3x Erdbeer | Kaffee | Macadamia- Müsli

Was treibt Menschen dazu, sich sogenannte “Gourmetboxen” liefern zu lassen. Ist denn heutzutage keiner mehr in der Lage sich die Zeit und das notwendige Maß an Aufmerksamkeit zu nehmen, um selbst an ausgefallene Dinge, die ja nun ganz dem zeitgemäßen Charakter der Nachhaltigkeit, der Bio- Zertifizierung, Regionalität und vor allen Dingen Einzigartigkeit entsprechen sollten/ müssen, dieser Welt zu kommen? Ich denke, das gelingt immer weniger. Je mehr Informationen man heute bekommen kann, umso mehr breitet sich ein zudem ein schlechtes Gewissen bei jedem Griff ins Lebensmittelregal aus. In jedem Produkt lauert die Gefahr, man unterstütze nicht den regionalen Bauern nebenan sondern stopfe die gierigen Mäuler der Großkonzerne. So wird es einem eingetrichtert, so wird die Angst geschürt.

Da ist man froh, wenn man auf Dienstleistungen zurückgreifen kann, die einem diese Arbeit abnehmen. Auf diesem Gebiet des Lebensmittelversands gibt es hierzulande schon einige Anbieter. Wer sein Vertrauen den Foodisten schenkt, wird über deren Abonnement einmal im Monat mit verschiedenen Produkten mit den oben aufgeführten Eigenschaften versorgt. Nicht jedes Produkt ist regionale Ware, sonst müsste man auf Artikel, wie Macadamia- Nüsse oder andere tolle Produkte verzichten, aber der größte Teil stammte in der Juni- Box zum Beispiel von verschiedenen deutschen Unternehmern, die da unter anderem Mindsweets, Flores Farm oder Münchner Kindl Senf heißen.

Erdbeer- Freseco

Es stellt sich nun die Frage nach der Qualität der Produkte. Wie bei allen anderen zu verzehrenden Dingen spielt das individuelle Empfinden eines Jeden eine große Rolle. Mir gefielen alle Produkte bereits vom Äußeren anhand ihrer guten Präsentation. Geschmacklich fange ich mal bei der Ditry Harry`s BBQ Sauce an. Ich fand sie sensationell lecker. Sie hat ein mildes Raucharoma und eine sehr präsente aber nicht zu dominante Schärfe. Die gelieferten Eistees wirkten erst befremdlich, konnte man doch deutlich sichtbare Trübstoffe im Tee ausmachen. Ein Blick auf das Onlineportal von AiLaike verriet mir, dass sie auf Industriefilter verzichten und deswegen ein vorheriges Schütteln diese Ablagerungen wieder auflösen lässt. Die Kombination Zitrone- Minze empfand ich als sehr lecker, Pfirsich- Mango eher nicht, dafür mochte es meine bessere Hälfte umso mehr.

3x Erdbeer | Kaffee | Macadamia- Müsli

Die Dessertsoße habe ich gleich für eine sommerliche Erfrischung, was auch das Thema dieser Box war, verwandt. Das Rezept für die restlichen Komponenten gibt es hier aber erst später. So zog sich das Konzept bei all den anderen Produkten ohne nennenswerte Qualitätsschwankungen durch. Sie konnten schlichtweg überzeugen.

foodist
foodist.de

Ich bin mir sicher, dass viele Genussmenschen, mit dem Hintergrund nicht immer bis ins letzte Detail alles über das Produkt wissen zu wollen, sich aber trotzdem für spannende Artikel interessieren und zudem gerne verstärkt auf lokale Anbieter kleinerer Größe setzen, bei diesem Versandhandel gut aufgehoben sind. Wer dennoch bei der Belieferung die volle Packung an Informationen über das Produkt, die Herkunft und das Unternehmen braucht, wird mit der beiliegenden Broschüre bestens versorgt.

 

Hinweis der Redaktion
Ein Teil der besprochenen Produkte wurden von Unternehmen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Keep it simple!

2013-2Der Valentinstag rückt immer näher. Die Suchanfragen nach diesem Thema mehren sich, das Internet richtet sich schon seit längerem auf diesen Tag ein. Grund genug Euch wieder einmal eine Impression meiner beruflichen Schaffensstätte zu zeigen. Hier und dort reihen sich die doch so bekannten Aromen zu einer großen Sinfonie der Gelüste ein. Da paart sich Schokoladenmalto an fruchtigem Himbeegel, Joghurteis mit Nougatcreme und süßer Brickteig läßt sich gar wundervoll in lauwarme Schokoladensauce dippen… einfach eine kulinarische Oper, eine Ode an die Geschmacksknospen, eine letzte verspätete Sünde vor der Fastenzeit, eine…. mir fallen keine poetischen Vergleiche mehr ein.
Ihr müsst mir da weiterhelfen!

2013

Einen schönen Valentinstag Euch allen!

PS: Wer in Berlin ist und das hier liest, muss sich das Dessert übrigens mal aus nächster Nähe anschauen. Bei Ihrem Foodblogger Ihres Vertrauens in Ihrem Le Faubourg!!!

LeFaubourg_logo
Valentinstagsmenü

2013-3

Das neue iGelb | superhochauflösend aber trotzdem ohne Retina- Display!

Ich habe es lange angekündigt und in vereinzelten Medien wurden bereits einige Details verraten. Ich muss unbedingt die Hälfte meiner Leute zum Rapport antreten lassen. Wie konnte das passieren.

Auch wurde bereits dieser Gang in einem Lokal meiner jetzt nicht mehr engeren Wahl liegen gelassen und gefunden.
Diverse Zeitungen haben da natürlich nicht lange gefackelt und zugeschlagen, so dass auch schon Bilder vorab veröffentlicht wurden.

Doch nun zum Produkt.

Das iGelb besticht nicht zuletzt durch seine hochwertige Ausstattung.”

OK, letztes Jahr gab es ja schon die angemalte hohle iSchale. Diese Jahr legen wir nicht nur noch was drauf sondern befüllen sie sogar. Und das nicht mit irgendeinem x- beliebigen Produkt, sondern mit Spinatcrème und Kartoffelespuma. Na wenn das nichts ist.
Dazu gibt es noch gebackene Kartoffelpralinen und das konfierte iGelb. Man merkt ihm sofort seine Brillanz an und möchte da sofort in dieses cremige Etwas reinbeißen. Böse Zungen behaupten, es hätte einen Gelbstich. Das kommentiere ich nicht.

Du brauchst für dieses Objekt der Begierde den Eierschalensollbruchstellenverursacher, kurz iBruch. Die erste Palette ist davon komplett ausverkauft, kommt auch nicht wieder rein. Es bilden sich schon unruhige Schlangen vor den Einkaufszentren. Diesen Umstand bitten wir zu entschuldigen, ist von uns aber eigentlich auch nicht anders gewollt. Logisch, oder?


Wir beobachten mit höchster Besorgnis, das billige Kopien den Markt gerade überschwemmen, wir warten noch ein wenig ab, bis diese Großproduktionen lange genug angelaufen sind, um dann Patentverletzungen gerichtlich anzufechten.

Aber nun zum Rezept.

Frohe Ostern”

 

 

 

Fine Dining im Blog

Heute wird mal etwas hochgestapelt. Zu Hause aber trotzdem, zugegeben mit etwas Müh, umsetzbar. Aber man orientiert sich doch immer nach oben. Hier ist ein Beispiel mit klassischen Elementen, moderner Aufbereitung einer schwer
einzuordnenden Crossover Cuisine Küche.

Doch hier ist alles erlaubt, was schmeckt. Es gesellt sich zu dem Loup de mer Carpaccio mit Koriander, eine Jakobsmuschel mit Zitronengrasmousse, Orange und Passe Pierre, meiner geliebten Meerbohnenalge.

ruck zuck”

Von der Sache her, sind es alles machbare Komponenten. Der Loup ist schnell filetiert, gehäutet, anplattiert, mit Koriander ausgelegt und abgeschmeckt, aufgerollt und eingefroren, zack zack. Daran liegt es also nicht.

Die Orange ist ruck zuck geschält und filetiert. Das ist es wohl auch nicht.

zack zack”

Passe Pierre Algen verputzt man im Schlaf und mit Limone und Öl hat man die auch schnell mariniert. Tot macht man sich dabei wirklich nicht.

Nun gut, Zitronengrasmousse kann man toll finden, muss man aber nicht. Geht auch ohne. Finde ich aber mit leckerer. Ist vielleicht die einzige Hürde, weil es ja seine 4 Stunden braucht. Ist hier aber auch kein D- Zug, oder?

Darum darf es jetzt auch keine Ausreden mehr geben. Ran an den Speck.

 

 

12 F.A.Q. an Michela Montesano

Da hinter all den Gaumenfreuden unvorstellbar viele Menschen ihren Job voller Leidenschaft ausüben und so Teil einer langen Produktionskette werden, möchte ich Euch einige hier vorstellen.
In der neuen Kategorie “12 Food Art Questions” möchte ich mit Michela Montesano den Anfang machen. Sie ist beim Matthaes Verlag im Wesentlichen dafür verantwortlich einen Weg zu entwickeln, dass die Kochbücher zu Euch finden.

„cuisine passion légère“ Peter Maria Schnurr

„LAUT!”

Möchte man Peter Maria Schnurrs und sein Werk mit einem Wort treffend erklären, so ist dieses wohl eine der Beschreibungen, die sich beim Sichten des Buches weit nach vorne drängen.

Galt es bei den Machern der zuletzt besprochenen Bücher, mittels der gebotenen Gerichte dem Leser die eigene Philosophie des Kochens zu vermitteln, nutzt P.M.S. das Kochbuch als Podium um viele seiner Anschauungen ans Volk zu bringen.
Mittelpunkt ist aber dennoch seine stark polarisierende Küche in Form avantgardistischer Kompositionen, die zum einen viel Anklang finden dürfte,
auf der anderen Seite aber auch mächtig provozieren werden. Das scheint aber ganz im Sinne des Erfinders zu sein.

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„Sven Elverfeld. Das Kochbuch“ Sven Elverfeld & Jan Brinkmann

Die erste Kochbuchrezension in der neuen Kategorie „Kochbuchkritik“, welcher ich mich hier nun regelmäßig widmen werde, legt die Messlatte für alle weiteren zu begutachteten Werke ziemlich hoch. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, ist dies für mich eines der besten Bücher was mir in letzter Zeit zwischen die Finger gekommen ist.

Es ist nicht nur im Bereich der Food-Ästhetik „State of the Art“, sondern zeigt auch in Gestaltung und Fotografie sehr viel Neues auf.

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Ein kleines Stück Frankreich, jedenfalls so wie ich mir das vorstell`!

Wie ich es hier an der ein oder anderen Stelle schon angemerkt habe, gibt es einen Ort, zu dem ein alter Chef und Freund mich vor einigen Jahren geführt hatte und seitdem ist es für mich ein Stück französischer Lebensfreude inmitten der Hauptstadt der Musik. Finden tun wir diesen Ort im Zentrum, wobei man sich in Berlin sehr schwer tut, ein echtes Zentrum zu finden. Eines dieser ist in unmittelbarer Nähe zum “Rosenthaler Platz”. Noch ist es ein für Nicht- Berliner ein wirklicher Geheimtipp (“Mir ist schon klar, wenn man in einem Blog einen Geheimtipp postet, dass er diesen Titel lang nicht mehr tragen darf”), und nur von der Kreativenelite* Berlins erschlossen.

Dort angekommen offenbart sich einem sofort der Umstand, dass man sich hier auf einem sehr kleinen Stückchen Land der Kaffeekultur befindet. Man gehört entweder zu der Fraktion, der es aufgrund des Mottos “Der frühe Vogel fängt den Wurm” gelungen ist, einen der begehrten mit kuscheligen leicht kitschig angehauchten aber trotzdem nicht unpassenden Kissen ausgestatteten Bankplätze zu ergattern, oder man darf an einem der prinzipiell für die angebotenen Frühstücke viel zu kleinen aber dennoch hübsch anzusehenden 2er, 3er oder gar 4er Tischen Platz nehmen. Vom Letzteren gibt es aber tatsächlich nur einen. Man regelt eine größere Tafelrunde eher mit kollektivem Stühlerücken und hat dann entsprechend weniger Platz pro Person pro Tisch, Was die Sachlage mit den kleinen Tischen und den umfangreichen Frühstücksangeboten erheblich dramatisiert, aber man ist ja kreativ!

Hat man endlich die passende und wahrscheinlich einzige sich bietende Sitzgelegenheit in Anspruch genommen, bemerkt man beim ersten Besuch zwangsläufig, dass von den netten Damen keine an den Tisch kommen mag. Aber da das Lokal nun wie schon ebent erwähnt gar nicht mal so überdimensioniert ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis einem das Kärtchen auf dem Tisch freundlich aber dennoch bestimmt erklärt, dass es sich hier um einen Selbstbedienungsladen handelt. Also ab an die Theke. Die Dauer des sich Anstellens überbrückt man am besten mit dem Besichtigen der Vitrine, dort sind so mancherlei Leckereien ausgestellt… und das Gute daran, alle sind käuflich. Das geht ASngebot reicht von kleinen Karamelltörtchen, Quiche Provence, Käsekuchen bis hin zu feinen Tartes. Alles sieht frisch produziert aus und das Angebot wechselt auch.

Wir bestellten den Klassiker… das Große Französische Frühstück… man glaubt es kaum. Neben dem leckeren Brot wird da eine Auswahl an verschiedenen Wurst- & Käsesorten die unverwechselbare Entenrillettes gereicht. Ein Traum. Kostet zusammen schon einen stolzen Taler, teilt man es sich aber, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Gekochte Bioeier gibt es der Order entsprechend gereicht und die Qualität der Kaffeegetränke sind auch in Ordnung.

Natürlich ist beim “Petit Dejeuner” eine Lektüre von Nöten. Neben ausgesuchter heimischer/ regionaler Presse gibt es auch noch original Comics in französischer Sprache. Auch nicht gerade selbstverständlich.

Wer sich ein Stück Paris nach Hause nehmen möchte, hat die Möglichkeit sich recht viele der eingemachten Spezialitäten zu erstehen. Wird wohl eher bei den sich ab und an hierhin verlaufenden Touristen ziehen, denn der Berliner kommt dann doch lieber zum Frühstück wieder. Vor allen Dingen zur frühen Stund`, denn da verwöhnt einem die Morgensonne, welche bei heiterem Wetter jeden Tag den Laden auf der Ostseite streift, den Start in den schöpferischen Tag. Wo ist mein iPad? (“Ach ja ich habe ja noch gar keins, ich komme trozdem wieder”).

Café Fleury
Weinbergsweg 20, 10119 Berlin
Öffnungszeiten von Montag-Freitag: 8-22 Uhr & Samstag und Sonntag:10-22h.
*Kreativenelite= Individuum mit wenigstens einem Apple- Produkt ausgestattet, welches gut sichtbar am eigenem Körper platziert zu sein hat; derzeit mit Slim- Hosen (weiß, schwarz oder grau aber auch rot) und leichten Shirts (wahlweise lila oder auch grün), Discountlatschern, und dem obligatorischem Tuch (bei Wind und Wetter gerne aber auch Sonne) ausgestattet; unterwegs stets mit einer italienischen, koffeinhaltigen noch dazu heißen Kaffeespezialität ausgestattet natürlich “To Go” mit lactosefreier Sojamilch oder aber in Ausnahmefällen ein “Smoothie Mango”; normalerweise nicht vor 15 Uhr wach… für ein Frühstück beim bezeichneten Franzosen muß er das auch nicht früher sein, denn hier gibt es Frühstück den ganzen Tag

 

 

E pluribus unum

“Aus vielen Eines”. So wird auch hier aus vielen verschiedenen Bestandteilen eine einheitliche Komposition, welche passend zum alljährlichen Tag der mit vielen Blumen gehuldigten Vereinigung unseren heimischen Tisch schmücken sollte. Mehr als eine Dekade wird nun dieses Fest von meiner besseren Hälfte und mir gefeiert. Wie schnell ist doch diese Zeit vergangen. Man möchte meinen man habe wohl die meisten Prüfungen hinter sich, aber gerade in der letzten Zeit kommt man immer wieder zum Schluss, der sich doch oft bewährten Weisheit: “Sag` niemals nie”, anzunehmen. Bis jetzt haben wir sie aber doch alle mit Bravour bestanden und wir sind guter Dinge auch die nächsten anzugehen.

Neben der nun in den eigenen vier Wänden ausgestellten Flora, sollte es natürlich auch rein kulinarisch an nichts fehlen. Im wesentlichen holte ich mir da Unterstützung in Form von Kalbsrücken, Bulgur, Orange & Blumenkohl zur Seite um hier einmal die Wichtigsten zu benennen. Als Vorschau durfte das Anrichten der zubereiteten Komponenten bereits im letzten Post bestaunt werden. Das Video darf natürlich auch gerne als Anrichtehilfe hergenommen werden. Doch zuvor braucht man folgende…

Zutaten

…für das Bulgur

  • 250 g Bulgur
  • ca. 1 EL orientalische Gewürzmischung
  • 400 bis 500 ml Gemüsefond

…für das Gemüse

  • 1/2 x Blumenkohl
  • 2 x Karotten
  • 5 x mittelgroße Schalotten
  • 500 ml Gemüsefond
  • ca. 1 EL orientalische Gewürzmischung
  • 3 x Stangen Frühlingslauch

…die Gewürzorangen

  • 10 x Orangen
  • Lorbeer, Sternanis
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2 EL Speisestärke

außerdem…

  • 400 g Kalbsrücken “pariert”

Zubereitung

…des Bulgurs

  1. Den Fond in einem breiten Topf aufkochen und mit der Gewürzmischung, Salz & Pfeffer abschmecken.
  2. Den Bulgur nun zugeben und unter gelegentlichem Rührem bei mäßiger Temperatur quellen lassen.
  3. Beiseite stellen.

…des Gemüses

  1. Der Blumenkohl wird verputzt, also den Stiel bis kurz unter dem Ansatz der Röschen entfernen und die Röschen auf ungefähr 2,5 cm Größe zerkleinern.
  2. Die Schalotten werden nur abgeschält.
  3. Die Karotten schälen und in 0,5 cm starke Scheiben schneiden.
  4. Das Gemüse wird nun in Butter angeschwitzt und mit dem Fond aufgegossen.
  5. Nun noch mit mit dem Salz, Pfeffer, Zucker & der Gewürzmischung abschmecken und langsam köcheln lassen bis die Schalotten fast keinen Biss mehr haben.
  6. Beiseite stellen.
  7. Der Frühlingslauch wird kurz vor dem Anrichten in feine Scheiben geschnitten und kurz mit etwas Butter in der Pfanne glasiert und mit Salz & Pfeffer abgeschmeckt.

…der Gewürzorangen

  1. Acht der Zehn Orangen werden quer halbiert und mittels Saftpresse gepresst.
  2. Diesen Fond passieren und in einem Topf aufkochen und 2 Lorbeerblätter sowie ein Stück Sternanis zugeben und mit Salz und Zucker abschmecken.
  3. Nun die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser in einer Schüssel glatt rühren. Mit der Stärke wird nun der kochende Orangenfond abgebunden, dass der Orangensaft eine sämige dickflüssige Konsistenz bekommt.
  4. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  5. In der Zeit die restlichen zwei Orangen schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Über diese Scheiben wird nun der Fond gegeben.

Zu guter letzt wird das Kalbsfleisch in einer breiten & heißen Pfanne angebraten und im Ofen bei auf die gewünschte Garstufe gebracht. Nach dem Garen dieses nun noch ca. 5 Minuten ruhen lassen.

Anrichten

  • Sämtliche Bestandteile werden vor dem Anrichten erhitzt. Den Bulgur nun auf einen Teller geben im Ring anrichten und leicht von oben mit dem Löffel andrücken. Nun wird das Gemüseragout rings herum aufgelegt. Die Orangenscheiben auf den Ring geben und dabei etwas von dem Fond auf die Frucht napieren. Den Ring abziehen und eine Scheibe vom Kalbsrücken auf die Orange legen. Der Frühlingslauch auf dem Fleisch verteilen und zuletzt die Orangensauce um das Gemüse herum verteilen. Fertig!

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Rezept