"Chefs Table" · Ein unerreichtes TV- Format

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die internationale Wahrnehmung der deutschen Spitzenköche stark gewandelt. Die weiße Zunft hatte das Gefühl auf globaler Ebene nicht angemessen geschätzt zu werden. Das ist heute nicht mehr so. In diesen Tagen haftet den deutschen Sterneköchen eher das Image an, alles viel zu technisiert und arg präzise kochen zu wollen. Die nicht erkennbare Leidenschaft und der Fokus jedes Gemüse gar fünffach auf dem Teller darstellen zu müssen, bringt den Herdkünstlern zwar jede Menge Respekt aber nicht die individuelle Erlebnisgastronomie ein. Der Trend geht nun eher dazu hin, sich auf drei bis vier Komponenten zu reduzieren, diese jedoch absolut unnachahmlich herauszuarbeiten. Der Schwerpunkt sich dabei den regionalen und traditionellen Quellen aus der Umgebung zu bedienen, ist dabei nach wie vor essentiell, will doch der Gast spüren, wo er sich augenblicklich auf der kulinarischen Landkarte aufhält.

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Game of Chefs: Wenn der Italiener bei der Pasta versagt.

Letzte Woche gab es keine TV- Kritik der ausgestrahlten Folge von „Game of Chefs, das wird bei der am gestrigen Tage gezeigten Folge nicht so sein. Das hat einen Grund, gab es doch dieses Mal wieder das ein oder andere Unverständnis meinerseits bei dem wichtigen und nicht gerade unerheblichen Part der Bewertung. Regeln sind Für meine Begriffe offensichtlich nur zum Schein Teil dieses Sendeformats. Das merkt man wohl am besten in der zweiten Hälfte der Show.

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