Burger in der Gegenüberstellung

Es ist wieder Mittwoch. Dieser Tag hat sich in letzter Zeit als der Aktionstag von REWE etabliert. Ich bekomme vorher immer eine Vorgabe, der ich mich vollkommen unbefangen widmen kann. Mit fünf weiteren Foodbloggern gehe ich so den verschiedensten Themen nach. Als bei einem dieser Blogs der Anlass „Fast Food“ war, freute ich mich innerlich ein wenig, da ich schon irgendwie befürchtet hatte, dass ein Schreiberling sich damit auseinander setzen muss. Der Kelch war offensichtlich an mir vorüber gegangen. Doch weit gefehlt. Ich bekam zwei Wochen später per Mail folgende Aufgabe gesandt:

„Heute koche ich Fast Food selbst.“

Na klasse!

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Burgermeister in Kreuzberg

Im Volksmund ist der Koch ja ein Fast Food Verweigerer. Das ist ein Image, welches so nicht stimmt. In den Jahren als „Commis de Cuisine“ (Jungkoch), wo der Stoffwechsel noch zu 100 % mitgespielt und auch nichts gegen Mahlzeiten um 2 Uhr morgens etwas einzuwenden hatte, gab es nicht wenige Feierabende, die man bei „Burger King“ oder „Mc Donalds“ mit einem letzten Abendmahl einläutete. Doch wie hatte einst ein berühmter Philosoph (¿) es beschrieben: „Zeiten ändern Dich“. So entwickelten sich mit den Jahren auch die Ansprüche und Essensgewohnheiten. Der jährliche Burgerkonsum lag klar im unteren einstelligen Bereich. Das sollte sich diesen Monat also ändern.

So stellte sich nun die Frage, was es denn für ein gutes Stück sein soll. Blieb ich bei der klassischen Variante, oder soll es doch extravaganter sein? Ich entschied mich zuerst einmal dafür mich nicht zu entscheiden. Ich wollte mich selbst zu Anfang inspirieren lassen, und wer kann das in Berlin besser als der „Burgermeister“, der Name soll dort ja schließlich auch Programm sein.

Heute koche ich Fast Food einmal selbst-4486 - 21. November 2013 - 001_

So lud ich einen Kollegen, mein Burgerexperte meines Vertrauens sozusagen, ein, sich mit mir dort eine Geschmacksprobe zu unterziehen. Er musste nicht lange überredet werden, er ist ja schließlich noch ein recht junger Koch. Wie es sich für einen ordentlichen Burgermeister gehört ist dort auch alles wie auf einem normalen Amt geregelt. Man zieht direkt nach der Bestellung eine Nummer, eine Wartenummer. Mein Partner entschied sich für den „Meister aller Klassen“ und ich nahm den „Meisterburger“. Nach zehn kurzweiligen Minuten waren sie dann auch schon fertig. Rein optisch sind sie schon sehr ansprechend gewesen, gerade das Brot sah wirklich delikat aus.

Heute koche ich Fast Food einmal selbst-4499 - 21. November 2013 - 005
“Meisterburger” & “Meister aller Klassen”

Die ersten Bissen hielten auch, was das Stadtgeflüster in Berlin so versprach. Sie sind einfach lecker. Super saftiges Fleisch mit tollen Noten von Raucharomen, die durch die BBQ Sauce ihren Weg ins Brötchen fanden. Auch das Wohlbefinden in den Stunden danach war auf absolut erträglichem Niveau. Ich fand den Burger einfach sehr gelungen und der Preis hat uns jetzt auch nicht weg gefegt. Wir kamen mit den 2 Burgern und je einem koffeinhaltigen Softgetränk ganz szenischer Art auf insgesamt 12 € und ein paar Zerquetschte.

Wenn man sich einen aussagekräftigen Querschnitt des Qualitätsniveaus der Burger darstellen möchte, kommt man nicht darum herum, sich auch die dunkle Seite der Macht anzunehmen. Das soll heißen, dass ich mich zu einem der zwei „Global Playern“ begeben habe. Bei „Burger King“ kehrte ich ein, um mir ein preislich vergleichbares Konkurrenzprodukt nicht nur anzusehen, sondern auch zu verzehren. Aber es ist ja für einen guten Zweck. Ich bestellte einen Whopper und zu meinem Glück musste der neu hergestellt werden. Nach einer kurzen Verweildauer von ca. 3 Minuten bekam ich diesen für den Erlös von 3,89 €, das unterbot den „Meisterburger“ nur geringfügig.

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“Die dunkle Seite der Macht”

Die Dinge, welche ich bei der ersten Geschmacksprobe schätzen gelernt habe, fallen hier durchweg negativ auf. Zu allererst irritierte mich dieser sehr seltsame Geruch , er roch nicht lecker sondern einfach nur eigenartig, fast muffig. Was danach sofort auffiel, ist die wirklich lieblose Präsentation. Er sieht „frisch“ schon nicht sehr appetitlich aus und wirkt irgendwie schlapp. Das Ganze  erst recht, seit dem die Macher entschieden haben, dass Burger nicht mehr getoastet sondern nur noch angewärmt werden müssen. Das ist für mich ein absolutes „No- Go“. Nach dem ersten Bissen stellte sich bei mir die Lust nach mehr schlagartig ein und ich spülte schnell mit klarem Wasser hinterher, entledigte mich dem Ding und überlegte mir meine eigene Variante. Eine Kopie sollte es nicht sein, und einen klassischen Burger wollte ich nicht zubereiten.

So kam ich nach einigem Hin und Her auf die Idee einen „Caesar Salad“- Burger zu bauen. Gesagt, getan. Zu Hause ging ich rasch ans Werk und bastelte an meinem Burger herum. Eigentlich war die Produktion der einzelnen Bestandteile auch nicht sonderlich schwer. Ich legte dabei einen großen Schwerpunkt auf die Frische der Zutaten. So liebe ich knackigen Kopfsalat und frische Salatgurken als Komponenten. Tomaten dürfen natürlich auch nicht fehlen, genauso wenig, wie der Cheddarkäse zum Überbacken. Was einen Caesar- Salad- Burger ausmacht, ist natürlich die Sauce, welche ohne Parmesan nicht auskommt. Es folgen noch Joghurt, Senf, und Mayonnaise. Für die komplette Zusammenstellung, also mein „Mise- en place“, benötigte ich nicht mal 15 Minuten. Das kann man wirklich deswegen schon Fast Food nennen. Nur das Zusammenbauen folgte jetzt noch und dann konnte die Gegenüberstellung gegen mit dem Whopper, den ich mir dafür noch erstanden hatte, beginnen. Nach weiteren 10 Minuten kam ich dann zu folgendem Ergebnis.

Ich denke das Bild spricht für sich, auch wenn ich selbst bei meinem Burger einige Schwachpunkte ausfindig machen konnte. Das Äußerliche war für meine Begriffe absolut in Ordnung, fast schon verführerisch. Beim Reinbeißen konnte mich auch der Gesamtgeschmack überzeugen. Doch stellte ich fest, dass die Brotsorte, für die ich mich entschieden hatte, etwas zu trocken schien. Es war schon etwas störend aber ich war trotzdem zufrieden.

So wusste ich, dass ich beim nächsten Versuch, anderes Brot mitbringen sollte, wobei ich beim Thema Burgerbrötchen sofort an die Kochbuchbesprechung von Jürgen Dollase denken muss. Der beurteilte zufälligerweise diese Woche ein Buch, welches diverse Burgerrezepte beinhaltete. Auch gab es dort die ein oder andere untypische Zubereitung dieses „Snacks“, jedoch empfahl er beim Verzehr die Brotmenge bei den Burgern zu reduzieren. Man könne so noch stärker in den Genuss der hochwertigen Zutaten kommen, die so durch das Brot überlagert werden.

Burger Duo - 24. November 2013 - 002_
Gegenüberstellung

Ich denke, an den Imbissständen wird sich diese These wahrscheinlich nicht in die Praxis umsetzen lassen, es gäbe mit Sicherheit viel Sauerei ohne den schützenden Deckel. Auch denke ich, werden die meisten Kunden wohl nur sehr ungerne mit Messer und Gabel an der Bude speisen.

Mir hat der Test aber auf jeden Fall gezeigt, dass ich zwar nicht an den „Burgermeister“ heran komme (noch nicht!), aber mit gar nicht mal viel Zeitaufwand sich ein erheblich besserer Burger herstellen lässt, als er mir hier von den großen Ketten angeboten wird. Und das beweist hier auf ganz großartige Art und Weise ein Blogger- Urgestein. Er heißt Uwe Spitzmüller und bloggt schon seit 2009 auf highfoodality.com was das Zeug hält. Unter anderem halt auch über Burger, und die können sich wirklich sehen lassen. Eine kleine Auswahl, was man denn mit ein wenig Erfahrung so alles mit dem Brötchen und Pallets anstellen kann, hat er mir für Euch zur Verfügung gestellt. Et voilà!

Rewe

 

Hinweis der Redaktion: Dies ist ein gesponserter Artikel.

…in 4 Gängen: Tomate | Seeteufel | Gurke

“Tomate in 4 Gängen”. Das ist die Thematik in diesem Monat. 4 passionierte Kochende, davon sogar ein Profi. Dieser besagte Profi heißt Peter M. Lehner und kocht demnächst bei Silvio Nickol im “Palais Coburg Residenz”, dessen Restaurant gleich zweifach besternt ist. Ich denke, mit Peter konnte sich S. Nickol einen sehr kreativen und perfektionistisch veranlagten Koch sichern, der aller Voraussicht nach noch viel von sich hören lassen wird.

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“Zur Entstehung und Inspiration gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es war eines dieser Gerichte, die einfach so entstanden sind ohne großartig darüber nachzudenken. Klassische mediterrane Kombinationen etwas anders präsentiert.”                                                                                Peter M. Lehner

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Die Version von Daniel Humm aus dem Kochbuch “Eleven Madison Park”

Ich hatte Euch ja schon so einige Male erklärt, woher die Inspirationsquelle für dieses Jahresprojekt in der nun schon 27. Ausgabe kam. Beim Sichten der kulinarischen Momentaufnahme von Daniel Humm fielen mir sofort seine Interpretationen in 4 Gängen auf. Viele verschiedene Themen griff er so auf und zeigte so die Diversität einiger Produkte. Auch nahm er dabei die Tomate mit aufs Korn. Vergleicht man die Kombinationen mit den bei uns gezeigten Gerichten, darf ich voller Stolz feststellen, dass uns das nicht weniger gut gelungen ist. Auch steht ja noch ein Hammergang von Wolfgang aus, der sich ja auf seinem Blog mehr und mehr den zeitgemäßen Texturen widmet. Wir sind gespannt.

Da Peter ja leider nicht über einen eigenen Blog verfügt, werde ich hier seine gesammelten Rezepte zu diesem Meisterwerk veröffentlichen. Lob und Kritik dürft Ihr natürlich dann auch hier abladen, er wird sich garantiert dem annehmen.

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Tomate | Seeteufel | Gurke

Tomate [ Seeteufel . Gurke ]

Tomaten Consommé:

600g Tomaten mit Rispe
20g Gin
20g Vodka
10g Salz
10g Zucker
4 Wacholderbeeren zerstoßen
2 Nelken
1 Zweig Basilikum
1 Zweig Zitronenverbene

Tomaten vierteln und mit den restlichen Zutaten vermischen. Einen Tag marinieren lassen, danach kurz aufmixen, in ein Tuch über einen Topf hängen und einen Tag abtropfen lassen.

 

Tomaten-Vinaigrette:

20g Consommé
8g Olivenöl
5g weißer Balsamico
2 Wacholderbeeren angedrückt
1 Nelke
Salz, Zucker, Vodka

Zutaten vermischen und abschmecken. Einen Tag ziehen lassen.

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Tomate | Seeteufel | Gurke

Tomatensalat:

Verschiedene Tomaten geschnitten
Vinaigrette

Tomaten marinieren und dekorativ anrichten.

 

Tomatengelee:

200g Consommé
5g Tomatenrispe
2 Zweige Basilikum
2 Wacholderbeeren
1 Nelke
1 Knoblauchzehe
1.8g Agar-Agar

Alle Zutaten bis auf das Agar leicht erhitzen, aber nicht kochen und eine Stunde ziehen lassen. Passieren und mit Agar-Agar aufkochen.
5mm hoch ausgießen, stocken lassen und in Würfel schneiden.

 

Seeteufel:
4 Seeteufel Medaillons
2 zweige Zitronenverbene

Etwas Butter aufschäumen lassen und die Medaillons bei mittlerer Hitze braten. Mit Verbene aromatisieren. Vorm Servieren mit getrockneten Oliven und Salz würzen.

 

Mozzarella-Bällchen:
100g Mozzarella
50g confierte gehackte Tomaten
10g geriebenen Parmesan

Alle Zutaten fein hacken, Bällchen formen und einfrieren. Vor dem Servieren panieren und bei 180°C ausbacken.

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Tomate | Seeteufel | Gurke

 

…in 4 Gängen: Tomate | Wassermelone | Olive | Riesengarnele

Stefanie, Autorin von Genusssucht, hat sich, als es um die Auswahl der zu kochenden Gänge für die jeweiligen Themen ging, zielstrebig den Suppengang im Monat der Tomate heraus gesucht. Vielleicht hatte sie schon damals, vor einem halben Jahr etwa, genau gewusst, was sie denn umzusetzen vermag. So ist denn die Tomate eine gern gesehene Begleitung von Mozzarella, Basilikum und anderen fest verknüpftem Gefolge.

Tomate-in-4-Gängen-2

So ähnlich geht es auch bei ihr dieses Mal zu. Bei Stefanie wirkt es aber auf unglaubliche Art und Weise leicht und puristisch. Ein perfekter Gang für den Spätsommer. Auch wird das Thema Tomate auf diesem Blog noch eine wichtige Rolle spielen, wurde ich denn vor einiger Zeit auf Reisen geschickt, die Tomaten im westlichen Europa zu erkunden.

Stefanie-Dreizeiler-Tomate

Doch das soll heute hier nicht Thema sein, viel mehr möchte ich Euch auf den Blog von Stefanie namens „Genusssucht“ verweisen, der neben weiteren Impressionen von dem zweiten der vier Gänge bereithält und Euch zudem mit dem Rezept versorgt.

Tomate_Suppe_Genusssucht-1702 - 19. August 2013 - 001
“Tomate | Wassermelone | Olive | Riesengarnele”

 

…in 4 Gängen: Tomate | Garnele | Fenchel | Safran

Wir haben Halbzeit! Sechs Monate sind nun seit dem ersten Beitrag in diesem einjährigen Projekt vergangen. Zusammenfassend kommt man auf sechs verschiedene Produkte, welche von 13 Foodbloggern aus dem deutschsprachigen Raume über bisher insgesamt 24 einzigartige Gerichte höchst vielseitig dargestellt worden sind. Das Event übertrifft in Sachen Qualität und Bildsprache meine Erwartungen und ich kann es kaum erwarten die restlichen 24 Teller zu begutachten.

Tomate-in-4-Gängen-1-v2

Weiter geht es mit Heike, die erst mal als Feuerwehr einen Tomatengang improvisiert hat. Sie stieg für Mel. B. ein und hat in sehr kurzer Zeit eine wunderbare Tomatenkreation zusammen gestellt. Sie paart das Nachtschattengewächs mit Garnelen, Shiso- Kresse (die nun auch in der Home- Cooking Area angekommen scheint) und sie konfiert die Tomaten im Safranöl.

Dreizeiler-Heike-von-Au-zur-Tomate

Das ganze Rezept und noch viele weitere Bilder gibt es natürlich auf ihrem eigenen Blog.

“Tomate | Garnele | Fenchel | Safran”

 

…in 4 Gängen: Hummer | Sot l`y laisse | Schokolade | Tomate

Endlich geht es los. Das Bloggerevent “…in 4 Gängen” ist seit einiger Zeit in Planung und der Termin rückte nach und nach immer näher. Nun ist es soweit, und Dirk Staudenmeier hat die ehrbare aber auch zugleich unsagbar schwere Aufgabe hier das Niveau vorzugeben. Alle nachfolgenden Teilnehmer werden sich an ihm orientieren, da bei der Entstehung jedes Projektes immer einige Dinge im Diffusen bleiben.

Schokoade---Kakao-in-4-Gängen
Er hat sich das für den Monat März ausgesuchte Thema “Schokolade” ausgesucht und sich für die Vorspeise einer eigenen Interpretation des katalinischen Gerichts “Mar i Muntanya” gewidmet und dazu folgende Notiz hinterlassen.

Dreizeiler-Dirk

Immer wieder ist es bei der Speisenbereitung das Herausfordernde die Kombinationsmöglichkeit eines jeden Produktes möglichst sinnvoll und vor allen Dingen auch passend zu gestalten. Das typische “Assiettenprogramm” mit den drei üblichen Hauptprotagonisten Fleisch, Gemüse & Sättigung reicht gegenwärtig einfach nicht mehr aus. Heute geht man daran, die entsprechenden Beilagen in verschiedenen Varianten durch zu deklinieren. So landen dann bei Sterneköchen wie Thomas Bühner auch gerne mal 24 “Einzelteile” auf dem Teller.

Schokolade in 4 Gängen - Dirk Staudenmeier
Hummer | Sot l`y laisse | Schokolade | Tomate

Um so eine Vielfalt darstellen zu können, bedarf es eines riesigen Erfahrungsschatzes und einem ausgeprägten Sinn Dinge sich schon in der Planung ausreichend vorstellen zu können, um nicht städnig am “Trail and Error”- Prinzip zu scheitern.

Daran hat sich nun der Dirk als erster von vielen Bloggern hier versucht. Auf seinem eigenen Blog “Cucina e passione” lest ihr mehr von seinem Wagnis! Außerdem wird er auch hier morgen etwas näher vorgestellt.

Der Klassiker schlechthin… Tomate Caprese v2.0

Tomate CapreseBei einigen Küchenklassikern schreit es teilweise geradezu nach einer Neuinterpretation, so dass man dann auch nicht mehr umhin kommt, diese anzugehen. Die Variation eines Tomate Caprese – Salates ist mit Sicherheit eine der Gerichte, welche relativ oft neu ausgedacht und erfunden werden. Dieser Vorspeisensalat aus Italien bestehend aus Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl ist in seinen Komponenten denkbar einfach und für jeden leicht finanzierbar.

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Nordisches Knäcke- Bröd trifft mediterrane Auberginencrème…

…und die verstehen sich ganz gut!

Nach all den Strapazen mit dem ehemaligen Webhostern meines Vertrauens und den Studien zum Thema CSS, wordpress & Co, Theme- Templates und sowieso, kann ich mich endlich wieder dem eigentlich essentiellem Anliegen hier widmen: Essen. Zum abermaligen Aufwärmen, soll es hier doch bitte erstmal entspannt und magenfreundlich, leicht bekömmlich & doch lecker zu gehen. Ich muß erst einmal den Denkapparat auf Touren bringen. Da kommt es mir doch gerade Recht, dass sich beim letzten Einkauf neben den anderen Ingredienzien auch zwei Auberginen dazu gesellt haben.

Und als kleiner Snack ist so ein ballaststoffreiches knuspriges Knäckebröd sowieso nicht zu verwehren. Was blieb mir da anderes, als aus der Aubergine einen Aufstrich zu kochen.

Zutaten:

  • 2 x Auberginen
  • 2 bis 3 Zweige Thymian & Rosmarin
  • Fleur de Sel

  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1 x Knoblauchzehe
  • 1 Pckg. Knäcke- Bröd
  • 1 x Zucchini
  • 2 x Strauchtomaten
  • Weißer Balsamicoessig
  • eventuell etwas Frischkäse

Zubereitung:

  1. Die Auberginen werden vom Strunk entfernt und längs halbiert. Die beiden Hälften nun auf der Innenseite rautenförmig einritzen.
  2. Auf ein Backblech Aluminiumfolie ausbreiten und die Auberginen mit der Schnittseite nach oben auflegen und mit Olivenöl gleichmäßig beträufeln.
  3. Mit dem Salz und dem Pfeffer würzen, Knoblauch angestoß zugeben und mit einigen Zweigen von Rosmarin und Thymian versehen.
  4. Mit einer zweiten Aluminiumfolie abdecken und an den Rändern zusammenfalten.
  5. Die Oberseite der Folie nun mit einem Messer an mehreren Stellen einstechen.
  6. Ofen auf 160° C einstellen und die Auberginen für ca. 40 Minuten Backen.
  7. Sollten diese nun weich sein und sich leicht zerdrücken lassen, können sie dem Ofen entnommen werden. Ansonsten die Garzeit entsprechend verändern.
  8. Nach dem Abkühlen die Auberginenhälften nun mit einem Esslöffel auskratzen.
  9. Das Fruchtfleisch wird nun mittels Zauberstab püriert und erneut mit Salz & Pfeffer und ein bisschen weißen Balsamicoessig abgeschmeckt. Nach Bedarf kann dieser auch noch mit Frischkäse verrührt werden.
  10. Nun die Tomaten vierteln, entkernen und in ca. 5 mm starke Würfel schneiden.
  11. Die Zucchini ebenfalls in 5 mm starke Würfel zerkleinern und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und zusammen mit den geschnittenen Tomaten anschwitzen. Dabei darf auch gerne etwas von den Kräutern gezupft und gehackt hinzugefügt werden.
  12. Diese nun aus der Pfanne nehmen.
  13. Jetzt nur noch die Crème auf das Bröd streichen, die Würfel auflegen, sie zurücklehnen, rein beißen fertig. Nach Wunsch dürfen auf die Beine hochgelegt werden.

Um das Ganze etwas aufzuwerten, habe ich aus einem Teil der Aubergine noch Scheiben geschnitten und diese angebraten gereicht Ist gleichzeitig wohl mein erstes vegetarisches Gericht hier..

…fein fein.

Rezept