Kühlschrank

Die Erleuchtung im Kühlschrank

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Das heimische Kochen wird zunehmend von ausgeklügelten High End Geräten beeinflusst. Vor ein paar Wochen habe ich Euch hierzu das designtechnisch anspruchsvolle Kühlkonzept von Haier vorgestellt. Dieser Kühlschrank hat nicht nur optisch so einiges zu bieten, sondern birgt im Inneren einige sehr vorteilhafte Raffinessen, wie zum Beispiel ein besonderes Lichtkonzept gegen Bakterien.

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12 F.A.Q. an Ralf Bos

Einer der ganz Großen der deutschen Gastronomielandschaft gibt sich heute hier die Ehre und stellt sich meinem Fragebogen. Er übt soviel Einfluss aus, dass sich das Magazin “Der Feinschmecker” dazu entschloss, ihn neben 29 anderen Persönlichkeiten in die “Hall of Fame” aufzunehmen. Für mich ist sein kleines Imperium schon des öfteren Anlaufstelle für so manche kulinarische Rarität gewesen.

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Einlegen und abwarten…

Mitten im Sommer und eigentlich immer noch keinen Deut schlauer. E-HEC ist in der Medienlandschaft kein Thema mehr, aber das Problem der Schnelllebigkeit in solchen Angelegenheiten kennen wir ja bereits durch unsere alljährlichen und irgendwie immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale (siehe verschiedene Dioxin- Fälle, BSE, Frostschutzmittel im Wein, Gammelfleisch, und und und…). Nur der Umfang scheint einen durch die immer weiter fortschreitende Anbindung der Medien in den gesellschaftlichen Alltag immer mehr zu erschlagen, was nicht selten zu Misstrauen, Verunsicherung und in Folge dessen auch Ängste schürt, dessen Suppe dann von den betroffenen Schichten alleine ausgelöffelt werden muss.

Diese abzubauen und neues Vertrauen der Verbraucher in die Produkte und dessen Produzenten wieder zu gewinnen ist leider bei einigen schon zur Routine geworden. In die Hände spielt denen natürlich die Tatsache, dass der Abnehmer nicht selten sehr vergesslich ist, wenn es darum geht, auf industriell verursachte “Lebensmittelpannen” mit entsprechenden Konsequenzen zu reagieren.

Nein, der Kunde ist in aller Regel bei einer Sache sehr konsequent, und das ist prinzipiell erst einmal der Preis. Er hat die Kraft für die meisten Belange eine Rechtfertigung zu stellen und dient zuerst einmal als Kompass für den Erwerb. Dieser wird dann erst hinterfragt, wenn wir wieder einmal durch z.B. “Rucola mit stark erhöhten Anteil von Pestiziden” versorgt worden sind. Dann dauert es aber nicht lange, bis der Händler die Ware aus dem Regal nimmt und gemäß dem Motto:”Aus dem Auge, aus dem Sinn”, der Konsument sich wieder in Vergesslichkeit übt. Nach einen guten Monat kann die Ware dann wieder wie gewohnt und scheinbar ohne einen erkennbaren Lerneffekt verkauft werden.

Und wer den Verbraucherschutz als Freund und Helfer in der Not heranzieht, fühlt sich des öfteren auch gerne mal allein gelassen, gerade wenn es um eine abgestimmte und auch flächendeckende Aufklärung zum geeigneten Zeitpunkt geht, ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, umfassend und professionell aufzuklären. Auch wirken dessen Versuche gegen die Lobby anzukommen eher lächerlich. Man ist also auf eine dauerhafte und stets weiterbildende Maßnahme der Produktauseinandersetzung angewiesen. Wer sich damit nicht befasst, muss mit den Folgen leben.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass gerade in der Nahrungsmittelindustrie sich jeder selbst der Nächste ist.

So ziehe ich mir jetzt einen der Hauptverdächtigen heran. Es handelt sich in diesem Fall um die gemeine Einlegergurke / Gartengurke, welche von mir vorsichtshalber mit dem kochenden Fond überbrüht wird. Es konnte mir in dem E-HEC Krisenfall wirklich keiner begreiflich machen, ob der Erreger nur auf der Schale oder doch in der Frucht enthalten ist und somit ein Abwaschen auch nicht mehr unbedingt reichen und das Erhitzen über 70 °C Sicherheit bringen würde, behaupten jedenfalls ein beträchtlicher Teil der so genannten Experten. In diesem Sinne…

Zutaten…

  • 500 g Einlegergurken
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Essig
  • 1 TL Senfkörner
  • 5-6 x Stück Pimentkörner
  • 10 x Stück Pfefferkörner “weiß”
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 1/2 Bund Einlegedill
  • 50 g Zucker
  • 1 x Haushaltszwiebel

Zubereitung…

  1. Die Gurken werden streng nach der Verordnung für mind. 30 Sekunden abgewaschen. Optional mit einer mittelharten Bürste abgeschruppt.
  2. In einem Topf wird der Zucker in etwas Wasser aufgelöst und das Ganze wird so lange erhitzt und reduziert, bis ein Karamell entsteht.
  3. Diesen mit dem Weißwein und Essig abgelöscht. Wiederum bis auf 1/3 einkochen.
  4. Mit Wasser bis auf ca. 1,5 Liter auffüllen und mit Salz und gegebenenfalls mit Zucker nachschmecken. Der Fond muß kräftig abgeschmeckt sein, damit die Gurken entsprechend Geschmack aufnehmen können.
  5. In das gewünschte Glas die mit einer Gabel bereits mehrere Male angestochenen Gurken abwechselnd mit dem Dill und der klein geschnittenen Zwiebel schichten.
  6. Den Fond aufkochen und auf die Gurken geben. Wer die Gurken haltbar machen möchte, verschließt die Gläser und kocht sie für zehn Minuten in Wasser ab und lässt Sie auf den Kopf gestellt auskühlen.

Projekt 2011: Food Periodensystem

Das Jahr ist nun schon einige Tage alt und da ist der Tatendrang etwas Großes zu schaffen noch recht enorm, …sollte man meinen. Ich habe mich vor einigen Jahren mit einem Kollegen während des Schaffens darüber Gedanken gemacht, dass doch der Beruf eines Kochs verlangt, sich mit den unterschiedlichsten Produkten aus aller Welt auszukennen. Das fängt bei der Warenerkennung und korrekten Einlagerung an, setzt sich bei der Verarbeitung unter dem Einsatz verschiedener Gartechnicken und Zubereitungsarten fort, und endet schließlich beim finalen Präsentieren beim Endverbraucher. Somit wird einem schon in gut bürgerlichen Betrieben eine größt mögliche Vielfalt und Verschiedenheit an Waren geboten, welche stets und ständig studiert werden will.

Schaut man weiter in die gehobene Küche, verstärkt sich dieser Effekt zunehmend, da hier ein höherer Teil der Waren aus aller Welt importiert wird. Da ist man dann häufiger Exoten ausgesetzt. Aber die Gastronomie ist, und das sagt der Name schon, eine Wissenschaft.

Die Wissenschaft des Magens,

dem man natürlich keine ungenießbaren, unpassenden, schwer verdaulichen, verdorbenen oder gar giftigen Speisen andrehen möchte. Drum habe ich es mir, nicht zuletzt aus eigenem Interesse, zur Aufgabe gemacht, ein Periodensystem für den Food- Bereich aufzubauen. Es soll die wesentlichen Elemente & Lebensmittel des täglichen Bedarfs untergliedert in verschiedene Bereiche, aufzeigen. Die Namenskürzel (z.B. “E” für Ei) sind frei erfunden und stellen lediglich eine Vereinfachung dar, erheben aber nicht den Anspruch das richtige Zeichen für das jeweilige Lebensmittel zu sein. Vorschläge für einen sinnvollen Aufbau bzw. das Aufnehmen von vornehmlich essentiellen Nahrungsmitteln, sind natürlich jederzeit gerne gesehen.

Ich werde nach und nach das Periodensystem aufbauen und ensprechend aktualisieren, regelmäßiges Nachlesen lohnt sich, da ich vor habe, die ein oder ander Information einzufügen. Gemäß der aktuell gekochten Gerichte, werden die anderen noch fehlenden eingesetzt. Aus gegebenen Anlaß soll das erste Element das momentan viel bescholtene Ei sein, na dann mal los.