…in 4 Gängen: Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

Dieser Monat hatte für Euch nicht nur vier verschiedene Hirschgänge am Start. Nein, es offenbarte sich uns ein Quintett mit einem Zusatzgang, welcher von Judith letzte Woche aufgetischt worden ist. Der letzte planmäßige Gang jedoch stammt von Uwe. Er zeigt uns auf highfoodality.com ein Menüfinale bestehend aus Ragout vom Hirsch, das er zusammen mit den süß- suerlichen Aromen von Vanille- Quitte und Waldpilzen kombiniert.

Hirsch-in-4-Gängen-4

Gerade auch bei dem Hirsch sind wie auch bei den meisten Wildgerichten kaum Grenzen gesetzt. Zuletzt fand sich dieser sogar bei dem einen oder anderen Dessertteller wieder. Es bleibt nun abzuwarten, inwiefern sich solch ein Trend letztendlich auch durchsetzt, oder ob es nur eine kurzweilige Modeerscheinung war.

Hirsch in 4 Gängen - Uwe (2 von 2)
Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

Das sehr übersichtlich aufbereitete Diagramm von foodpairing.com (hier mit dem Beispiel “Kaninchen”)  in seiner ersten Ebene zeigt auch hier nur ansatzweise, was man überhaupt alles mit Wild auf dem Porzellan kreuzen kann. Ein Studium in den weiteren Hierarchien gibt da noch viel mehr Aufschluss und sollte ruhig mal ausprobiert werden.

wildkaninchen
foodpairing.com

Uwe hat sich, wie auch alle weiteren Teilnehmer diesen Monat, offenbar sehr bewusst mit dem Thema auseinander gesetzt. Überhaupt war dieser Monat mit dem unheimlich nutzerorientierten Start von Claudio, dem sehr unkonventionellen Gang von Tanya & Axel, dem sehr lebendigen und farbenfrohen Zwischengericht von Judith und die sehr komplexen Hirschkomposition von Dirk, der zudem mit diesem Post sein Comeback feierte, sehr geprägt von Individualität und Raffinesse. Allen Teilnehmer kann ich da nur meinen höchsten Respekt aussprechen. Vielen Dank!

Hirsch in 4 Gängen - Uwe (1 von 2)
Hirsch | Gnocchi |Vanille- Quitte | Brunnenkresse

 

Ohne Rücksicht auf Verluste

Die Symptome verdichten sich. Diese Woche ging es los. Erst diese Stille, die sich einschleicht, wenn draußen wieder alles abgepudert wurde. Dann dieses mehr an Dingen mit roter Farbe in der heimischen Behausung. Dieser Duft, der sich immer öfter über alles erhebt. Dieser Geruch nach Zimt, Vanille, Tonkabohne, Nelke & natürlich mein Sternanis, und das immer wieder sonntags. Dieses Fernsehprogramm mit all`diesen alten Filmen voller Prinzessinen, Tieren, Wäldern, Schlössern & Mägden begleitet von Harvenmusik und weiblichen Gesängen. Dieses Essen, fettiger und stopfender als sonst Essen bei uns ist. Diese Phase in der wieder weniger Kaffee denn Tee getrunken wird.

Ja die Zeichen sprechen eine deutliche Sprache. Es ist wieder Adventszeit. Wo sind meine Weihnachtsrezepte, die Saison ist hiermit feierlich eröffnet. Jetzt darf wieder alles ohne Rücksicht auf Verluste gekocht werden. Allen also eine schöne Adventszeit und noch bessere Weihnachtskreationen.

Hähnchen I Crêpes I Pfifferlinge I Forellenbirne I Vanille

Was macht man, wenn einem wunderschöne, rotbackige und traumhaft saftig anmutende Forellenbirnen über den Weg laufen?

Na klar, man nimmt sofort Milch, Mehl, Eier, Butter, Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker, Hähnchenbrust, Sahne, Madeirareduktion, Senf, Pflücksalat, Balsamicoessig, Olivenöl, Pfifferlinge, Vanilleschote, Pflanzenöl & Zitronensaft in die Hand und kocht sich was.

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Zwetschgenkonfitüre

Ich mußte kurzerhand den Wochenplan etwas umstellen. Eigentlich hätte ja heute ein Gericht mit Crèpes und Forellenbirne veröffentlicht werden sollen, aber das wurde aufgrund dessen erstmal auf den Sonntag verschoben. Ich bin mir wieder sicher, Ihr seht mir auch das nach. Danke!

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