…im Close up: Tanya & Axel

Tanya und Axel lernte ich vor einiger Zeit zuerst über das Internet kennen. Nach einigem Wortgeplänkel über Facebook begegnete ich Ihnen sogar an meiner derzeitigen Wirkungsstätte. Ich kredenzte Ihnen sogar eines meiner Gerichte, die ich selbst zum Bloggerevent „… in 4 Gängen“ beigetragen habe. Es war für den Monat der Roten Bete angedacht und diese gab es in Form einer Borschtsch- Version mit Rindertafelspitz, Trüffel und natürlich auch der Roten Bete. Dass Tanya eine Schwäche für Lilatöne hat, bemerkte ich dort umso mehr. Wir kamen sehr gut ins Gespräch und es kam immer wieder zum Kontakt, nicht zuletzt auch, weil Axel einer der „Sternefresser“ ist und ich seine Kreationen schon in Form eines Desserts erleben durfte, das er ohne Scheu der derzeitigen Pâtisserie- Elite auf einem Sweet-Tank in Wolfsburg vorführte. Das muss man sich erst einmal trauen. Anlässlich ihrer letzten beiden Beiträge zu diesem Projekt gebührt ihnen natürlich auch eine gescheite Vorstellung, die ich Euch nun nicht länger vorenthalten möchte. Unser erstes „Close up“ in einer Dreier- Runde.

in-4-Gängen-1

Name: Tanya Quintieri & Axel Herrmann
Name des Blog:
Mangelisten & S/He’s Cooking
Link zum Blog: http://mangelisten.de & http://sh-cooking.com
Geburtstag: 02.09.1976 & 30.08.1982
Geburtstort: Stuttgart & Wernshausen
Wohnort: Ettlingen & Berlin
gelerntes Handwerk: Bürokauffrau/Übersetzerin & Diplom-Designer

unbenannte Fotosession- - 24. September 2013 - 001
Tanya & Axel | Mangelisten & S/He’s Cooking

Info:
Tanya: Als Teenager wollte ich unbedingt Sommelier und Köchin werden. Ich hatte mich für nach der High School schon am CIA Culinary Institue of America im Nappa Valley eingeschrieben. Aber es kam dann anders und ich landete mit 16 Jahren in Deutschland. Ich war später lange in der Gastronomie, zuerst im Service, später im Catering. Mangelisten ist meine Wiedergutmachung an mich selbst und an meine Träume aus der Jugend. Leider bleibt mir nicht immer ganz so viel Zeit, wie ich gerne investieren würde. Aber jede freie Minute gehört eindeutig dem, was uns Menschen am meisten eint und gleichzeitig am meisten voneinander trennt: Esskultur, Genuss und die Kulinarik ganz allgemein.
Axel: Ich gestalte gerne und höre dabei oft Musik – ab und zu koche ich, auch dabei höre ich Musik.

1. Zum Bloggen bin ich gekommen durch …
Tanya: … mein unglaubliches Mitteilungsbedürfnis. J Ich teile meine Gedanken gerne. Darum unterhalte ich so einige Blogs, die thematisch recht unterschiedlich sind. Mein Leben ist eben bunt.
Axel: Ich schreibe weniger als dass ich koche oder gestalte. Wenn ich schreibe, dann weil ich mich nicht mehr anders auszudrücken weiß.

2. Inspirationen für meinen Blog bekomme ich durch…
Tanya: … Erlebtes & Gefühltes.
Axel: Musik, Essen.

3. Über- bzw. unterbewertet finde ich…
Tanya: Überbewertet finde ich alles, was sich im Mainstream bewegt. Außerdem: Moët. Unterbewertet finde ich definitiv die Leistung von echter, handgemachter Küche. Der gemeine Bürger freut sich über Mittagstische für 3,90 Euro und beklagt sich, wenn ein ordentliches Steak mit frischen Beilagen und hausgemachten Soßen 29 Euro kostet.
Axel: Überbewertet finde ich den Michelin und so ziemlich alles, was man unter dem Begriff Luxus subsumiert (Produkte etc.). Unterbewertet finde ich ehrliche Küche, die Patisserie, gutes Brot und zufriedene Gäste.

4. An der deutschen Bloggerlandschaft finde ich

gut  | schlecht, dass…
Tanya: Gut, dass es eine Vielfalt gibt, die für jeden Leser das passende bietet. Schlecht, dass auch vieles dabei ist, bei dem sich Blogger noch nicht mal die Mühe geben, auf eine korrekte Rechtschreibung zu achten. So was macht mich kirre.
Axel: Dazu kann ich mich gerechterweise nicht äußern, da ich kaum Blogs lese.

5. Am besten essen war ich jemals bei…
Tanya: Bezahlt: Bei Matthias Schmidt in der Villa Merton. Soulfood: Bei meiner Oma. Heute: Bei Axel.
Axel: Tsuruya in Kyôto.

6. Ich habe … Kochbücher und mein Lieblingsbuch heißt…
Tanya: ca. 15. Mein Lieblingskochbuch ist ein Notizheft, in dem ich meine eigenen Sachen aufschreibe und sie immer mal wieder überarbeite. Die Seiten sind bekleckert, es gibt Kritzeleien darin und es ist völlig chaotisch.
Axel: Ca. 25, Tendenz sinkend. Was immer bleiben wird: Alinea & Mugaritz.

7. Mein Lebensmotto lautet:
Tanya: „Nimm im Leben nicht alles so ernst – kommst sowieso nicht lebend davon.“

Axel: —

Meine 4 Lieblingsblogs sind:
Tanya
http://www.berlinerspeisemeisterei.de (weil ich die Qualität des Blogs absolut klasse finde und bewundere, wie Du das trotz Deines Jobs hinbekommst!)
http://www.marthastewart.com
http://pinchmysalt.com
http://www.genuss-sucht.de
Axel:
http://www.berlinerspeisemeisterei.de
http://www.mangelisten.de
http://sternefresser.de

…im Close up: Claudio Del Principe

“Claudio sollte eigentlich hier niemanden vorgestellt werden müssen”, so lautet wahrscheinlich die Meinung der meisten Foodblogger. Für die Leser, welche neben dem Kochen auch noch andere Hobbies haben und das Ganze vielleicht auch noch professionell, und das unterscheidet die kochende Fraktion vom Rest der Menschheit, so besagt es doch ein Dokument, das kürzlich im Netz gefunden wurde, gibt es hier seinen ganz persönlichen Steckbrief. Wer mehr von ihm Lesen möchte und das auch gerne mal offline, der holt sich am besten sein Buch. Und Claudio heiße ich herzlich willkommen im Club der “4- Gänger”.

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Portrait_Dachterasse_s - 11. August 2009 - 001
Claudio Del Principe

Geburtstag: 02.11.1967
Geburtstort: Basel
Wohnort: Binningen bei Basel
gelerntes Handwerk: Werbetexter
Name des Blogs: „Anonyme Köche“
Link: http://www.anonymekoeche.net

Info     
Ich bin freier Autor und Werbetexter, arbeite und lebe mit meiner Frau und zwei Söhnen in der Schweiz und freue mich, wenn ich diese heftige Leidenschaft fürs Kochen und Genießen entfachen kann, die in so vielen von uns schlummert.

 

1. Zum Bloggen bin ich gekommen durch …
… reine Notwehr. Die Leute um mich herum konnten es nicht mehr hören, wenn ich übers Kochen sprach. Zum Glück gibt’s im Web genug Verrückte, die mein Gesülze lesen wollen.

2. Inspirationen für meinen Blog bekomme ich durch …
… Lebensmittel. Sie sprechen zu mir. Also muss ich sie nach Hause nehmen und mich gut um sie kümmern. Bilder und Menschen treiben mich aber auch regelmässig an den Herd.

3. Über- bzw. unterbewertet finde ich …
Überbewertet: Kulinarische Trends. Immer.
Unterbewertet: Kulinarische Tradition. Meistens.

4. An der deutschen Bloggerlandschaft finde ich …
… gut, dass es unheimlich viele leidenschaftliche Leute gibt, die bereit sind, so viel zu geben und es mit anderen zu teilen. Wenn es etwas Schlechtes gibt, dann ist das Gute daran, dass man es einfach wegklicken kann und es nicht zu lesen braucht.

5. Am besten essen war ich jemals bei …
… Horst Petermann, Kunststuben war toll. Aber ganz ehrlich – das beste Essen besteht für mich aus vier Komponenten: dem Essen, dem Ort, der Zeit und den Menschen. Und da steht auch das einfache italienische Fischrestaurant ganz weit oben im Genusshimmel.

6. Ich habe etwa 100 Kochbücher und mein Lieblingsbuch heißt …
… Made in Italy von Giorgio Locatelli.

7. Mein Lebensmotto lautet:
“Lebensmottos kann man nicht essen, also vergiss es.“

Meine 4 Lieblingsblogs sind:
http://nutriculinary.com
http://blog.dasmagazin.ch/author/christian-seiler/
http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/wordofmouth
http://lamiacucina.wordpress.com

 

Heike von Au

…im Close up: Heike von Au

Mit der Architektin Heike von Au haben wir eine weitere aus der Kreativenbranche. Gestern stellte sie hier ihren Gang zum Lachs- Monat vor und überzeugte sofort, wie man leicht an der Resonanz auf Facebook sehen kann. So langsam haben wir fast alle Mitstreiter im Boot und mehr Wiederholungstäter wird es dann hier bei den nächsten Zyklen geben. Ich freue mich schon darauf. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit dem Fragebogen von Heike.

Heike-von-Au

…im Close up: Claudia Annette Zaltenbach

Der Mai wurde nun mit dem letzten Gang des Spargelmenüs von Claudia gestern würdig abgeschlossen. Bei den vielen bisher veröffentlichten Fragebögen, welche jeder Teilnehmer über sich ergehen lassen muss, wird richtig ersichtlich, dass das Foodbloggen wirklich keinen Schubladenmenschen kennt.
Wir hatten hier schon eine Kommunikationsdesignerin, einen Diplom- Wirtschaftsinformatiker, studierte Politikwissenschaftlerin mit derzeitiger Einstellung als Online Marketing Managerin, eine Kommunikations- Designerin, eine Werbekauffrau, einen „Koch | Kellner | Bürokaufmann“ derzeit bei der Wehrpflicht beschäftigt, einen Rechtsanwalt und einen „Dokumentenlogistiker“. Meine Wenigkeit ist Koch und mit Claudia kommt nun noch eine Diplom- Ingenieurin für Bekleidungstechnik hinzu. Wer mag da denn noch von Klischee sprechen?

Claudia-von-Dinner-um-Acht

 

 

Uwe Spitzmüller

…im Close up: Uwe Spitzmüller

Der alte Hase im Foodblogger- Geschäft lässt die Hosen runter. In diesem Interview berichtet er nicht weniger als die ganze Story, die den Werdegang und Ursprung seines Blogs beschreibt. HighFoodality ist eine feste Größe. Auch scheut er sich nicht davor, uns seine favorisierten Blogs zu nennen. Einige sind dem ausgewichen, er nicht. Vielen Dank Uwe für Deine Teilnahme und dieses tolle Interview.

Uwe-Spitzmüller

…im Close up: Annette Sandner

So langsam haben wir hier eine fast ausgeglichene Geschlechtertaufteilung. Es ging aber bei der von mir getroffenen Auswahl für dieses Blogger- Event ganz und gar nicht um irgendwelche Quoten sondern um die von mir immer wieder gern gesehenen Blogs und deren Schreiberlinge, welche Woche für Woche ihre Sicht der Dinge preisgeben. Wie Annette die Blogosphäre so sieht, ist hier in ihrem Fragebogen zu lesen.

Annette-Sandner-von-Culinary-Pixel-1

…im Close up: Stefanie Köhler

Stefanie Köhlers Blog “Genusssucht” ist ein Beispiel für einen Foodblog, so wie ich ihn mag. Ästhetisch, puristisch und raffiniert. Stefanie versteht es, ihre treue Leserschaft zu unterhalten. Mit einer gesunden Mischung aus den verschiedensten Themenbereichen macht es Spaß ihre Entwicklung mit anzusehen. Mir hat sie, wie alle anderen auch, Rede und Antwort gestanden und offenbart sich uns im Foodblogger- Fragebogen.

Stefanie-Köhler-von-Genusssucht-Porträt

…im Close up: Peter M. Lehner

Seit gestern ist er wohl dem einen oder anderen nicht mehr so fremd, zu recht. Von ihm wird man sicherlich noch hören, und deswegen bin ich ein wenig stolz, ihn hierfür gewonnen zu haben. Um unseren obligatorischen Fragebogen kommt er aber auch nicht herum. Hier stellt er sich uns vor.

Peter-Michael-Lehner-Fragebogen

…im Close up: Wolfgang Kaquu

Wolfgang Kaquu ist ein aus Duisburg stammender Jurist, den die ganze Bloggerwelt wohl nur in der Seitenansicht kennt. Die Berliner Speisemeisterei wäre nicht das, was sie ist, würde sie dem nicht nachgehen. Und wir haben es geschafft! Getarnt als ein Bloggerevent “…in 4 Gängen” haben wir ihm nach seinem Auftritt als 2. Teilnehmer in dieser Runde einen Fragebogen samt Porträt abnehmen können. Und hier ist es!
...im-Close up mit Wolfgang Kaquu