Yuzu & Trüffel

Für mich gibt zu jeder Jahreszeit ein speziellen Favoriten unter all den Gerichten, die ich Jahr für Jahr zusammenstelle. Für 2019 hat sich bei mir ein Favorit recht schnell herauskristallisiert. Es ist ein Gang ohne viel Schi Schi und kommt recht unprätentiös daher. Doch mit dem ersten Bissen werdet Ihr überrascht sein. Denn im Gaumen entsteht recht schnell ein erfrischend knackiges Feuerwerk. Mein Lieblingsgericht für diesen Sommer mit einer Yuzu Trüffel Vinaigrette.

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IZAKAYA

IZAKAYA – Die japanische Kneipe für Zuhause

Besser spät als nie. Getreu nach diesem Motto bespreche ich heute ein von mir sehr lang ersehntes Kochbuch namens IZAKAYA. Mein ehemaliger Küchenchef und Freund aus Wien namens Eduard Dimant, a.k.a. Eddi, hat zusammen mit Nicole Dimant, Sandra Jedliczka und Tobias Müller ein Kochbuch mit Rezepten aus dem Sushi-Laden in Wien schlechthin über den Brandstätter Verlag herausgegeben.

Es ist ein Werk über die Freude am Teilen im Kreise der engsten Freunde und Familienmitglieder. Es ist ein Band über die Kommunikation und das lebendige Treiben am Tisch, wenn man die Lieblingsspeisen mit den Liebsten teilt. Vermutlich wird aufgrund der Verbundenheit mit Eddi durch die gemeinsame Zeit im Shiro i Shiro diese Rezension nicht ganz so neutral gefärbt ausfallen, aber es sei mir verziehen.

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Bitte setzen Sie sich!

Hin und wieder stößt man im Netz auf die unterschiedlichsten Sachen. Ratgeber für allerlei Situationen, auch für die, über welche man sich eigentlich noch nie Gedanken gemacht hat und man auch bisher nicht das Gefühl hatte, sich jemals den Kopf darüber zerbrechen zu müssen.

Restaurant Shiro i Shiro

Vor einiger Zeit hatte ich das beim Sichten des Buches über Dinge, die ein “richtiger” Mann wohl können muss. Dort wurde dann unter anderem das Landen einer Boeing auf Wasser, das Ziehen eines schmerzenden Zahnes oder das Entwaffnen eines mit einem Jagdmesser bestückten Gegners erörtert. Also all der alltäglich anwendbare Wissensschatz, mit dem man in regelmäßigen Abständen konfrontiert wird.

Letzte Woche hatte ich wieder einmal diesen Moment, jedoch könnte dieses Know- How wirklich mal entscheidend sein. Nämlich dann, wenn man wichtige Verhandlungen am Dinertisch abhält. Oder wenn man in großen Runden eine möglichst zentrale Rolle bei dem Großteil der geführten Gespräche bevorzugt. Wichtig dabei ist jedoch die magischen 45 Sekunden während der Sitzwahl nicht zu unterschätzen. Man muss dabei möglichst natürlich, unvoreingenommen und planlos erscheinen, damit man beim Gegenüber nicht auffliegt.

alexcornell-musicalchairs
© Alex Cornell

Der Blogger Alex Cornell ist ein in San Francisco lebender Blogger, welcher sich dieser Thematik angenommen hat. Er hat sich sechs verschiedenen Sitzgelegenheiten gestellt, die optimale Position ausgemacht und die dafürsprechenden Argumente in einer anschaulichen Infografik dargelegt. Dazu gibt es von ihm noch die Schwierigkeitsgradanzeige, die in Form einer Skala dargestellt ist, und so den Anspruch wiedergibt

Alles sehr unterhaltsam, wie so viele andere Posts auf seinem Blog. So dürfte es bei der nächsten Platzwahl ja klar sein, wo man am besten Platz nimmt.

12 F.A.Q. an Xavier Didier

Den zweiten Teil der neuen Reihe, nutze ich um einen alten Bekannten aus meinen vergangenen Tagen im Restaurant “Shiro i Shiro” vorzustellen. Er nahm dort die Rolle des überaus kompetenten Sommeliers ein und überzeugte jeden anspruchsvollen oder auch bescheidenen Wunsch des Gastes, und nach der Arbeit auch mal den des löffelschwingenden Kollegen hinterm Topf.

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