Tomate

Die Tomate • Das natürliche Glutamat

Der Sommer ist durch. Das war’s. Die große Hitze ist wohl nicht mehr zu erwarten. Was passt da besser als den ziemlich heißen Sommer noch einmal mit einem erfrischenden Tomatensalat, krossen Brot und cremigen Ziegenkäse zu zelebrieren? Doch so ein üblich marinierter Salat von der Tomate soll es heute nicht sein. Auch der Ziegenkäse ist mir in seiner ursprünglichen Form ein wenig zu langweilig. So wird beides ein wenig getunt und kommt samt knuspriger Stulle auf’s Brett. Umami pur sozusagen.

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Artischocke

Wie die Artischocke einem das Leben schwer macht

Deutschlands Spitzengastronomie hatte ja lange Zeit damit zu tun, sich von der äußerst bestimmenden frankophilen Kochweise zu lösen. So war es kaum möglich, eine eigene Identität zu schaffen. Zu durchwachsen war die deutsche Kochlandschaft mit all den Gartechniken und Produkten. Die Kommunikation erfolgt noch heute auf fachlicher Ebene im Termini aus dem Französischen, was per se ja nicht schlimm ist, nur umso deutlicher zeigt, wie stark man sich überall auf der Welt dem Einfluss gebeugt hat. Ich verbinde daher furchtbar viele Gerichte und Methoden mit Frankreich und deren Küche. Wie kaum ein zweites Gemüse, versinnbildlicht für mich die Artischocke eben dieses französische Flair und Lebensstil. Daher geht es heute im Rezept auch vornehmlich um die Artischocke und meinen Lieblingseintopf.

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Le Creuset

Le Creuset – Mit der französischen Leichtigkeit kochen

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Es gibt so einige Dinge in der Küche, die sind für mich unverzichtbar. Das können unterschiedlichste Gegenstände sein. So zum Beispiel altes Porzellan, auf denen man schon die tollsten Gerichte angerichtet hat. Oder dieser eine Holzlöffel, der sich irgendwie immer am Besten an die Schüssel anzuschmiegen scheint. Oder etwa auch das tolle japanische Messer, welches einfach nur perfekt ist, bei jedem Schnitt und der mir durch die großartige Verarbeitung und dem organischen Griff fast wie ein verlängerter Arm erscheint. Mein neuer gusseiserner Bräter von Le Creuset besitzt enorm großes Potential auch solch ein ständiger Begleiter zu werden. Das habe ich bereits beim Zubereiten des ersten Rezepts bemerkt.

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Brasserie Colette

Behind the Scenes in der Brasserie Colette

Es gibt Orte, die bleiben mir stets in Erinnerung. Mit denen verbindet man unerreicht schöne Begegnungen. Das damals Genossene wird in Folge dessen gern auch zum Lieblingsessen erkoren. Sowas passiert ziemlich selten und ereignete sich für mich in der Brasserie Colette in München. Hier habe ich einen ziemlich perfekten Tag mit der bestmöglichen Gesellschaft überhaupt ausklingen lassen. Daher war es für mich seitdem ein Bedürfnis, der Brasserie Colette, die es ebenso in Berlin als auch in Konstanz gibt, erneut einen Besuch abzustatten, um dort einmal im Rahmen der Berlin Chef Stories hinter die Kulissen zu blicken. Natürlich folgt für mich aufgrund der Nähe erstmal ein Besuch in der Hauptstadt.

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“Chef. La Grenouillère” von Alexandre Gauthier

Mein Kochbuchregalsystem ist absolut überfordert. Ich habe keinen Platz mehr. Kürzlich entdeckte ich dort einen Schatz, der wirklich erst im wahrsten Sinne des Wortes noch ausgehoben werden musste. Ich fand in der zweiten Reihe ein nahezu unberührtes Werk aus dem Jahre 2014 von Alexandre Gauthier mit dem Namen „Alexandre Gauthier, Chef. La Grenouillère“. Ich kann mir diesen Fehler nicht verzeihen. Ich wollte es Euch schon längst vorgestellt haben. Das hole ich nun nach.

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So kann man sich täuschen!

Werbung-grauBei der von Nespresso organisierten kulinarischen Reise nach Lyon im wunderbaren Frankreich stand auch noch ein Event mit dem Thema Kaffee an. Wie sollte es denn eigentlich auch anders sein?

Grund dafür war die Veröffentlichung von drei neuen entkoffeinierten Nespresso- Sorten, die es nun schon seit fast vier Wochen käuflich zu erwerben gibt. Zusammen mit einigen anderen internationalen Gästen wurde ich dafür ins „L`Atelier | Nespresso“ eingeladen, eine Art Pop- Up Restaurantkonzept inmitten einer alten Fabrikhalle. Auf den zwei Etagen erschloss sich im Erdgeschoss eine Art kleines Studio mit Plätzen für die Darbietung der Philosophie was hinter dem Produkt dieser entkoffeinierten Sorten steckt. Im Obergeschoss wurde später zu einem Dinner mit dem Schwerpunkt Kaffee geladen.

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Specialty Coffee : Paris Awakening

Frankreich, das Land der Gourmets. In den dieser Woche war sie wieder einmal das Zentrum der Kulinarik. In Lyon trafen sich die Köche dieser Welt, um sich mit ihren besten Kreationen und Kochkünsten zu präsentieren. Der Bocuse d`Or wird alle zwei Jahre ausgetragen und dieses Jahr war es wieder soweit.

Ich hatte die tolle Gelegenheit, vor Ort sein zu dürfen und freue mich, in den nächsten Tagen hier davon zu berichten. Doch vorab gibt es hier ein kleines Sonntags- Kino, welches Euch Frankreich und dessen Liebe zum Kaffee näher bringt.

 

© Puxan BC

Anne- Sophie Pic | "Le livre blanc"

Porträt
Anne- Sophie Pic

Am meisten beeindrucken mich bei gastronomischen Konzepten die Einrichtungen, welche für Tradition und gleichzeitig auch für Entwicklung stehen. Unternehmen, welche sich niemals auf deren Lorbeeren ausruhen und stets für eine Neuorientierung offen sind. Solch eine Gastronomie lebt oft auch von der Vielfalt und dem ständigen Hinterfragen bewährter Methoden.

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Keep it simple!

2013-2Der Valentinstag rückt immer näher. Die Suchanfragen nach diesem Thema mehren sich, das Internet richtet sich schon seit längerem auf diesen Tag ein. Grund genug Euch wieder einmal eine Impression meiner beruflichen Schaffensstätte zu zeigen. Hier und dort reihen sich die doch so bekannten Aromen zu einer großen Sinfonie der Gelüste ein. Da paart sich Schokoladenmalto an fruchtigem Himbeegel, Joghurteis mit Nougatcreme und süßer Brickteig läßt sich gar wundervoll in lauwarme Schokoladensauce dippen… einfach eine kulinarische Oper, eine Ode an die Geschmacksknospen, eine letzte verspätete Sünde vor der Fastenzeit, eine…. mir fallen keine poetischen Vergleiche mehr ein.
Ihr müsst mir da weiterhelfen!

2013

Einen schönen Valentinstag Euch allen!

PS: Wer in Berlin ist und das hier liest, muss sich das Dessert übrigens mal aus nächster Nähe anschauen. Bei Ihrem Foodblogger Ihres Vertrauens in Ihrem Le Faubourg!!!

LeFaubourg_logo
Valentinstagsmenü

2013-3

„ph10“ – Pierre Hermé

Aus dem Sohn eines Pâtissiers in vierter Generation ist längst ein hiesiger Geschäftsmann mit einem nicht zu unterschätzenden Pralinenimperium mit achtstelligen Jahresumsätzen geworden. Pierre Hermé ist eine Ikone schlechthin, ein Superlativ in sich. Seine Laufbahn begann bereits im Alter von 14 Jahren, welche er fortan ohne Unterlass aufbaute. Nach etlichen Stationen folgte 1996 seine erste Unternehmensgründung. Er interpretierte die Macarons neu und erhob sie so zu Frankreichs beliebtesten Feingebäck. Er gilt als oft kopiert und nie erreicht.

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