Thermomix TM6

Heimlich, still und leise… der neue Thermomix TM6

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Vorwerk veröffentlichte nun ihr neues Flaggschiff in der Abteilung der Küchenhelfer. Das Unternehmen aus Wuppertal hat ohne großes Tamtam den Nachfolger des TM5 auf den Markt gebracht. Folgerichtig wird dieser auf den Namen TM6 hören. Äußerlich gibt es kaum Änderungen, während hingegen es im Inneren mächtig rappelt. Hier hat man kräftig an den Schrauben gedreht. Alle Funktionserweiterungen und Anpassungen erfahrt Ihr natürlich hier.

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Berliner Speisemeisterei

Spe(c)kulatius 2.0

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Es weihnachtet wieder sehr und der Weihnachtsmann schickt erneut seine Vorboten auf unsere heimischen Keksteller. Denn an jedem 6. Dezember eines Jahres schickt sich der Nikolaus an, uns mit seinem Spekulatius zu begeistern. Doch in Wahrheit ist das ein einziger Lügenkeks. Der kommt ja komplett ohne Speck daher.

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Cook-Key

Der Thermomix mit neuem Feature: Cook-Key

Die F.A.Z. schrieb vor zwei Jahren, dass alle 38 Sekunden sich ein Thermomix auf der Welt verkauft. Die Küchenmaschine der aktuellsten Generation wird nun erneut kräftig aufgewertet. Als erster Küchenhelfer seiner Klasse bietet sie er nun eine direkte Verbindung zu einem Rezeptportal via Wifi an. So erfindet man mit dem drahtlosen Zugang zu dieser Oberfläche einen neuen Zugang, der einem viel Input für die eigene Maschine ermöglicht.

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Return of the Dampfnudel

In letzter Zeit habe ich mich doch schon sehr arg dem Part der Desserts abgewandt. Das ist natürlich ein Zustand, der nicht so bleiben darf. Darum habe mich einem der drei Hefewürfel angenommen, welche sich schon seit einigen Tagen im Kühlschrank auf charmante Art & Weise anboten. Galt es nur noch einen passenden Partner für dieses Vorhaben zu gewinnen. Ein Tweet von Katharina brachte mich da auf den richtigen Gedanken. Sie hatte ihren diesjährigen ersten Rhabarber in den Händen und ich war verwundert, dass das für einen solchen Genussmenschen für meine Begriffe sehr spät war. Aber wie heißt es dann in solchen Augenblicken immer:”Fass` dir doch erst mal an deine eigene Nase”, wobei mir sofort einfiel, dass es bei mir selbst doch gar nicht besser ausschaut.

Auch war das Zubereiten an sich dieses Mal auch geprägt von dem einen oder anderen Malheur, welche man in einem Food Blog ja erstens recht häufig erleben darf und zweitens häufiger gut zensiert bekommt. Doch hier war das recht schwierig, da mir die gemeine Dampfnudel nach dem so augenscheinlich optimalen Moment des Herausnehmens ja sowas von zusammen gefallen war, dass einem nicht nur das Glück sondern auch der Wunsch weiter zu machen abhanden gekommen war. Doch meine großmütterlich verwöhnte Frau war sofort zur Stelle und konnte mir mit einem einfachen aber doch geschickten Haushaltstrick weiterhelfen. Das Rezept verlangte ein Garen im einem Sud mit Milch, Butter und bei der süßen Variante auch noch mit Zucker in einem breiten abgedeckten Topf. Das wollte wie gesagt nicht so recht gelingen und viel besser erwies sich hier Oma`s Methode ein Tuch über einen mit 3- 4 cm mit Wasser gefüllten Topf zu spannen, fest zu binden und so die Knödel auf klassische Art und Weise zu dämpfen. So wollte der erst verfluchte Teig doch noch gut gelingen und die Dampfnudel war wieder das, was sie laut des Namens ja eigentlich auch sein sollte… voller heißer Luft. Und so kommt jetzt wie versprochen “The Return of the Dampfnudel” aka

Dampfnudel mit Rhabarberkompott

Zutaten…

…für die Dampfnudel

  • 40 g Hefe (ein ganzer Würfel) oder 2 Pck Trockenhefe
  • 250 ml Vollmilch
  • 50 g Butter
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 Ei
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz

…für das Rhabarberragout

  • 5 Stangen Rhabarber
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Zucker
  • 1 x Stück Vanilleschote
  • Zitronen- & Orangenabrieb
  • Speisestärke

Zubereitung…

…des Teiges

  1. Die Hefe in 50 ml lauwarmer Milch auflösen, mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca. 15 Minuten an einer warmen Stelle gehen lassen (In Österreich Dampferl genannt).
  2. Die geschmolzene Butter, die vorbereitete Hefe und das Mehl in eine Schüssel geben.
  3. Den Zucker, das Ei, die restliche Milch und eine Prise Salz dazu geben und zu einem weichen Teig verarbeiten.
  4. Den Teig 45 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  5. Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf geben.
  6. Nochmals alles gut durchkneten und 12 Knödel aus dieser Masse abdrehen.
  7. Die Knödel nun auf das oben beschriebene Tuch setzen, das Wasser muss jetzt schon Kochen.
  8. Entsprechend der Größe ca. 8 bis 10 Minuten garen und bloß nicht während dessen öffen.

…des Rhabarberragouts

  1. Dem Rhabarber wird mit Hilfe eines kleinen Küchenmessers die Haut abgezogen. Die Abfälle werden aufgehoben und in einem Topf gesammelt.
  2. Die Rhabarberstangen nun in gleichmäßige Scheiben schneiden und beiseite legen.
  3. Die Abgänge nun zusammen mit dem Wasser und dem Zucker einmal kurz aufkochen und auf niedrige Temperatur stellen.
  4. Dabei den Abrieb und die ausgekratzte Vanilleschote zugeben und ziehen lassen.
  5. Nach 15 Minuten den Fond durch ein feines Sieb passieren und diesen erneut aufkochen.
  6. Etwas Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und entsprechend der Menge zur gewünschten sämigen Konsistenz abbinden.
  7. Nun die Rharbarberstücken zugeben und bei schwacher Hitze für ein zwei Minuten garen.
  8. Vom Herd nehmen und erkalten lassen.

…Anrichten

Die Dampfnudel heiß anrichten und das Rhabarberkompott zugeben. Fertig!

 

PS: Ich muss sagen rein optisch überzeugt das vielleicht nicht jeden hier, aber rein geschmacklich… sag ich Euch!

 

 

Quellenhinweise: © Rezept des Hefeteigs via App “Rezepte”