"Chefs Table" · Ein unerreichtes TV- Format

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die internationale Wahrnehmung der deutschen Spitzenköche stark gewandelt. Die weiße Zunft hatte das Gefühl auf globaler Ebene nicht angemessen geschätzt zu werden. Das ist heute nicht mehr so. In diesen Tagen haftet den deutschen Sterneköchen eher das Image an, alles viel zu technisiert und arg präzise kochen zu wollen. Die nicht erkennbare Leidenschaft und der Fokus jedes Gemüse gar fünffach auf dem Teller darstellen zu müssen, bringt den Herdkünstlern zwar jede Menge Respekt aber nicht die individuelle Erlebnisgastronomie ein. Der Trend geht nun eher dazu hin, sich auf drei bis vier Komponenten zu reduzieren, diese jedoch absolut unnachahmlich herauszuarbeiten. Der Schwerpunkt sich dabei den regionalen und traditionellen Quellen aus der Umgebung zu bedienen, ist dabei nach wie vor essentiell, will doch der Gast spüren, wo er sich augenblicklich auf der kulinarischen Landkarte aufhält.

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