…in 4 Gängen: Gänseconsommé | Steinpilze | Teigtäschle

Heike liefert uns mit ihrem vorletzten Beitrag einen heißen Gang für kalte Tage. Der Winter zeigt sich mehr und mehr von seiner gewohnten Seite und so braucht man nach teils stürmischen Tagen, Xaver lässt grüßen, eine kräftige Aufwärmung. Und die können wir uns diese Woche bei Heike abholen. Auf ihrem Blog namens „Kochzeilen“ sendet sie uns zudem einen mehr als denkwürdigen kulinarischen Dreizeiler, welcher wohl zu ihrem Gericht gehört. So ganz schlüssig bin ich aus den Versen nicht geworden, umso mehr bin ich auf ihre Erläuterungen dazu gespannt.

Gans-in-4-Gängen-2

Alleine schon das erste Bild der Teigtäschle, welches sie bereits vor einigen Tagen durchsickern lies, hat mich bereits auf ihre Seite geholt. Ich finde gefüllte Pasta zu Suppen mehr als passend und lese schaue mir gerne neue Variationen der Füllung an.

Heike-Gans-Dreizeiler

So auch hier, denn da wird die Gans zum einen als Kraftbrühe dargestellt. Was genau in der Füllung ist wird in den „Kochzeilen“ zu lesen sein. Da bin ich mir sicher.

in 4 Gängen Gans-8364-1772 - 13. Oktober 2013 - 001
Gänseconsommé | Steinpilze | Teigtäschle

PS: Ihr habt noch 5 Tage Zeit Euren ganz eigenen Beitrag für das Projekt „…in 4 Gängen“ einzusenden. Mit etwas Glück dürft Ihr den 4. und finalen Gang in diesem Monat darstellen. Als Gewinn winkt ein Buch von Daniel Humm. Deswegen sofort die Gewinnspielregeln durchlesen und Euer Gericht zur Gans an mich senden! Viel Glück und vor allen Dingen Spaß beim Kochen!

…in 4 Gängen: Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

Dieser Monat hatte für Euch nicht nur vier verschiedene Hirschgänge am Start. Nein, es offenbarte sich uns ein Quintett mit einem Zusatzgang, welcher von Judith letzte Woche aufgetischt worden ist. Der letzte planmäßige Gang jedoch stammt von Uwe. Er zeigt uns auf highfoodality.com ein Menüfinale bestehend aus Ragout vom Hirsch, das er zusammen mit den süß- suerlichen Aromen von Vanille- Quitte und Waldpilzen kombiniert.

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Gerade auch bei dem Hirsch sind wie auch bei den meisten Wildgerichten kaum Grenzen gesetzt. Zuletzt fand sich dieser sogar bei dem einen oder anderen Dessertteller wieder. Es bleibt nun abzuwarten, inwiefern sich solch ein Trend letztendlich auch durchsetzt, oder ob es nur eine kurzweilige Modeerscheinung war.

Hirsch in 4 Gängen - Uwe (2 von 2)
Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

Das sehr übersichtlich aufbereitete Diagramm von foodpairing.com (hier mit dem Beispiel “Kaninchen”)  in seiner ersten Ebene zeigt auch hier nur ansatzweise, was man überhaupt alles mit Wild auf dem Porzellan kreuzen kann. Ein Studium in den weiteren Hierarchien gibt da noch viel mehr Aufschluss und sollte ruhig mal ausprobiert werden.

wildkaninchen
foodpairing.com

Uwe hat sich, wie auch alle weiteren Teilnehmer diesen Monat, offenbar sehr bewusst mit dem Thema auseinander gesetzt. Überhaupt war dieser Monat mit dem unheimlich nutzerorientierten Start von Claudio, dem sehr unkonventionellen Gang von Tanya & Axel, dem sehr lebendigen und farbenfrohen Zwischengericht von Judith und die sehr komplexen Hirschkomposition von Dirk, der zudem mit diesem Post sein Comeback feierte, sehr geprägt von Individualität und Raffinesse. Allen Teilnehmer kann ich da nur meinen höchsten Respekt aussprechen. Vielen Dank!

Hirsch in 4 Gängen - Uwe (1 von 2)
Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

 

Hirsch

…in 4 Gängen: Hirsch | Kataifi | Blumenkohl | Karotte | Purple Curry

Die Woche ging schon etwas turbulent von statten. Das Event war von Anfang bis Ende eigentlich gut durchgeplant. Dass der ein oder andere vielleicht abspringen oder verhindert sein würde, musste ich von vornherein mit einkalkulieren. Meist ergab sich sofort eine unkomplizierte Lösung, indem ein Blogger- Kollege rasch eingesprungen ist. Judith war am Anfang solch ein Ersatzmann und sie tat es stets mit Bravour, da ihre beiden bisherigen „Einsprünge“ sehr galant und einzigartig waren.

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Gerade Dirk, welcher mit seiner Hummer- Interpretation den ersten Beitrag zum Thema „Schokolade in 4 Gängen“ beisteuerte und damit diese Serie erst in Fahrt brachte, meldete sich seit einiger Zeit nicht mehr. Auch sein Blog schien lange Zeit inaktiv zu sein, so dass ich mir so meine Gedanken machte. Nach so einigen fehlgeschlagenen Kontaktaufnahmen trat ich ein drittes Mal an Judith heran. Sie war hellauf begeistert und freute sich sehr, ein weiteres Mal dabei sein zu können. Ihr Material folgte dann prompt und genau einen Tag später, kamen mit der Meldung von Dirk ambivalente Sinnesreize zur Geltung. Auf der einen Seite freute ich mich doch über ein lang ersehntes Zeichen von Dirk und der Mitteilung, dass es ihm gut geht. Das wurde sofort übermannt von der nun undankbaren Aufgabe, mich für einen der beiden Gänge nun zu entscheiden. Ich überlegte lange hin und her und kam dann zu dem Entschluss, beide Gänge hier darzustellen. Wie ich das ins Logo packe, weiß ich noch nicht. Dafür wird es mit Sicherheit noch eine adäquate Lösung geben.

Zunächst freue ich mich, Euch nun den Hirschgang von Judith zeigen zu dürfen. Auch Sie hatte zu diesem Werdegang der Geschehnisse ein paar Zeilen verfasst.

Judith-Dreizeiler-Hirsch

So paart sich nun zu ihrem Hirschragout von der Keule ein Knusper von Hirsch mit Purple Curry, Blumenkohlcreme und 2x Karotte. Wiedermal absolut sauber und gekonnt verarbeitet. Eine sehr schön anzusehende Präsentation gibt’s obendrauf. Wie ich den Dirk kenne, artet das hier wohl in eine „Competition“ aus. Würde mich wundern, wenn es bei ihm nicht auch in einer kleinen Materialschlacht endet.

Hirsch in 4 Gängen - Judith- - 21. November 2013 - 001
Hirsch | Kataifi | Blumenkohl | Karotte | Purple Curry

 

Alle Rezepte und weiteres Fotomaterial bekommt Ihr natürlich, wie immer, bei Judith auf “In & Out Eating” zu sehen.

1 Auster, keine Perle aber viel Grünzeugs

Heute esse ich nur Dinge aus dem Meer (1 von 13)Zuletzt beschrieb ich Euch ja die Bedeutung meiner Lieblingsfarbe in kulinarischer Hinsicht.  Mit der Wahl auf „Grün“ stand ich bei diesem Thema nicht alleine da. Auch die zwei „Blogger- Kollegen“ vom „Kraut|Kopf“ teilen mit mir diese Meinung. Sie kredenzten einen erfrischenden und vitalisierenden Gurken- Smoothie, welcher als Hauptbestandteile Apfel und Gurken beinhaltete.

Ganz ähnlich geht es bei mir beim heutigen Gang zu, welcher dem Inspirationsthema „Heute esse ich nur Dinge aus dem Meer“. Bei mir beschränken sich die „Dinge aus dem Meer“ auf die 2 Hauptdarsteller, der Jakobsmuschel und der Maldon- Auster, wobei ich seit geraumer Zeit nicht mehr Speisen getreu dem Motto: „Welchen Fisch oder welches Fleischprodukt möchtest Du heute wie darstellen“ koche. Es kommt immer häufiger vor, dass man sich fast schon erst die Gemüse- und/oder die Obstsorten im Kopf zusammen stellt und danach schließlich die Frage kommt, sollte es denn wirklich notwendig sein, “Welches Tier passt denn nun dazu”. Solch eine Aufwertung der fleischlosen Komponenten war längst überfällig und vollzieht sich immer mehr, da ich finde, der Umgang immer offener und kreativer wird.

Auch der Einsatz neuer oder bisher unentdeckter Produkte schließt das nicht aus.

Seit über einem Jahr verkaufen wir im Restaurant ausschließlich die Maldon- Auster. Diese aus England stammende Auster ist für meine Begriffe stets sehr prall und im Geschmack umschreibt sie mein Lieferant als „nussig/ meerig“. Es gibt bestimmt nicht wenige unter Euch, die sich dem Verzehr sträuben. Nach meinen allerersten Austern tat ich das auch, aber mit der Zeit bin ich dann auch auf den Geschmack gekommen. Der richtige Begleiter muss mir jedoch dazu gereicht werden, was uns wieder zu dem zu Anfang erwähnten Smoothie von Yannic und Susann führt. Denn so ähnlich ist auch mein geliertes Gurken- Apfelsüppchen aufgebaut, welches mit entsafteten Gurken und Äpfeln hergestellt wird. Auch eine fleischlose Bindung wird mir mit Xanthan ermöglicht, so dass ich dieses Süppchen von der Viskosität her zähflüssiger gestalten kann, ohne auf die altbekannte Gelatine zurück greifen zu müssen.

Rezept für das Gurken- Apfelsüppchen
Zutaten:
5 Stück Gurken
5 Stück Granny Smith Äpfel
Apfelessig
Salz, Pfeffer, Zucker
2 g Xanthan auf 600 ml Fond

Zubereitung:
1. Die Gurken und Äpfel werden entsaftet.
2. Den Fond abschmecken und entsprechend der Menge mit Xanthan abbinden.
3. Gut mixen und passieren.
4. Brunoise von Gurke & Apfel in gleichen Teilen vor dem Anrichten zugeben.

Heute esse ich nur Dinge aus dem Meer (9 von 13)
Maldon Auster & Jakobsmuschel | Gurke | Apfel

So kommt es, dass ich neben dieser Auster noch gebratene Jakobmuschel, Gurkenchutney, 3x Apfel (Apfelblüten, Apfelgelee mit Joghurt, frisch geschnittene Apfelscheiben) & Wildkräuter anrichte.

Den meerigen Geschmack konnte ich zu dem noch mit dem tollen Gewürz namens „Dill- Nori“- Sprinkles unterstützen. Diese Gewürzmischung wird von Bettina Matthaei vertrieben, welche kürzlich in Ihrem Buch viele Ihrer Weisheiten zusammenfasste. Es beinhaltet neben geröstetem Sesam noch Rosenblütenblätter, Norialgen, Salz und Dillblüten. Einfach traumhaft und ich habe bisher noch kein vergleichbare Mischung gefunden.

Heute esse ich nur Dinge aus dem Meer (11 von 13)
Heute esse ich nur Dinge aus dem Meer

So mache ich mir die Auster schmackhaft, welche mir bei unserer ersten Begegnung so gar nicht schmecken wollte, auf diese Art und Weise aber ist sie für mich doch sehr begehrenswert.

Rewe

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

Heute koche ich meine Lieblingsfarbe

unbenannt (148 von 166)-1751 - 17. März 2013 - 004
“Thunfisch & Gänseleber | Kräuterrisotto | Kräutersalat”

Das REWE- Projekt ist nun in vollen Zügen. Viele Posts hat es bis heute auf den verschiedensten Blogs gegeben. Jeder der teilnehmenden Blogger konnte zeigen, was er so auf dem Kasten hat, um Euch das Kochen am heimischen Herd mit neuen Inspirationsquellen aufzufrischen. Mir macht es einen heiden Spaß, da ich selbst auch gezwungen bin, meine manchmal auch eingefahrene Rituale neu zu beleuchten und zu hinterfragen.

Doch heute seid Ihr am Zug!

REWE möchte nun von Euch wissen, was Kochen für Euch bedeutet. Dafür haben sie sich den Inspirationsmacher „Heute koche ich meine Lieblingsfarbe“ ausgedacht. Unter diesem Aspekt, dürft Ihr Euch eine Woche Gedanken machen, was Ihr mit Eurer Lieblingsfarbe so rein kochtechnisch verbindet. Das klingt im ersten Moment recht komisch, ist aber eigentlich sehr einfach. Erst letztes Jahr konnten wir doch mit dem fantastischen Blogevent von Uwe bestaunen, was da so alles geht. Unter dem Namen „Cookbook of Colors“ sammelte er zu den verschiedensten Farben Gerichte mit ihren Rezepten.

Natürlich darf ich Euch einen kleinen Vorgeschmack geben und präsentiere Euch meine Lieblingsfarbe als Gericht. Es handelt sich um die  Farbe „Grün“. Sie symbolisiert für mich jedes Jahr aufs Neue das Frühlingserwachen, welches stets damit verbunden ist, dass die Saison der Kräuter wieder in den Startlöchern steht. Sie sind für mich enorm wichtig in der Speisenbereitung geworden, kann man doch mit ihnen den Geschmack in vielerlei Hinsicht lenken und verstärken. Ein Beispiel für diese tolle Farbe ist das Kräuterrisotto mit Thunfisch, Gänseleber und Kräutersalat. Für mich gibt es kaum eine erfrischendere Möglichkeit ein Risotto zu genießen.

unbenannt (150 von 166)-1749 - 17. März 2013 - 005
“Grün” | #hungrigaufneues

In diesem Sinne hoffe ich auf viele Beiträge von Euch. Den veröffentlicht Ihr am besten in Form zweier Bilder (ein Foto Eurer Zutat und dem fertigen Gericht) unter Eurem Instagram Account mit dem Hashtag „hunrigaufneues“. Ich werde also mein Bild mit #hungrigaufneues gleich posten und bin gespannt auf Eure Beträge.

Rewe

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

Eine süße (N)ostalgie von Kaffee und Schokolade!

“Kaffee”

Die Rewe- Aktion stellt einen doch vor so manche Herausforderungen. Manchmal möchte einem bei dem vorgeschlagenen Inspirationsthema einfach nicht einfallen. Da gab es in den vergangenen Wochen schon so einiges an Hin und Her. Bei dieser Aufgabe fiel es mir jedoch alles andere als schwer, das zu definieren, was mich beim Verzehr glücklich macht. Ich selbst bin ein passionierter Schokoladenfan. Ich ziehe die Schokolade allem vor. Es gibt kaum etwas anderes Genießbares, welches ich ebenso wertschätze. Aber eine Sache gibt es noch. Den Kaffee.

Es gab einst ein Projekt namens „So viel lebst Du“, welches unter anderem darstellte, wieviele Tassen Kaffee ein Mensch in seinem Leben konsumiert. Man baute dafür 77.000 Becher auf, ich möchte meinen, das würde bei mir nicht reichen, derart regelmäßig und gerne trinke ich dieses koffeinhaltige Heißgetränk.

So kann ich von mir behaupten, dass mich eine Tasse Kaffee als auch ein Stück gute Schokolade glücklich macht. Beides zusammen scheint wohl eine explosive Mischung zu sein. Nicht selten aber stelle ich dieses Zusammenspiel in meinen Gerichten dar. Gerade die kalten Monate im Herbst und Winter bieten sich für solche Aromenspiele an.

So habe ich mich an eine Adaption eines französischen Kaffeegetränks gewagt und den „Café au lait“ als Dessert aufleben lassen. So gibt es in einer Kuppelform ein gefülltes Birnenmousse,  Portweinbirne, Kaffeecreme, Gewürzkaffeeeis und Atsinakresse. Atsinakresse ist eine nach Anis schmeckende Sorte, welche wunderbar zu Dessertspeisen passt. Unterstützt werden die verschiedenen Komponenten immer auch durch ein wenig oder auch mal mehr Schokolade.

Milchmädchen- - 09. November 2013 - 001
Die zwei Protagonisten werden zudem noch passend durch eine (n-)ostalgische Kaffeezutat unterstützt. Die Rede ist vom Milchmädchen. Eines der wenigen „Ost“- Produkte, das bis heute erhalten blieb. Das Milchmädchen ist nach wie vor eine gesüßte Kondensmilch und wird von mir mit ein wenig Frischkäse zu einer spritzfähigen Masse verarbeitet und mit den anderen Zutaten auf dem Teller angerichtet.

Sowas stimmt mich beim Verzehr glücklich, einigen Gästen erging es ebenso.

Brasserie Le Faubourg September 2012 (98 von 157)-1405 - 26. September 2012 - 004
“Café au lait”

 

Rezept für das Gewürzkaffeeeis

Zutaten
0,5 Liter Sahne
15g Instant-Kaffee
35g Kaffeebohnen
1 Gewürznelken
1 Vanilleschoten
1 Lorbeerblätter
10 Koriandersamen
4 Eigelb
2 Eier
100g Zucker
75g weiße Kuvertüre
5ml Cognac
10ml Whisky

Brasserie Le Faubourg September 2012 (95 von 157) - 26. September 2012 - 003
“Kaffee & Schokolade”

Zubereitung
1. Die Sahne zusammen mit dem Instant- Kafee, den Kaffeebohnen und Nelken erhitzen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach passieren.
2. Erneut aufkochen.
3. In der Zwischenzeit die Eigelbe, die Eier und den Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen.
4. Die Kaffeemischung zu den Eiern geben.
5. Von der Hitze nehmen und den Alkohol und die klein geschnittene Kuvertüre zugeben und auflösen.
5. Im Kühlschrank auskühlen lassen und danach in einer Eismaschine abdrehen.

Brasserie Le Faubourg September 2012 (91 von 157)-1410 - 26. September 2012 - 002
“Birnenmousse | Kaffeecreme | Gewürzkaffeeeis | Milchmädchen”

Rewe

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

Wahabi Nouri | "piment"

Schon seit dem Jahr 2001 ist er mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet und hebt somit die hierzulande eher selten auf diesem Niveau angebotene marokkanische Küche auf ihren ganz eigenen Sockel.

Die Rede ist von Wahabi Nouri. Ein Jahr früher eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant namens “piment”. Seine anfänglichen Schwierigkeiten sich zu finden, konnte er glücklicherweise handhaben in dem er einige Besuche europäischer Spitzenköche unternahm. Er schaffte es den Spagat zwischen der europäischen “Haute Cuisine” und der marokkanischen Kochkultur zu meistern. Einer Kultur, die auf den ersten Blick so gar nicht auf die Gourmetschiene umzusetzen sei.

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…in 4 Gängen: Kürbis | Serrano | Junge Erbsen | Erbsensprossen

Dass Trends sich viel schneller verbreiten und herumsprechen hat sich zuletzt grundlegend mit dem Beginn des Internetzeitalters geändert. Die dadurch nun entstandenen sozialen Netzwerke sind imstande jede Nachricht innerhalb von wenigen Augenblicken an fast jeden Ort auf dieser Welt zu bringen. Früher hatte es immer ein zwei Jahre gedauert, bis so neue Entwicklungen in alle Schichten der Bevölkerung vorgedrungen sind.  Das hat man besonders in der Welt der Mode begutachten können.

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Heute ist das Geschäft viel schnelllebiger, man kann durch die Masse an Mitteilungen kaum noch unterscheiden, was wichtig ist und ist auf besondere Filter angewiesen.

Ein solcher Filter kann auch ein Blog sein. Zum Beispiel der von Judith namens „In & Out Eating“. Auf dieser Plattform berichtete sie vor einiger Zeit vom Cooktank in Frankfurt, der neben dem neuen Trendgemüse („Knollensellerie“) auch den einzigartigen Parmesansud von Thomas Macyszyn hervorgebracht hat.

Judith-Dreizeiler-Kürbis

Diesen wandelte sie auf ihre Art für den Suppengang des Kürbis` ab und kreierte mit der kürzlich auch von mir hier vorgestellten Erbsenkresse einen wunderbar anzuschauenden Gang an, welcher sehr puristisch anmutet und aufs Wesentlichste reduziert scheint. Chapeau!

unbenannte Fotosession--2-1738-1739 - 22. Oktober 2013 - 002
Kürbis | Serrano | Junge Erbsen | Erbsensprossen

René Redzepi | "A Work in Progress: Notes on Food, Cooking and Creativity"

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René Redzepi | © Peter Brinch

Eigentlich ist es keinem zu erklären, dass ich das erste Werk namens “Time and place in nordic Cuisine” von René Redzepi, der bis vor kurzem noch als Chefkoch des weltbesten Restaurants geadelt wurde (3 Mal in Folge an der Spitze der “The worlds 50 best restaurants”), bisher noch nicht besprochen habe. Es dürfte sich zumindest doch für meine eigene „Top 50 Rangliste“ der bis dato hier rezensierten Bücher bestens empfehlen. Ich werde das nachholen.

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Kulinarische Überflieger

Roland Trettl | "Kulinarische Überflieger 2013"

Eine Dekade ist vollzogen. Nach nun 10 Jahren ist das Restaurant Ikarus längst zu einem Zentrum der weltweiten Kocheliten geworden. Sie versammeln sich unter der Schirmherrschaft von Eckard Witzigmann und dem Chefkoch Roland Trettl zu einem monatlich wechselndem Event, welches zum Thema hat, dem Gast Tag für Tag eine unvergleichliche Vielfalt anzubieten. Jedes Jahr sind 11 verschiedene Gastköche, die zu der Speerspitze ihrer Zunft zählen, für einen Monat Gastkoch im Hangar 7 in Salzburg.
Solch eine Einladung ist für den Auserwählten quasi als Ritterschlag zu werten. Unzählige Größen haben hier schon gekocht und aufgetischt. Dabei spielte nie die Herkunft oder Nationalität eine Rolle, einzig und allein die Qualität und Einzigartigkeit des Kochstils entschieden über die Tauglichkeit.

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