12 F.A.Q. an Denis Feix

12 FAQ an Denis Feix (1 von 2)Seit zwei Jahren nun ehrt man das Team um Denis Feix im „Il Giardino“ mit 2 Sternen im Guide Michelin. Er überzeugt mit seiner „Modernen Naturküche“ in Niederbayern. Dort , in Bad Griesbach, gehört er zweifellos zu den besten seines Landes und führt trotzdem noch unverständlicherweise fast schon eine Art Schattendasein. Für meine Begriffe vollkommen unbegründet. Seine kulinarischen Ansichten offenbart er uns in den 12 Food Art Questions.

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12 F.A.Q. an Matthias Diether

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Matthias Diether

Auf das Restaurant „first floor“ werfe ich immer ein besonderes Auge, war es doch für mehr als viereinhalb Jahre meine Wirkungsstätte. Damals schaffte ich unter dem damaligen Küchenchef Matthias Buchholz. Seit ebenfalls mehr als vier Jahren kocht nun dort Matthias Diether oben auf. Er verstand es in recht kurzer Zeit sich in der Hauptstadt zu etablieren und der Küche des Hotel Palace seinen eigenen Stempel aufzudrücken.

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12 F.A.Q. an Daniel Humm

Daniel Humm ist in den letzten Jahren eine unglaubliche Karriere geglückt. Wie bei kaum einen anderen verfolge ich diese mit großer Begeisterung. Er stellt die kulinarische Landschaft der amerikanischen Ostküste auf den Kopf und bezaubert mit seinen beiden erschienenen Kochbüchern namens „Eleven Madison Park“ und „I love NY“ auch die europäische Fangemeinde. Eine Interviewanfrage meinerseits war da mehr als zwingend, doch habe ich nach der ersten Vertröstung, ich solle mich doch noch ein halbes Jahr gedulden, schließlich habe er gerade wegen des 5. Platzes der weltbesten Restaurants viel um die Ohren, kaum noch an eine positive Rückmeldung zu denken gewagt. Als Einstieg in das neue Jahr gibt es für Euch ein erklassiges Interview aus den Staaten. Er beantwortete die 12 Food Art Questions und beglückt uns mit sehr interessanten Einsichten der lukullischen Welt von Amerika. Viel Spaß mit diesem Beitrag von D. Humm und allen ein Frohes Fest.

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12 F.A.Q. an Kevin Fehling

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Vieles gibt es eigentlich nicht mehr über Kevin Fehling zu schreiben. Er ist seit einiger Zeit ein sehr stark gefragter Charakter aus der deutschen Spitzengastronomie, nicht zuletzt durch den dritten Stern, welcher ihm letztes Jahr vom Guide Michelin verliehen wurde. Somit ist fast alles erreicht, was man sich als Profikoch als Ziel setzen kann, es gilt nun diese Auszeichnung Jahr für Jahr zu verteidigen. Davon kann der letzte Kandidat der 12 F.A.Q. Harald Wohlfahrt mit Sicherheit ein Lied singen, gelang ihm doch dieses Kunststück schon zum 20. Mal in Folge. Aber bei Kevin Fehling habe ich dieses Jahr ein gutes „Feeling“.

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…im Close up: Judith Lemcke

Nun erweitern wir unsere kleine behagliche Runde mit einer weiteren Juristin. Neben Wolfgang ist sie nun die bereits zweite juristisch bewanderte Foodbloggerin im Bunde. Mit dem gestrigen Teller bescherte sie uns eine sehr gelungene asiatische Variante der Kartoffel und ich bin auf ihren nächsten Teller sehr gespannt. Was sie in unserem Interview, welcher hier alle teilnehmenden Hobbyköche zu Wort kommen lässt, könnt Ihr auf den folgenden Zeilen nachlesen.

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Judith Lemcke Porträt- - 27. September 2013 - 001
Judith Lemcke

Geburtstag: 02.10.1984
Geburtstort: Bühl
Wohnort: Ettlingen
gelerntes Handwerk: Wirtschaftsjuristin
Name des Blogs: „In and Out Eating“
Link: http://www.inandouteating.de

Info     
Ich bin eine leidenschaftliche Chaotin mit einem Hang zur absoluten Perfektion und mache mir dadurch des Öfteren selbst das Leben schwer! Da ich mich für vieles schnell begeistern kann, fällt es mir oft nicht leicht, mich für DEN einen Weg zu entscheiden – aber bekanntlich führen ja zum Glück viele Wege nach Rom! Als studierte Wirtschaftsjuristin merkte ich schnell, dass das Verstecken hinter Paragrafen und verstaubten Büchern nichts für mich ist – zu ausgeprägt ist meine kreative Seite! Und so entschloss ich mich Anfang des Jahres mein Hobby zum Beruf zu machen und gründete u.a. zusammen mit drei Freunden ein Catering Unternehmen.

1. Zum Bloggen bin ich gekommen durch …
… hm, Essen an sich hatte schon seit je her einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Zudem war es jahrelang mein Traum á la Karla Kolummna mit einer Kamera bewaffnet durch die Gegend zu rennen und eine Story nach der nächsten zu jagen. So tat sich eins nach dem anderen zusammen und mit tatkräftiger Unterstützung meiner mitwirkenden Jungs (Julien und Julian) wurde schließlich In and Out Eating vor knapp einem Jahr geboren.

2. Inspirationen für meinen Blog bekomme ich durch …
… so ziemlich alles und jeden. In den dümmsten Momenten kommen mir oft die besten Ideen. Gerne hole ich mir natürlich Inspirationen in den unterschiedlichsten Restaurants oder beim stundenlangen durchblättern von Kochliteratur. Die größte Inspiration für mich ist jedoch die Natur – mit all den Schätzen, die sie hervorbringt.

3. Über- bzw. unterbewertet finde ich …
Ich bin kein Fan von zu extremen Trends jeder Art. Sei es zu chemisch veränderte speisen oder die 101. “neue” Kochshow im TV. Dieser Überfluss und die Trendhascherei können mich des Öfteren tierisch nerven.
Unterbewertet finde ich das allgemein leider nicht vorhandene Verständnis der Menschen für Lebensmittel und Ernährung. Einfach mal die Augen öffnen und seine Umwelt ganz bewusst wahrnehmen fände ich da mal einen guten Ansatz.

4. An der deutschen Bloggerlandschaft finde ich …
… gut, dass sie so schön vielfältig und zunehmend professioneller wird. Zwar nimmt die Quantität rasant zu, doch ich finde auch immer mehr Blogs, die mich durch beachtliche Qualität überzeugen.
Schlecht, oder besser gesagt nicht so schön finde ich, dass es immer noch sehr verpönt scheint, wenn man seinen Blog vermarktet. Natürlich stehen für mich auch die Liebe zum Essen, Schreiben und Fotografieren im Vordergrund und es bereitet mir unwahrscheinliche Freude! Aber ich finde, anders als viele Bloggerkollegen/innen nichts Verwerfliches daran, wenn man auch mal für seine Mühen entlohnt wird – in welcher Form auch immer!

5. Am besten essen war ich jemals bei …
..PUH (!) schwere Frage! Ich habe es (wie vermutlich jeder) als Kind geliebt bei meiner Oma zu essen oder Sonntags am Tisch zu sitzen, wenn meine Mama für die ganze Familie gekocht hat. Dies gehört genauso zu meinen schönsten Erinnerungen, wie Meeresfrüchte direkt am Strand zu essen! Bei Restaurants tue ich mich sehr schwer. Wenn ich mich momentan entscheiden müsste, wäre es wahrscheinlich bei Tim Raue – da ich einfach ein Fan seiner Küche bin.

6. Ich habe etwa 50, 100, unzählige Kochbücher und mein Lieblingsbuch heißt
die in der ganzen Wohnung verteilt zu finden sind. Für ein Lieblingsbuch kann ich mich nicht entscheiden

7. Mein Lebensmotto lautet:
(Das wechselt ehrlich gesagt je nach Stimmungslage!) Momentan gefällt mir:
“Remember STRESSED spelled backwards is DESSERTS!“

Meine 4 Lieblingsblogs sind:
Da reichen vier nicht aus J Ich liebe und lese regelmäßig alle Blogs, die hier vertreten sind. Was mich außerdem begeistert sind:

http://sternefresser.de
http://photisserie.de

12 F.A.Q. an Thomas Macyszyn

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Die Karriereleiter eines Kochs, welche im klassischen Sinne über Posten wie vom Commis de cuisine, Demichef, Chef de partie, Chef tournant, Souschef bis hin zum Chef de cuisine vorgesehen ist, beschritt T. Macyszyn erst garnicht. Nach der bestandenen Prüfung verging noch nicht mal ein Jahr, bevor er zum Küchenchef aufstieg. Auch die sternefresser erkannten sein Potential und luden ihn zum CookTank ein. Mit seiner Teilnahme in Frankfurt zeigte er nur im Ansatz, was noch von ihm zu erwarten ist. Grund genug mir seine Antworten für den kulinarischen Fragebogen zu sichern.

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…im Close up: Claudio Del Principe

“Claudio sollte eigentlich hier niemanden vorgestellt werden müssen”, so lautet wahrscheinlich die Meinung der meisten Foodblogger. Für die Leser, welche neben dem Kochen auch noch andere Hobbies haben und das Ganze vielleicht auch noch professionell, und das unterscheidet die kochende Fraktion vom Rest der Menschheit, so besagt es doch ein Dokument, das kürzlich im Netz gefunden wurde, gibt es hier seinen ganz persönlichen Steckbrief. Wer mehr von ihm Lesen möchte und das auch gerne mal offline, der holt sich am besten sein Buch. Und Claudio heiße ich herzlich willkommen im Club der “4- Gänger”.

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Portrait_Dachterasse_s - 11. August 2009 - 001
Claudio Del Principe

Geburtstag: 02.11.1967
Geburtstort: Basel
Wohnort: Binningen bei Basel
gelerntes Handwerk: Werbetexter
Name des Blogs: „Anonyme Köche“
Link: http://www.anonymekoeche.net

Info     
Ich bin freier Autor und Werbetexter, arbeite und lebe mit meiner Frau und zwei Söhnen in der Schweiz und freue mich, wenn ich diese heftige Leidenschaft fürs Kochen und Genießen entfachen kann, die in so vielen von uns schlummert.

 

1. Zum Bloggen bin ich gekommen durch …
… reine Notwehr. Die Leute um mich herum konnten es nicht mehr hören, wenn ich übers Kochen sprach. Zum Glück gibt’s im Web genug Verrückte, die mein Gesülze lesen wollen.

2. Inspirationen für meinen Blog bekomme ich durch …
… Lebensmittel. Sie sprechen zu mir. Also muss ich sie nach Hause nehmen und mich gut um sie kümmern. Bilder und Menschen treiben mich aber auch regelmässig an den Herd.

3. Über- bzw. unterbewertet finde ich …
Überbewertet: Kulinarische Trends. Immer.
Unterbewertet: Kulinarische Tradition. Meistens.

4. An der deutschen Bloggerlandschaft finde ich …
… gut, dass es unheimlich viele leidenschaftliche Leute gibt, die bereit sind, so viel zu geben und es mit anderen zu teilen. Wenn es etwas Schlechtes gibt, dann ist das Gute daran, dass man es einfach wegklicken kann und es nicht zu lesen braucht.

5. Am besten essen war ich jemals bei …
… Horst Petermann, Kunststuben war toll. Aber ganz ehrlich – das beste Essen besteht für mich aus vier Komponenten: dem Essen, dem Ort, der Zeit und den Menschen. Und da steht auch das einfache italienische Fischrestaurant ganz weit oben im Genusshimmel.

6. Ich habe etwa 100 Kochbücher und mein Lieblingsbuch heißt …
… Made in Italy von Giorgio Locatelli.

7. Mein Lebensmotto lautet:
“Lebensmottos kann man nicht essen, also vergiss es.“

Meine 4 Lieblingsblogs sind:
http://nutriculinary.com
http://blog.dasmagazin.ch/author/christian-seiler/
http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/wordofmouth
http://lamiacucina.wordpress.com

 

12 F.A.Q. an Bettina Matthaei

Bettina Matthaei veröffentlichte kürzlich ihr wundervolles Buch über Gewürze und deren Einsatzmöglichkeiten. Die bei solche einer Qualität hier schon obligatorische Buchbesprechung folgte prompt. Nun möchte ich auch immer wieder gerne mehr über die Person hinter der Arbeit erfahren. Diesen Blick gewährt sie uns, und füllte mir umgehend den kulinarischen Fragebogen aus.

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Heike von Au

…im Close up: Heike von Au

Mit der Architektin Heike von Au haben wir eine weitere aus der Kreativenbranche. Gestern stellte sie hier ihren Gang zum Lachs- Monat vor und überzeugte sofort, wie man leicht an der Resonanz auf Facebook sehen kann. So langsam haben wir fast alle Mitstreiter im Boot und mehr Wiederholungstäter wird es dann hier bei den nächsten Zyklen geben. Ich freue mich schon darauf. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit dem Fragebogen von Heike.

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…im Close up: Claudia Annette Zaltenbach

Der Mai wurde nun mit dem letzten Gang des Spargelmenüs von Claudia gestern würdig abgeschlossen. Bei den vielen bisher veröffentlichten Fragebögen, welche jeder Teilnehmer über sich ergehen lassen muss, wird richtig ersichtlich, dass das Foodbloggen wirklich keinen Schubladenmenschen kennt.
Wir hatten hier schon eine Kommunikationsdesignerin, einen Diplom- Wirtschaftsinformatiker, studierte Politikwissenschaftlerin mit derzeitiger Einstellung als Online Marketing Managerin, eine Kommunikations- Designerin, eine Werbekauffrau, einen „Koch | Kellner | Bürokaufmann“ derzeit bei der Wehrpflicht beschäftigt, einen Rechtsanwalt und einen „Dokumentenlogistiker“. Meine Wenigkeit ist Koch und mit Claudia kommt nun noch eine Diplom- Ingenieurin für Bekleidungstechnik hinzu. Wer mag da denn noch von Klischee sprechen?

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