…in 4 Gängen: Hirsch | Speck | Birne | Sellerie

Wie gestern von mir versprochen wurde, liefere ich Euch heute den zweiten Teil des ungewöhnlichen Findungsprozesses unseres 3. Gangs für das Hirschquartett. Wir haben aufgrund eines Beitrags von Judith, welche im Glauben, Dirk würde es nicht rechtzeitig schaffen, einen Ersatzgang ablieferte. Dieser war für diese Jahreszeit ungewöhnlich farbenfroh.

Hirsch-in-4-Gängen-3

Heute tritt nun Dirk aus dem Schatten hervor und präsentiert uns seinen Teller mit einer sehr klassischen Variante vom Hirsch, der sich hier neben Speck, Birne und Sellerie gesellt. Das klingt jetzt plumper als Dirk es für uns nun grazil dargestellt hat. Bleibt mir nun noch die Entscheidung zu fällen, wer von den zwei fantastischen Tellern auf den Banner des Hirschmenüs Platz findet. Ich habe noch keine Ahnung, wie ich dieses schwierige Problem lösen werde.

Dirk-Dreizeiler-Hirsch

Anbei von mir der Hinweis, wieder mal auf den Seiten von Dirks Foodblog zu stöbern. Er dürfte ihn nun nach einem Moment der Pause reaktiveren und erneut zum Leben zu erwecken. Das Rezept für diesen Gang mit weiteren tollen Fotos findet Ihr dort natürlich auch.

Hirsch in 4 Gängen - Dirk- - 17. November 2013 - 002
Hirsch | Speck | Birne | Sellerie

Signature Dish: Andreas Caminada – „Der Urgeschmack Graubündens“

unbenannt (1 von 1) - 05. Oktober 2012 - 001
Andreas Caminada

Die Serie der „Signature Dishes“ trifft auf eine erstaunliche Resonanz und Offenheit bei den Protagonisten. Ich hatte eigentlich erwartet, dass die meisten, der mir auserwählten Köche, sich eher verschlossen halten, wenn es darum geht die eigenen Kunstwerke absolut transparent und bis auf das letzte
i- Tüpfelchen offen zu legen, … weit gefehlt.

Letzte Woche gab es noch einen Gang vom langjährigen Meister seines Fachs Harald Wohlfahrt zu bestaunen, dass aber auch die Schweiz sich keineswegs zu verstecken braucht, zeigt uns diese Woche dessen derzeitiger Shooting- Star der Gastrobranche Andreas Caminada. Er erkochte mit seinem Team 2010 den dritten Stern und war somit der bis dato jüngste euopäische 3- Sterne Koch. Seine Wirkungsstätte soll dabei natürlich nicht unerwähnt bleiben, man kann seine Kunstwerke im Schloss Schauenstein begutachten.

Dass die Bezeichnung seiner Gänge schon geradezu selbstverständlich als Kunstwerke geadelt werden, kann man sehr schnell an seinem Gericht mit Wiedererkennungswert namens „Der Urgeschmack Graubündens“ nachfühlen. Er paart die Zwiebel, die hier als zentrales Thema gewählt wurde, nicht mit exotischen sondern eher den üblichen Begleitern, arbeitet die aber allesamt sehr originell und einzigartig heraus. Sehr interessant finde ich bei diesem Gericht die Schinkenpraline. Aber um an das Rezept heranzukommen, muss ich wohl noch eine weitere Kategorie starten.

Signature Dish (1 von 1)
„Der Urgeschmack Graubündens“

Bardierter Orangen- Chicorée mit Tortellini und Majoran

Letzte Woche habe ich ja schon vom anstehenden Besuch meiner Verwandschaft berichtet, darunter auch meine Tante, die zusammen mit mir wahnsinnig gerne für den Blog kochen wollte und so setzten wir dieses Vorhaben letzten Samstag in die Tat um. Und da dieses Gericht sehr umfangreich in der Herstellung ist, war ich da mehr als begeistert, als ich sah, dass Ihr die Tortellini nur so von der Hand gingen, umso mehr stutzte ich, als Sie meinte Sie hätte sowas noch nicht gemacht. Und Grauburgunder gab es, das sag ich Euch. Der stand zwar nicht im Rezept, aber Ihr wißt ja sicherlich was das heißt.

Continue Reading