten serviert.

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Tsarsakaya-Auster-Romana-Parmesansud-neu

Insofern kann man vor diesem Kunstwerk und seiner Komplexität nur den Hut ziehen. Ich finde es immer wieder überaus beeindruckend, zu welchen neuen Interpretationen man mit der unkonventionellen Methodik der Zubereitung von Speisen kommen kann.

Deswegen ist der CookTank nicht nur ein Mehrwert für die Gastronomie hierzulande, sondern fast schon “State of the Art”, wenn es um den kulinarischen Austausch der kochenden Brigade geht. Sie übernehmen aber zudem auch noch mit der Bereitstellung des Wissenszugangs für ein besseres Verständnis der Teller den Aufklärungsauftrag, welcher bei der momentan hochtechnisierten Küche auf nationaler Ebene, immer brisanter wird. Vielleicht ist das ein weiterer wichtiger Auftrag, den Foodmagazine oder auch Foodblogs heute leisten können.

 
Quellenangaben:
© aller Bilder & Videos: Klaus Einwanger | http://blog.white-plate.com/

3x Erdbeer | Kaffee | Macadamia- Müsli

Was treibt Menschen dazu, sich sogenannte “Gourmetboxen” liefern zu lassen. Ist denn heutzutage keiner mehr in der Lage sich die Zeit und das notwendige Maß an Aufmerksamkeit zu nehmen, um selbst an ausgefallene Dinge, die ja nun ganz dem zeitgemäßen Charakter der Nachhaltigkeit, der Bio- Zertifizierung, Regionalität und vor allen Dingen Einzigartigkeit entsprechen sollten/ müssen, dieser Welt zu kommen? Ich denke, das gelingt immer weniger. Je mehr Informationen man heute bekommen kann, umso mehr breitet sich ein zudem ein schlechtes Gewissen bei jedem Griff ins Lebensmittelregal aus. In jedem Produkt lauert die Gefahr, man unterstütze nicht den regionalen Bauern nebenan sondern stopfe die gierigen Mäuler der Großkonzerne. So wird es einem eingetrichtert, so wird die Angst geschürt.

Da ist man froh, wenn man auf Dienstleistungen zurückgreifen kann, die einem diese Arbeit abnehmen. Auf diesem Gebiet des Lebensmittelversands gibt es hierzulande schon einige Anbieter. Wer sein Vertrauen den Foodisten schenkt, wird über deren Abonnement einmal im Monat mit verschiedenen Produkten mit den oben aufgeführten Eigenschaften versorgt. Nicht jedes Produkt ist regionale Ware, sonst müsste man auf Artikel, wie Macadamia- Nüsse oder andere tolle Produkte verzichten, aber der größte Teil stammte in der Juni- Box zum Beispiel von verschiedenen deutschen Unternehmern, die da unter anderem Mindsweets, Flores Farm oder Münchner Kindl Senf heißen.

Erdbeer- Freseco

Es stellt sich nun die Frage nach der Qualität der Produkte. Wie bei allen anderen zu verzehrenden Dingen spielt das individuelle Empfinden eines Jeden eine große Rolle. Mir gefielen alle Produkte bereits vom Äußeren anhand ihrer guten Präsentation. Geschmacklich fange ich mal bei der Ditry Harry`s BBQ Sauce an. Ich fand sie sensationell lecker. Sie hat ein mildes Raucharoma und eine sehr präsente aber nicht zu dominante Schärfe. Die gelieferten Eistees wirkten erst befremdlich, konnte man doch deutlich sichtbare Trübstoffe im Tee ausmachen. Ein Blick auf das Onlineportal von AiLaike verriet mir, dass sie auf Industriefilter verzichten und deswegen ein vorheriges Schütteln diese Ablagerungen wieder auflösen lässt. Die Kombination Zitrone- Minze empfand ich als sehr lecker, Pfirsich- Mango eher nicht, dafür mochte es meine bessere Hälfte umso mehr.

3x Erdbeer | Kaffee | Macadamia- Müsli

Die Dessertsoße habe ich gleich für eine sommerliche Erfrischung, was auch das Thema dieser Box war, verwandt. Das Rezept für die restlichen Komponenten gibt es hier aber erst später. So zog sich das Konzept bei all den anderen Produkten ohne nennenswerte Qualitätsschwankungen durch. Sie konnten schlichtweg überzeugen.

foodist
foodist.de

Ich bin mir sicher, dass viele Genussmenschen, mit dem Hintergrund nicht immer bis ins letzte Detail alles über das Produkt wissen zu wollen, sich aber trotzdem für spannende Artikel interessieren und zudem gerne verstärkt auf lokale Anbieter kleinerer Größe setzen, bei diesem Versandhandel gut aufgehoben sind. Wer dennoch bei der Belieferung die volle Packung an Informationen über das Produkt, die Herkunft und das Unternehmen braucht, wird mit der beiliegenden Broschüre bestens versorgt.

 

Hinweis der Redaktion
Ein Teil der besprochenen Produkte wurden von Unternehmen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Keep it simple!

2013-2Der Valentinstag rückt immer näher. Die Suchanfragen nach diesem Thema mehren sich, das Internet richtet sich schon seit längerem auf diesen Tag ein. Grund genug Euch wieder einmal eine Impression meiner beruflichen Schaffensstätte zu zeigen. Hier und dort reihen sich die doch so bekannten Aromen zu einer großen Sinfonie der Gelüste ein. Da paart sich Schokoladenmalto an fruchtigem Himbeegel, Joghurteis mit Nougatcreme und süßer Brickteig läßt sich gar wundervoll in lauwarme Schokoladensauce dippen… einfach eine kulinarische Oper, eine Ode an die Geschmacksknospen, eine letzte verspätete Sünde vor der Fastenzeit, eine…. mir fallen keine poetischen Vergleiche mehr ein.
Ihr müsst mir da weiterhelfen!

2013

Einen schönen Valentinstag Euch allen!

PS: Wer in Berlin ist und das hier liest, muss sich das Dessert übrigens mal aus nächster Nähe anschauen. Bei Ihrem Foodblogger Ihres Vertrauens in Ihrem Le Faubourg!!!

LeFaubourg_logo
Valentinstagsmenü

2013-3

Das neue iGelb | superhochauflösend aber trotzdem ohne Retina- Display!

Ich habe es lange angekündigt und in vereinzelten Medien wurden bereits einige Details verraten. Ich muss unbedingt die Hälfte meiner Leute zum Rapport antreten lassen. Wie konnte das passieren.

Auch wurde bereits dieser Gang in einem Lokal meiner jetzt nicht mehr engeren Wahl liegen gelassen und gefunden.
Diverse Zeitungen haben da natürlich nicht lange gefackelt und zugeschlagen, so dass auch schon Bilder vorab veröffentlicht wurden.

Doch nun zum Produkt.

Das iGelb besticht nicht zuletzt durch seine hochwertige Ausstattung.”

OK, letztes Jahr gab es ja schon die angemalte hohle iSchale. Diese Jahr legen wir nicht nur noch was drauf sondern befüllen sie sogar. Und das nicht mit irgendeinem x- beliebigen Produkt, sondern mit Spinatcrème und Kartoffelespuma. Na wenn das nichts ist.
Dazu gibt es noch gebackene Kartoffelpralinen und das konfierte iGelb. Man merkt ihm sofort seine Brillanz an und möchte da sofort in dieses cremige Etwas reinbeißen. Böse Zungen behaupten, es hätte einen Gelbstich. Das kommentiere ich nicht.

Du brauchst für dieses Objekt der Begierde den Eierschalensollbruchstellenverursacher, kurz iBruch. Die erste Palette ist davon komplett ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein. Es bilden sich schon unruhige Schlangen vor den Einkaufszentren. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen, ist von uns aber eigentlich auch nicht anders gewollt. Logisch, oder?


Wir beobachten mit höchster Besorgnis, das billige Kopien den Markt gerade überschwemmen, wir warten noch ein wenig ab, bis diese Großproduktionen lange genug angelaufen sind, um dann Patentverletzungen gerichtlich anzufechten.

Aber nun zum Rezept.

Frohe Ostern”

 

 

 

Fine Dining im Blog

Heute wird mal etwas hochgestapelt. Zu Hause aber trotzdem, zugegeben mit etwas Müh, umsetzbar. Aber man orientiert sich doch immer nach oben. Hier ist ein Beispiel mit klassischen Elementen, moderner Aufbereitung einer schwer
einzuordnenden Crossover Cuisine Küche.

Doch hier ist alles erlaubt, was schmeckt. Es gesellt sich zu dem Loup de mer Carpaccio mit Koriander, eine Jakobsmuschel mit Zitronengrasmousse, Orange und Passe Pierre, meiner geliebten Meerbohnenalge.

ruck zuck”

Von der Sache her, sind es alles machbare Komponenten. Der Loup ist schnell filetiert, gehäutet, anplattiert, mit Koriander ausgelegt und abgeschmeckt, aufgerollt und eingefroren, zack zack. Daran liegt es also nicht.

Die Orange ist ruck zuck geschält und filetiert. Das ist es wohl auch nicht.

zack zack”

Passe Pierre Algen verputzt man im Schlaf und mit Limone und Öl hat man die auch schnell mariniert. Tot macht man sich dabei wirklich nicht.

Nun gut, Zitronengrasmousse kann man toll finden, muss man aber nicht. Geht auch ohne. Finde ich aber mit leckerer. Ist vielleicht die einzige Hürde, weil es ja seine 4 Stunden braucht. Ist hier aber auch kein D- Zug, oder?

Darum darf es jetzt auch keine Ausreden mehr geben. Ran an den Speck.

 

 

12 F.A.Q. an Michela Montesano

Da hinter all den Gaumenfreuden unvorstellbar viele Menschen ihren Job voller Leidenschaft ausüben und so Teil einer langen Produktionskette werden, möchte ich Euch einige hier vorstellen.
In der neuen Kategorie “12 Food Art Questions” möchte ich mit Michela Montesano den Anfang machen. Sie ist beim Matthaes Verlag im Wesentlichen dafür verantwortlich einen Weg zu entwickeln, dass die Kochbücher zu Euch finden.